Nicht die Toten, sondern die Lebenden: Menschliche Überreste als Bodenfunde

Reinhard Dietrich

Abstract


In letzter Zeit wird auch in Deutschland verstärkt der Umgang mit menschlichen Überresten („human remains“) aus archäologischen Kontexten diskutiert. Die Ansätze reichen von der Berücksichtigung des (mutmaßlichen) Willens der Verstorbenen über den Schutz von Rechten der Verstorbenen bis hin zur Berücksichtigung wissenschaftlicher und musealer Belange. Die einzelnen Interessen verfolgen dabei auch gegensätzliche Ziele. Der Autor setzt sich dafür ein, schutzwürdige Interessen der Lebenden als Maßstab zu wählen und nicht einen vermuteten Willen Verstorbener.

Schlagworte


Archäologie und Ethik; Archäologie und Recht; menschliche Überreste

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DOI: https://doi.org/10.11588/ai.2013.0.15325

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-ai-153252

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ISSN-Print: 0341-2873
ISSN-Internet: 2197-7429