Denkmalmanagement und Kulturgüterschutz in der universitären Lehre und Forschung: Das Beispiel Hamburg

Frank Nikulka

Abstract


Das Aufgabenspektrum in der kommunalen oder staatlichen Denkmalpflege umfasst weit mehr als Studierenden der archäologischen Fächer im Allgemeinen bekannt ist. So beschreibt der Terminus Denkmalmanagement eine Fülle von Tätigkeiten und charakterisiert zugleich die beratende und lösungsorientierte Funktion der Denkmalbehörden in sehr unterschiedlichen Konfliktsituationen. Diese Herausforderungen kennenzulernen und zu verstehen, warum universitäre Forschung und staatlicher Schutzauftrag gelegentlich konträre Ziele verfolgen können, sollte und kann auch Inhalt der universitären Ausbildung sein. Das Bewusstsein für die nachhaltige Bewahrung des kulturellen Erbes und die verantwortliche Wahl der geeigneten nicht invasiven und wo nötig auch begrenzt zerstörenden Untersuchungsmethoden muss Teil der Ausbildung sein. Andererseits ist es auch Aufgabe der Denkmalbehörden Win-Win-Situationen als Lösungsansatz und Grundlage für akademische Forschung zu ermöglichen.

Schlagworte


Archäologie; Denkmalschutz; Kulturelles Erbe; Forschungsstrategie; Nachhaltigkeit

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DOI: https://doi.org/10.11588/ai.2017.1.42518

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-ai-425187

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