Will dig for food – Der archäologische Arbeitsmarkt in Europa

Katharina Möller

Abstract


„Die meisten von Ihnen werden nie in der Archäologie arbeiten.“ – mit diesen und ähnlichen Worten werden viele Archäologiestudenten zu Beginn ihres Studiums begrüßt. Doch wie sieht der archäologische Arbeitsmarkt wirklich aus? Antworten hierauf geben die Ergebnisse des durch das Lifelong Learning Programme (LLP) der Europäischen Kommission finanzierten Projekts „Discovering the Archaeologists of Europe 2012-2014“ (DISCO 2012-14), das auf einer vorhergehenden Studie aufbaut und in einigen Ländern bereits 2008 durchgeführt wurde. In der zweiten Runde des Projektes wurden zuletzt im Jahr 2013 Umfragen in 21 europäischen Ländern durchgeführt, um grundlegende Fragen zum Arbeitsmarkt und den in der Archäologie Beschäftigten zu beantworten. Neben der Alters- und Geschlechtsverteilung der Angestellten wurden unter anderem auch Daten zum Beschäftigungsverhältnis und zum Einkommen erhoben. Darüber hinaus werden in diesem Artikel die in der Jobbörse des Vereins „Internationales Österreichisches ArchäologieForum“ (IÖAF) eingetragenen Stellenanzeigen als zusätzliche Datenbasis herangezogen. Sie liefern Informationen zu den in Stellenanzeigen gestellten Anforderungen an neue Arbeitskräfte. Anhand dieser Daten beleuchtet der Aufsatz das Berufsfeld Archäologie und insbesondere die Situation junger Archäologen im deutschsprachigen und europäischen Raum.

Schlagworte


Archäologie, Arbeitsmarkt, Berufsaussichten, Europa, Deutschland, Großbritannien

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DOI: https://doi.org/10.11588/ai.2017.1.42468

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-ai-424687

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