Literaturstraße. Chinesisch-deutsche Zeitschrift für Sprach- und Literaturwissenschaft

Die Literaturstraße war von Beginn an und ist bis heute das einzige deutschsprachige Publikationsorgan der chinesischen Germanistik. Das Periodikum  ist verbunden mit jährlichen Symposien, die ausnahmslos in deutscher Sprache stattfinden.  Bis zum Jahrgang 2016 wurde es geführt unter dem Titel Literaturstraße. Chinesisch-deutsches Jahrbuch für Sprache, Literatur und Kultur.  Die finanzielle Förderung des Projekts Literaturstraße durch die Fritz Thyssen Stiftung (FTS) über den Zeitraum von 2001-2015 umfasste nicht nur die Publikation selbst und die Symposien, sondern darüber hinaus auch mehrere Bibliotheksbeihilfen für Deutschabteilungen chinesischer Universitäten. Sie war in dieser Form einzigartig und verdankte sich nicht zuletzt auch, seit dem Jahr 2000, der fortlaufenden Befürwortung durch die Alexander von Humboldt-Stiftung. Das Projekt wurde von der Fritz Thyssen Stiftung ab 2005 über mehrere Jahre unter „Projekte im Fokus“ geführt. Im Jahr 2016 wurde das chinesisch-deutsche Kooperationsprojekt nach Beendigung der Förderung durch die  Fritz Thyssen Stiftung neu ausgerichtet und wird seither allein von chinesischer Seite finanziert.

 

Die Publikation des Jahrbuchs Literaturstraße wechselte im Jahr 2003 vom Volksliteraturverlag in Peking zum Verlag Königshausen & Neumann in Würzburg. Beginnend mit Jahrgang 2017 erscheint die Literaturstraße halbjährlich unter dem neuen Titel  Chinesisch-deutsche Zeitschrift für Sprach- und Literaturwissenschaft in zwei Halbbänden, weiterhin beim Verlag Königshausen & Neumann in Würzburg.

 

Der Wechsel der Förderung und der Übergang zum zweimaligen Erscheinen der Zeitschrift pro Jahr markieren eine Zäsur in der Geschichte des Projekts. Dessen Sichtbarkeit wird jetzt durch die digitale Erschließung deutlich erhöht. In Absprache mit dem Verleger Dr. Johannes Königshausen erscheinen die Bände mit einer Moving-Wall von zwei Jahren.

 

Die digitale Publikation der Beiträge geschieht ausschließlich mit der Zustimmung der Autor*innen. Die älteren Jahrgänge sind im Archiv zu finden. Wenn gegenüber dem Inhaltsverzeichnis Aufsätze fehlen, liegt  die Zustimmung  der Autor*innen nicht vor.

 

Die für die Digitalisierung verantwortliche Herausgeberin Prof. Dr. Gertrud M. Rösch hat sich bemüht, alle Beiträger*innen ab 2000 zu kontaktieren. In vereinzelten Fällen ist dies trotz wiederholter Anstrengungen nicht gelungen. Hier bittet die dafür verantwortliche Herausgeberin alle Kolleg*innen um (nachträgliche) Rücksprache, ob sie einer digitalen Veröffentlichung zustimmen können.