Bd. 1 (2011)

 Die Beschäftigung mit dem Begriff der Gerechtigkeit hat eine lange Tradition und Geschichte in den Geisteswissenschaften. Er ist von religiösen, weltanschaulichen Vorstellungen und politisch-kulturellen Werten beeinflusst und unterliegt daher einem Wandel. Generell versteht man unter Gerechtigkeit einen idealen Zustand, das Bestreben des Menschen jedem das Seine zuteil werden zu lassen.
Meistens fällt den Menschen allerdings erst durch die Abwesenheit von Gerechtigkeit auf, welche Bedeutung Gerechtigkeit überhaupt hat und was sie ausmacht.

Diese Ausgabe des Graduiertenjournals befasst sich mit den Grenzen der Gerechtigkeit, mit jenen Bereichen in denen ein gerechter Zustand verschwommen und fragwüdig wird und Anlass zur Diskussion bietet. Grenzen können den Übergang zu etwas komplett anderen darstellen oder auch nur eine graduelle Veränderung der Qualität.

Inhaltsverzeichnis

Artikel

Henrike Ott, Leif-Erik Lippert
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Manolito Gallegos
Anita Galuschek-Crackau
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