Stellenwert durch Masse – Ehrenamtliche als Bindeglied zur Öffentlichkeit

Jürgen Krakor

Abstract


Die ehrenamtliche Bodendenkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern unterscheidet sich strukturell und organisatorisch wesentlich von der in anderen Bundesländern. Die für Mecklenburg-Vorpommern spezifischen historischen Entwicklungen der Archäologie und der ehrenamtlichen Bodendenkmalpflege sollen hier ohne Anspruch auf Vollständigkeit skizziert werden. Durch Aktivierung ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger ist eine hervorragende Basis vorhanden, um in der Bevölkerung, bei Urlaubern und Gästen, bei Gastgebern und nicht zuletzt bei Politikern für die Archäologie zu werben. Mit der „Initiative Pro Archäologisches Landesmuseum“ (IPAL) läuft seit November 2014 in Mecklenburg-Vorpommern eine direktdemokratische Aktion, die neben dem Ziel, auf die Errichtung eines archäologischen Museums hinzuwirken, den Stellenwert der Landesarchäologie erhöhen will. Die Gründe, die für ein archäologisches Landesmuseum sprechen, werden aufgeführt, und die bisher erfolgten methodischen Ansätze, mit denen die IPAL an der Verwirklichung ihrer Ziele arbeitet, erläutert.

Schlagworte


Archäologie; Mecklenburg-Vorpommern; Citizen Science; Archäologisches Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern; ehrenamtliche Bodendenkmalpflege; Bürgerinitiative IPAL; Archäologische Gesellschaft für Mecklenburg und Vorpommern

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DOI: https://doi.org/10.11588/ai.2017.1.42466

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-ai-424669

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