Bonner Jahrbücher

Die Bonner Jahrbücher wurden 1842 als Jahrbücher des Vereins von Altertumsfreunden im Rheinlande begründet. Seitdem tragen sie in ihrem Titel die Namen der tragenden Institutionen; heute sind das neben dem Gründungsherausgeber das LVR - Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland und das LVR - Landesmuseum Bonn. Seit dem Doppelband auf die Jahre 1895 und 1896 ist der übliche Kurztitel "Bonner Jahrbücher" offiziell.

Die Zielsetzung ist wissenschaftlich. Die Zeitschrift ist Plattform für archäologische oder althistorische Themen der Klassischen Altertumswissenschaft und Publikationsort für rheinische Archäologie aller Epochen sowie Berichtsorgan der herausgebenden Institutionen.

Es erscheinen hier Aufsätze und Buchbesprechungen in den vier Sprachen der Altertumswissenschaft Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Die Aufsätze sollten zwei bis möglichst drei Resümees haben, von denen in der Regel eines in Deutsch, eines in Englisch und das weitere in einer anderen Sprache abgefasst ist. Unter den Aufsätzen wird die Anschrift des Autors genannt, und zwar in der Regel die Dienstadresse.

Die Textgestalt wird streng nach den Grundsätzen der "Berichte der Römisch-Germanischen Kommission" Band 71, 1990 gehalten. Wie dort empfohlen, wird für Literaturangaben die sogenannte geisteswissenschaftliche Zitierweise mit Titelschlagwort verwendet. Periodika werden nach der Liste in derselben Zeitschrift, Jahrgang 73, 1992 abgekürzt, antike Autoren nach der einschlägigen Liste der Wikipedia. Weitere Abkürzungen in den Jahrgängen 188 (1988) bis 213 (2013) am Anfang der Fundchronik "Ausgrabungen, Funde und Befunde", künftig am Ende des Bandes. Alles Nähere zur Manuskriptgestaltung auf der Internetseite des Altertumsvereins.

Mit Unterstützung der Universitätsbibliothek Heidelberg erscheinen die Bonner Jahrbücher drei Jahre nach der Printveröffentlichung open access, soweit es die rechtliche Situation von Texten und Bildern erlaubt. Die älteren Bände werden nach den gleichen Kriterien Schritt für Schritt online gestellt.

Einzelne Beiträge, vor allem Besprechungen, werden schon vor der Printversion online gestellt, unter Umständen nur für begrenzte Zeit. Ihr Inhalt darf danach in keinem Detail mehr geändert werden.