The copper axe blade of Zug-Riedmatt (Canton of Zug, Switzerland) – a key to chronology and metallurgy in the second half of the fourth millennium BC

Eda Gross, Gishan Schaeren, Igor Maria Villa

Abstract


Die Kupferbeilklinge aus der Pfahlbaufundstelle von Zug-Riedmatt ist eine der ganz wenigen sicher datierten jungsteinzeitlichen Kupferbeilklingen Europas. Ihre Form und Metallzusammensetzung zeigen klare Verbindungen nach Süden, zum Bereich der kupferzeitlichen Kulturerscheinungen Norditaliens und der südlichen Toskana, sowie zum Kupferbeil der bekannten Eismumie vom Tisenjoch (Ötzi). Dieser Bezug nach Süden wurde nun durch eine Bleiisotopenanalyse vollumfänglich bestätigt, die eine Herkunft des Kupfers aus der südlichen Toskana festlegt. Die Zuger Kupferbeilklinge ist deshalb ein Schlüsselfund für das Verständnis der Kupfermetallurgie während der zweiten Hälfte des 4. vorchristlichen Jahrtausends nördlich der Alpen. Da die chronologischen und kulturgeschichtlichen Konsequenzen dieses Fundes weitreichend sind, sollen die Resultate der Analysen möglichst rasch zur Verfügung gestellt werden, auch wenn ihr Kontext hier erst ansatzweise diskutiert werden kann.

Schlagworte


Archäologie; zirkumalpiner Raum; Chalkolithikum; Kupferzeit; Pfahlbau; Kupferaxt; Metallurgie; Bleiisotopen; LA-ICPMS; MC-ICP-MS; Horgen; Remedello; Rinaldone; Toskana; Ötzi

Volltext:

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DOI: https://doi.org/10.11588/ai.2017.1.42486

URN (PDF (English)): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-ai-424862

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