Parameter für die Budgetierung von Patron-Driven Acquisition (PDA)

Martin Hermann

Abstract


Patron-Driven Acquisition (PDA), die kundengesteuerte E-Book-Erwerbung, erfreut sich in den letzten Jahren an Bibliotheken im In- und Ausland immer größerer Beliebtheit. Trotz der offensichtlichen Vorteile der kundenorientierten E-Book-Erwerbung zögern heute immer noch viele wissenschaftliche Bibliotheken in Deutschland, PDA in ihre Erwerbungsstrategie aufzunehmen. Die größte Sorge stellt dabei die vorzeitige Erschöpfung bzw. die Überziehung des zur Verfügung stehenden Budgets dar. Der Artikel geht von der Grundannahme aus, dass eine vorausschauende, angemessene Budgetierung möglich ist und sie einer der wichtigsten Gesichtspunkte bei der Einführung von PDA ist. Zunächst wird die Funktionsweise von PDA zusammenfassend vorgestellt und ein knapper Überblick über die üblicherweise gehandelten Vorteile und Ängste gegeben. Danach beschäftigt sich der Beitrag ausführlich mit den Parametern, deren Berücksichtigung für einen sinnvollen Einsatz und die richtige Budgetierung von PDA wesentlich sind. Hierbei wird insbesondere auf Erfahrungswerte und Studien aus dem Ausland verwiesen. Auf dieser Grundlage setzt sich der Artikel zum Schluss kurz mit budgetrelevanten Sachverhalten der PDA-Projekte an den Bibliotheken in Bielefeld, Dresden und Mannheim auseinander.

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DOI: http://dx.doi.org/10.11588/pb.2012.2.9463



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