Pflanzenvielfalt in Botanischen Gärten. Eine wenig beachtete und gesicherte Schatztruhe

Marcus Koch, Wolfgang Kahl

Abstract


Der Beitrag geht – am Beispiel von Heidelberg – der Frage nach, welche ökologische Bedeutung Botanischen Gärten mit Blick auf den Schutz der Biodiversität zukommt, die zu den wichtigsten Zielen des Naturschutzrechts gehört. Er zeichnet dabei das Bild weitgehend fehlender, spezifisch die Tätigkeit Botanischer Gärten regelnder Rechtsnormen und damit mangelnder Rechtssicherheit für die verantwortlichen Akteure in diesem Bereich. Dieses rechtliche Schutzdefizit wiegt umso schwerer, als in Zeiten knapper finanzieller und personeller Ressourcen die Abwägung mit konkurrierenden (ökonomischen) Belangen insbesondere auf politischer Ebene ohnehin nicht selten zuungunsten der Sicherung biologischer Vielfalt „ex situ“ erfolgt.

Schlagworte


Botanische Gärten; Biodiversität; Naturschutz; Artenschutz; biologische Vielfalt; ex-situ Sammlungen; Convention on Biological Diversity; EG-Artenschutzverordnung; Flora-Fauna-Habitat Richtlinie; Bundesnaturschutzgesetz;

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DOI: http://dx.doi.org/10.11588/fmk.2016.0.30080

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-fmk-300807

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