https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/issue/feed Archäologische Informationen 2019-04-26T09:21:16+02:00 DGUF e. V. editor@dguf.de Open Journal Systems <br /><div id="journalDescription"><a title="Link zur aktuellen Ausgabe" href="/index.php/arch-inf/issue/current"><img id="titleImg" src="/public/journals/66/cover_issue_4066_de_DE.jpg" alt="" /></a><p>Die Archäologischen Informationen (Arch. Inf.) ist die wissenschaftliche Zeitschrift der <a href="http://www.dguf.de/index.php">Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V. (DGUF)</a>.</p><p>Im Fokus der Archäologischen Informationen stehen:</p><ul><li>neue Forschungen auf dem Gebiet der Ur- und Frühgeschichte und Mittelalter-Archäologie Europas, vor allem Synthesen, übergreifende historische Auswertungen und Forschungsbilanzen,</li><li>die offene Debatte aktueller fachlicher Kontroversen im "Forum",</li><li>interdisziplinäre Themen, insbesondere an der Schnittstelle zu den fachrelevanten Naturwissenschaften,</li><li>die Weiterentwicklung fachrelevanter Methoden und Theorien,</li><li>die Weiterentwicklung der fachlichen Ethik und fachpolitische Themen, inklusive Fragen des Studiums und der Ausbildung,</li><li>die Verbesserung des Kulturgüterschutzes und des Kulturlandschaftsschutzes, sowie die Einbindung des bürgerschaftlichen Interesses und des ehrenamtlichen Engagements in die Archäologie.</li></ul><p>Die Zeitschrift publiziert in deutscher und englischer Sprache. Die Druckauflage liegt bei 1.000 Exemplaren. Mit Hilfe der Universitätsbibliothek Heidelberg erscheinen die Archäologischen Informationen zusätzlich auch im Open Access. In die Online-Ausgabe können Ergänzende Materialien und Open Data eingebunden werden. Seit Jg. 40, 2017 erscheint die Zeitschrift (bis auf einzelne, explizit benannte Ausnahmen) in der <a href="http://www.dguf.de/416.html">Lizensierung CC BY 4.0</a>.</p><p><strong><br /><a href="http://www.dguf.de/416.html">Copyright und CC-Lizenz: Handreichung für die Lizenzierung wissenschaftlicher Publikationen</a><br /></strong></p><p><a href="http://www.dguf.de/index.php?id=37">Weitere Informationen</a> für Leser und Autoren über die Zeitschrift Archäologische Informationen.</p><p><br />Alle älteren Jahrgänge sind retro-digitalisiert, Sie finden sie hier im Online-Archiv. Wenn gegenüber dem Inhaltsverzeichnis Aufsätze fehlen, fehlt den Herausgebern die Erlaubnis des Autors/der Autoren zur Online-Stellung. Das Lesen aller Beiträge ist ohne weitere Anmeldung möglich. Die Anmeldung (rechts unten) öffnet speziellen Nutzern, z. B. den Administratoren, den Zugriff auf Funktionen, die man zum Lesen der Aufsätze nicht benötigt.</p><p>Zum kommenden Band der Zeitschrift "Archäologische Informationen" mit allen Beiträgen, die bereits online im Early View publiziert, aber noch nicht gedruckt sind: &gt;&gt; <a href="http://www.dguf.de/index.php?id=9">Early View</a></p><p> </p><p><a href="http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/oastats.cgi?repo=ojs&amp;id=arch-inf">Statistiken</a> für die Archäologischen Infomationen insgesamt.</p></div> https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56909 Titel 2018-11-23T11:06:58+01:00 Die Redaktion martina.koch.hd@gmail.com 2018-11-23T11:03:44+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56910 Impressum 2018-11-23T11:06:58+01:00 Die Redaktion martina.koch.hd@gmail.com 2018-11-23T11:03:45+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56911 editorial 2018-11-23T11:06:59+01:00 Frank Siegmund martina.koch.hd@gmail.com Diane Scherzler martina.koch.hd@gmail.com Werner Schön martina.koch.hd@gmail.com - 2018-11-23T11:03:46+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56912 Inhalt 2018-11-23T11:07:00+01:00 Die Redaktion martina.koch.hd@gmail.com - 2018-11-23T11:03:47+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56913 Einführung in die DGUF-Tagung am 4. Juli 2017 in Mainz. „Ein Berufsverband für die Archäologie?“ 2018-11-23T16:59:37+01:00 Diane Scherzler martina.koch.hd@gmail.com Frank Siegmund martina.koch.hd@gmail.com <p>Die DGUF-Tagung 2017 hat ein hohes Potenzial, sich im Nachhinein als ein  sehr öffentlich gescheitertes Vorhaben der DGUF zu erweisen, oder auch als  ein wesentlicher struktureller Wendepunkt in der deutschen Archäologie. Die Verfasser möchten in dieser Einführung nachzeichnen, wie es zu der Themensetzung und Tagung 2017 kam, welche Agenden die Beteiligten hatten und wer welche Rolle einnahm.</p><p> </p><p>Ergänzende Materialien finden Sie <a href="https://doi.org/10.11588/data/9PIW5I">hier</a>.</p> 2018-11-23T11:03:48+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56914 Ergebnisse der DGUF-Umfrage „Berufsverband Archäologie“ im Herbst 2016 2018-11-23T11:07:01+01:00 Frank Siegmund martina.koch.hd@gmail.com <p>Im Folgenden werden die Ergebnisse einer Online-Umfrage vom Herbst 2016 dokumentiert, die im Hinblick auf das festzulegende Thema der kommenden  DGUF-Tagung am 4. Juli 2017 (eingebettet in den 9. Deutschen Archäologiekongress 2017, Mainz, 3.-8. Juli) durchgeführt wurde. Ziel der Umfrage war, ein möglichst umfängliches Stimmungsbild zum Thema „Berufsverband Archäologie“ in Erfahrung zu bringen. Im Anhang ist die Startseite dokumentiert, mit der die Umfrage anmoderiert wurde.</p> 2018-11-23T11:03:49+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56915 Bericht über das Online-Forum "DGUF-Vortagung 2017 – Ein Berufsverband für die Archäologie?", 6. März bis 9. Juni 2017 2018-11-23T11:54:15+01:00 Michaela Schauer martina.koch.hd@gmail.com Im Folgenden versuche ich, zusammenfassend über die als Forum online verlaufende „Vortagung" zur DGUF-Jahrestagung 2017 „Ein Berufsverband für die Archäologie?“ (6. März bis 9. Juni 2017) zu berichten. Der Aufsatz versteht sich als wert- und meinungsneutraler Bericht über zum Teil lebhafte und kontroverse Debatten; die Ergebnisse geben nicht zwingend die Meinung der Autorin wieder. Das abschließende Resümee dient als persönliche Zusammenfassung der Ergebnisse der Vortagung. 2018-11-23T11:03:50+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56916 Adding value: an independent system of accreditation for archaeology and cultural heritage 2018-11-23T11:07:02+01:00 Paul Belford martina.koch.hd@gmail.com Gerry Wait martina.koch.hd@gmail.com <p>Es gibt weltweit eine Vielzahl verschiedener Ansätze, Archäologie und Kulturgüterschutz zu betreiben. Diese reichen von komplett staatlich kontrollierten (das ‚national patrimony‘-Modell) bis hin zu vollständig privatisierten Programmen (das ‚social licence‘-Modell). Unabhängig vom jeweiligen Ansatz sind für den Erfolg von Archäologie und Kulturgüterschutz – egal wo und unter welchen Umständen durchgeführt – einige fundamentale Parameter ausschlaggebend: Neben den angemessenen Ressourcen müssen die Gesellschaft und die verschiedenen, an Archäologie und Kulturgüterschutz beteiligten Interessensgruppen aktiv mit einbezogen werden. Außerdem sollten für die Umsetzung des jeweiligen Programmes klare Regeln und Kontrollmechanismen existieren. Hierbei ist besonders wichtig, dass Archäologen und andere Kulturschützer, die zur Durchführung ihrer Arbeit notwendigen Fähigkeiten besitzen und in einem professionellen Rahmen agieren, welcher wiederum frei von politischen oder finanziellen Abhängigkeiten ist. Doch wie kann man solch einen professionellen Rahmen schaffen und wie sollte dieser aussehen? Wie kann er Wirkung bei staatlichen Stellen, in der privatwirtschaftlichen<br />Archäologie und beim Kulturgutschützern auf allen Ebenen erzielen? Wie kann ein solches Rahmenwerk von Politikern, Bauträgern und allen anderen Berufszweigen, die Einfluss auf Archäologie und Kulturgüterschutz haben, anerkannt und respektiert werden? Welchen Wert hat ein solches unabhängiges Akkreditierungssystem für die Gesellschaft?</p> 2018-11-23T11:03:52+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56928 Das Thema Berufsverband aus der Sicht eines ‚Landesarchäologen‘ 2018-11-23T11:07:03+01:00 C. Sebastian Sommer martina.koch.hd@gmail.com <p>In Bayern wird in der Bodendenkmalpflege seit 2002 nach dem Veranlasserprinzip verfahren. Dieses war schon im ursprünglichen Denkmalschutzgesetz von 1973 verankert. Die Abwicklung von Maßnahmen erfolgt heute praktisch ausschließlich durch private Grabungsfirmen. Als Folge davon ist Bayern zusammen mit Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit den meisten beschäftigten Archäologen. Da es sich bei Ausgrabungen um die unwiderrufliche Zerstörung unseres archäologischen Erbes handelt, ist Voraussetzung für ein gut funktionierendes System eine gute Qualifikation aller Tätigen. Neben einer Präqualifikation (mit nachvollziehbarem Aufwand) bedarf es der Kontrolle – nach dem Gesetz und der Ausführung in Bayern als Amtsaufgabe gegeben – und Sanktionsmöglichkeiten. Ein für alle in der Archäologie Tätigen zuständiger Berufsverband könnte hier eine gute Grundlage bilden.</p> 2018-11-23T11:03:55+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56933 Firmenarchäologie und Berufsverband: Archäologen zwischen Unternehmertum und Forschung 2019-04-26T09:21:16+02:00 Sascha Piffko martina.koch.hd@gmail.com Eine Berufstätigkeit in der Archäologie, ganz besonders für die Mitarbeiter auf Ausgrabungen, weicht in vielen Bereichen von den Gegebenheiten der regulären Arbeitswelt ab. Mangelnde Risikoabsicherung, fehlende Altersvorsorge und schlechte Entwicklungsmöglichkeiten sind Missstände, die gerade im privatwirtschaftlichen Grabungsgewerbe eher die Regel als die Ausnahme darstellen. Vielen Archäologen fehlt bei einer Firmengründung das unternehmerische Wissen und die Bereitschaft, für Angestellte die Verantwortung zu übernehmen. Grabungsfirmen, die versuchen ihren Mitarbeitern bessere Arbeitsbedingungen zu bieten, haben im Konkurrenzkampf schlechtere Chancen am Markt. Bisher gibt es keine Institution, die hier regulierend tätig ist. Die Landesdenkmalämter sehen dafür keinen Handlungsspielraum oder verweisen auf ihre Nicht- Zuständigkeit, bisweilen scheint auch die staatliche Archäologie mitverantwortlich für die verfahrene Situation zu sein. Die Gewerkschaften sind nicht zuständig. Die Mitarbeiter der Grabungsfirmen erkennen oftmals die Aussichtslosigkeit ihrer Lage nicht. Durch die befristeten Verträge und den Konkurrenzdruck auf dem archäologischen Arbeitsmarkt ist die Leidensbereitschaft scheinbar grenzenlos. Aus Angst vor einem Verlust der Zukunft in der archäologischen Arbeitswelt werden Beschwerden nicht öffentlich vorgetragen. Unter diesen prekären Zuständen leidet auch die Qualität der archäologischen Arbeit. Die privatwirtschaftliche Archäologie kann für die Zukunft der archäologischen Berufe eine Chance darstellen, hierfür aber müssen sich die Beteiligten an die geltenden Gesetze und an zu formulierende Mindeststandards halten. Eine fachliche Ethik und ein Verhaltenskodex werden nur dann wirksam sein, wenn Verstöße auch unparteiisch sanktioniert und gute Leistungen belohnt werden. Hierfür benötigen wir einen Verband, der alle berufstätigen Archäologen umfasst und sowohl für Arbeits- als auch für Qualitätsstandards eintritt. 2018-11-23T11:03:57+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56934 Wunsch und Wirklichkeit – Was erwarten Studierende von einem Berufsverband? 2018-11-23T11:07:04+01:00 Katharina Heiß martina.koch.hd@gmail.com Michael Dittmann martina.koch.hd@gmail.com Jan-Eric Schlicht martina.koch.hd@gmail.com In den Studierenden aller archäologischen Bereiche liegt die Zukunft des Faches Archäologie. Unter ihnen werden die Professoren, Landesarchäologen und Museumskuratoren von morgen sein, weshalb gerade sie es sind, denen in einer Diskussion und Umsetzung eines Berufsverbandes Gehör geschenkt werden muss. Es ist unverzichtbar, dass Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit haben, einem Berufsverband beizutreten und auch aktiv daran mitzuwirken. Zudem sollte ein Berufsverband entsprechend seiner Kräfte aktiv an die Universitäten gehen und dort Workshops und Vorstellungsveranstaltungen anbieten bzw. helfen, solche zu entwickeln, um die Ideale und Vorteile eines Berufsverbandes schon früh in den Köpfen der Studierenden zu verankern. Uns ist bewusst, dass kein Verband die universitäre Lehre grundlegend verändern kann. Was jedoch von einem Verband geändert werden kann, ist die Situation für studentische Praktikanten und Volontäre durch zielgerichtete fachpolitische Interventionen. Der Dachverband archäologischer Studierendenverbindungen e.V. (DASV) und seine Mitglieder wünschen sich von einem Berufsverband neben dem Eintreten für einen fairen Wettbewerb in allen archäologischen Bereichen auch ein Qualitätssiegel für Praktika anbietende Institutionen, welches durch seine ethischen Standards die Ausbeutung von Studierenden und anderen Archäologen verhindert und die Qualität der Ausbildung erhöht. Der DASV e.V. stellt sich als aktiver Kooperationspartner zur Konzeption und Umsetzung solcher Ansätze zur Verfügung. 2018-11-23T11:04:00+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56935 Warum es einer archäologischen Berufsethik nicht nur um den Schutz von archäologischen Quellen gehen kann oder, frei nach Mortimer Wheeler: The archaeologist is digging, not for things, but for people! 2018-11-23T11:07:05+01:00 Raimund Karl martina.koch.hd@gmail.com Schon im Studium werden angehende Archäologen im Sinne einer fachlichen Ethik diszipliniert. Wir alle haben verinnerlicht, dass es unsere erste und wichtigste Aufgabe ist, archäologische Denkmale vor Schaden zu schützen, um sie für die Zukunft zu bewahren. Wir haben ebenso verinnerlicht, dass wir wissenschaftlich korrekt arbeiten müssen und keinerlei Fehler machen dürfen, damit wir nicht unbeabsichtigt Informationen zerstören oder – vielleicht sogar noch schlimmer – falsche Informationen über die Vergangenheit verbreiten. Das alles dient dem Schutz der wissenschaftlichen Quellen und der Wissenschaft selbst. Mit einer beruflichen archäologischen Ethik hat das nur wenig zu tun. Nicht anders als es in der Archäologie nicht primär um Dinge, sondern um Menschen, gehen sollte, geht es auch einer beruflichen archäologischen Ethik um Menschen. Seien es andere ArchäologInnen und Studierende, freiwillige MitarbeiterInnen, HobbyarchäologInnen, MuseumsbesucherInnen oder KundInnen und KlientInnen archäologischer DienstleisterInnen: sie alle können von professionellen ArchäologInnen erwarten, dass sie sich an bestimmte berufliche Verhaltensregeln halten, die durch die archäologische Berufsethik vorgegeben werden. 2018-11-23T11:04:04+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56936 Ein Berufsverband für die Archäologie? Zusammenfassung der Debatten beim World Café auf der DGUF-Tagung am 4. Juli 2017 in Mainz 2018-11-23T11:07:05+01:00 Diane Scherzler martina.koch.hd@gmail.com Michaela Schauer martina.koch.hd@gmail.com Stefan Hesse martina.koch.hd@gmail.com Jasmin Rauhaus martina.koch.hd@gmail.com Michael M. Rind martina.koch.hd@gmail.com Lisa Deutscher martina.koch.hd@gmail.com Die DGUF-Tagung am 4. Juli 2017 in Mainz „Ein Berufsverband für die Archäologie?“ mündete nach Ende des Vortragsteils in ein zweistündiges World Café. Ziel war es, das Tagungsthema und die Vorträge nochmals gemeinsam in hierarchiefreien Debatten, die allen Teilnehmern der Tagung eine aktive Mitwirkung erlaubten, zu vertiefen und gemeinsame, nicht von den Tagungsorganisatoren vorgegebene oder signalisierte Meinungsbilder zu erarbeiten. Der Beitrag berichtet über die Methodik, über die von den Teilnehmern selbst gewählten sechs Themen und die in diesen Debatten erarbeiteten Gedanken und Thesen. 2018-11-23T11:04:06+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56937 Der Gründungsprozess von CIfA Deutschland als Berufsverband – Anlass, Hintergründe und Zukunftsvision 2018-11-23T11:07:06+01:00 Gerry Wait martina.koch.hd@gmail.com Michaela Schauer martina.koch.hd@gmail.com Im Sommer 2017 machte das Chartered Institute for Archaeologists (CIfA) an deutsche Archäologen das Angebot, mit seinen Erfahrungen, einem ausgereiften Regelwerk und Verfahren sowie einer durch das CIfA finanzierten deutschen Koordinatoren-/ Geschäftsführerstelle bei der Etablierung eines tatkräftigen Berufsverbandes zu unterstützen. Das CIfA zeichnet sich neben seinen ethischen Verhaltensrichtlinien besonders durch sein Akkreditierungssystem für Individuen und Organisationen aus, welches für seine Mitglieder – aber auch die gegebenenfalls fachfremde Öffentlichkeit (Investoren, Ämter, Politiker etc.) – ein wertvoller Maßstab für archäologische Fähigkeiten und Kompetenzen ist. Ziel ist es, das Akkreditiert-Sein beim Berufsverband für Individuen wie Firmen als Qualitätsmerkmal durchzusetzen und damit die Qualität archäologischer Produkte und Prozesse zum Nutzen aller anzuheben. CIfA Deutschland arbeitet seit Sommer 2017 daran, das System des CIfA für die deutsche Archäologie zugänglich zu machen. Der Artikel beschreibt, was das CIfA als Berufsverband auszeichnet, wie die Umsetzung der Arbeit als Berufsverband funktioniert und welche Vorteile dieses System für die deutsche Archäologie – und jeden Archäologen persönlich oder eine Fachfirma – bringt. 2018-11-23T11:04:08+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56938 Eigenwillige Feuersteinartefakte als Zeugen einer Flintensteinherstellung von der Ostseeküste des Dänischen Wohlds, Kr. Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein 2018-11-23T11:07:07+01:00 Volker Arnold martina.koch.hd@gmail.com Renate Jeske martina.koch.hd@gmail.com Umfangreiche Aufsammlungen von R. Jeske an einer ca. 13 km langen Küstenstrecke um Noer-Lindhöft an der südlichen Eckernförder Bucht konnten zum größten Teil der Herstellung von Flintensteinen zugeordnet werden. Die lokalen eiszeitlichen Ablagerungen sind reich an Flint. Archivalisch ist hier bisher ein Flintensteinschläger für die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts belegt. Die im Strandgeröll gesammelten, umgelagerten und mehr oder weniger gerollten Artefakte repräsentieren Reststücke der Herstellung von abschlagbasierten Flintensteinen („wedges“). Unbearbeitete Abschläge spielen im Fundmaterial eine geringe Rolle. Besonders die kleineren Stücke könnten entnommen worden sein, um sie an anderer, bisher noch unbekannter Stelle weiterzubearbeiten. Ein Teil der Funde, wahrscheinlich nicht mehr als 20 %, scheint urgeschichtlichen Ursprungs zu sein. Einige von ihnen konnten dem Spätmesolithikum bis Spätneolithikum zugeordnet werden. Gebrauchsfertig retuschierte Flintensteine oder Feuerschlagsteine konnten bisher nicht identifiziert werden. Die Abfälle, unter denen größere Abschläge mit Negativen auf der Ventralfläche und gurkenförmig gekrümmte Kerne am auffälligsten und eindeutigsten sind, entsprechen den jüngst von J. Weiner aus Südfrankreich vorgelegten Stücken aus dem südfranzösischen Veaux-Malaucène. Allerdings scheint, vielleicht rohstoffbedingt, die schlagtechnische Variabilität der Lindhöfter Stücke größer zu sein. Eine einigermaßen repräsentative Auswahl der schwach und weniger abgerollten Funde wird in Abbildungen vorgestellt. 2018-11-23T11:04:10+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56939 Gunflints from 16th/17th century archaeological assemblages from the central part of the Severskiy Donets River (south-eastern Ukraine) 2018-11-23T11:07:08+01:00 Alexander Kolesnik martina.koch.hd@gmail.com Irina Holubieva martina.koch.hd@gmail.com <p>Der Fluss Severskiy Donets liegt auf der rechten Seite des Flusses Don, einem der großen Wasserwege der osteuropäischen Tiefebene. Sein Mittellauf bildet die Grenze zweier naturräumlich und klimatisch verschiedener Zonen, der offenen Steppe und der Waldsteppe. Die Besiedlung dieses Teils Osteuropas begann im 16. Jahrhundert und endete in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, wobei die Territorien ins Russische Reich integriert wurden. Neben einer spontanen Kolonisierung durch Einheimische auf der rechtsseitigen, ukrainischen Seite des Flusses wurde die Region auch durch organisierte Einwanderung von Soldaten aus großen Städten besiedelt. Die militärische Verwaltungsorganisation der Territorien stützte sich auf ein Netzwerk kleinerer Festungen und mit Palisaden gesicherter Städte. Die älteste Festung ist die von Czareborisov (gegr. 1599) gefolgt von den Festungen von Chuguev, Torsk, Maiaki, Kazachia Pristan usw. Die Befestigungen umfassten flache Gräben, unterirdische Ausbausysteme, Palisaden aus Baumstämmen sowie Wachttürme. Die Bewaffnung der Garnisonen bestand aus Kanonen, verschiedenen Gewehrtypen, u. a. solchen mit Steinschlössern (Batterieschlössern). Bei archäologischen Ausgrabungen in derartigen Bodendenkmälern wurden kleinere Serien von Flintensteinen geborgen. Die Autoren betrachten die untersuchten Flintensteine als Sondertyp geometrisch-mikrolithischer Flintartefakte, die ausschließlich der Funkenproduktion dienten. Die Flintensteine aus den Festungen am Mittellauf des Severskiy Donets entsprechen dem „europäischen Typ“ (d. h. klingenbasierten Flintensteinen). Die hier vorgestellten Flintensteine bestehen aus unterschiedlichen Rohmaterialien. Die Mehrheit wurde aus qualitativ hochwertigem Flint der lokal anstehenden Oberkreide angefertigt. Eine kleinere Anzahl an Flintensteinen ist aus Feuerstein mit den charakteristischen Merkmalen der Vorkommen an der oberen Wolga (Zentrum der Großregion Moskau). Allem Anschein nach gelangten diese Flintensteine zusammen mit Munitionslieferungen in die Festungen.</p> 2018-11-23T11:04:14+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56940 Die Vielfalt der Geschlechter: komplexe Identitäten statt binäre Konzepte. Einleitung ins Thema 2018-11-23T11:07:09+01:00 Ulrike Rambuscheck martina.koch.hd@gmail.com Identität – dies war das vom Organisationsteam des 9. Deutschen Archäologiekongresses, der vom 3. bis 8. Juli 2017 in Mainz stattfand, vorgegebene Thema. Die 8. Sitzung der AG Geschlechterforschung am 4. Juli 2017 unter der Leitung von Jana Esther Fries und Ulrike Rambuscheck behandelte dieses Thema unter dem Titel „Die Vielfalt der Geschlechter: komplexe Identitäten statt binäre Konzepte“ in Bezug auf Geschlecht in der prähistorischen, antiken und frühgeschichtlichen Vergangenheit. Sechs Vorträge wurden angemeldet, von denen hier nur einer veröffentlicht werden kann. Zuerst werden einige Überlegungen zur Identität allgemein und zur Identität im archäologischen Kontext angestellt, danach wird erläutert, wie das Konzept Identität in der archäologischen Geschlechterforschung bis dato angewendet worden ist. 2018-11-23T11:04:18+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56941 Nonnosa und ihre Identitäten: ein spätantikes Fallbeispiel aus der Katakombe San Gennaro in Neapel 2018-11-23T11:07:09+01:00 Susanne Moraw martina.koch.hd@gmail.com Die Anregung für diesen Beitrag stammt aus der Intersektionalitätsforschung und insbesondere der dort von Nina Degele und Gabriele Winker vertretenen Mehrebenenanalyse: Anhand einer spätantiken Grabmalerei in der Katakombe San Gennaro in Neapel soll die Verschränkung der verschiedenen Identitäten einer als Kleinkind verstorbenen Christin namens Nonnosa diskutiert werden. Wo genau auf den Achsen sozialer Ungleichheit – Geschlecht (sensu Gender), sozio-ökonomischer Status, Ethnizität und kulturelle Zugehörigkeit, Alter, Religion, ontologischer Status – ist Nonnosa zu verorten? Was bedeutete die Summe, die Verschränkung dieser Einzelidentitäten für ihre Gesamtidentität? Es lässt sich zeigen, dass Nonnosa in Bezug auf fast alle Kategorien sozialer Differenz auf der Gewinnerseite steht. Die einzigen Ausnahmen – Alter und Geschlecht – werden überspielt und ihre Wertung mithilfe anderer Kategorien ins Gegenteil verkehrt. Dieses Ergebnis gilt allerdings nur für die Ebene der Repräsentation. Für die Ebene der Strukturen und die Ebene des Selbstbildes lassen sich aus dem hier analysierten Zeugnis keine Erkenntnisse gewinnen. Vergleichbares gilt für die Beziehung der drei Ebenen zueinander: Auch hier lassen sich nur Fragen formulieren. 2018-11-23T11:04:20+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56943 Wissen und Macht im archäologischen Diskurs. Die Chronologie der Oppidazeit 2018-11-23T11:07:10+01:00 Sabine Rieckhoff martina.koch.hd@gmail.com Der Aufsatz will weniger die späteisenzeitliche Besiedlungsgeschichte Süddeutschlands – das 2./1. Jh. v. Chr., die Zeit der Oppida – Revue passieren lassen, geschweige denn feinchronologische Argumente gegeneinander abwägen. Vielmehr soll ein Überblick über rund 120 Jahre Forschungsgeschichte zeigen, dass archäologische Wissenschaft keine unschuldige Suche nach Wahrheit ist, sondern ein gesellschaftliches Produkt, abhängig von soziokulturellen und politischen Bedingungen. Ein treffendes Beispiel dafür ist die deutsche Eisenzeitarchäologie nach 1945, die einerseits durch den radikalen Bruch mit der Germanenforschung des Nationalsozialismus geprägt wurde, andererseits durch die Kontinuität wissenschaftlicher Traditionen wie der ethnisch-historischen Interpretation ‚archäologischer Kulturen‘. Beide Perspektiven bestimmten das neue Großprojekt ‚Oppidum Manching‘, das 1955 startete. Zwei Aspekte bildeten die Dreh- und Angelpunkte der Diskussion, die Chronologie und die davon unmittelbar abhängige Frage nach einer keltisch-römischen kulturellen Kontinuität. Obwohl schon seit den 1930er Jahren offensichtlich war, dass das Ende der Oppida auch einen massiven Besiedlungsrückgang bedeutet hatte, weil ‒ im Unterschied zu Gallien ‒ rechts des Rheins jede archäologische Spur einer kulturellen Synthese fehlt, hielten die führenden Eisenzeitforscher der ersten Generation Zeit ihres Lebens unbeirrt an dem Postulat einer Bevölkerungskontinuität zwischen Spätlatènezeit und früher Römischer Kaiserzeit fest. Ihre argumentative Basis blieb eine Chronologie, die sich nicht auf empirisch gewonnene archäologische Parameter, sondern auf schriftlich überlieferte historische Ereignisse berief. Spätere Versuche, die Kontinuität auch naturwissenschaftlich zu untermauern, scheiterten an der unzureichenden Datenlage. Archäologisch begründete Gegenargumente stießen von Anfang an auf Ignoranz oder gar aggressive Ablehnung. All das wirft eindringlich die wissenschaftsgeschichtliche Frage auf, warum und wie sich ein methodisch so fragwürdiges Wissen zur nicht hinterfragbaren ‚Wahrheit‘ verdichten konnte, die sich noch bis in die nächste und übernächste Generation behauptete. Eine Antwort bietet M. Foucaults diskurstheoretischer Ansatz mit seiner Betonung der disziplinären Macht. Ein Längsschnitt durch sechs Phasen der Diskursgeschichte zu Chronologie und Kontinuität der Späten Eisenzeit Süddeutschlands verrät, welche Instanzen und welche Akteure diese Macht ausübten und mit welchen Praktiken sie aufrechterhalten wurde. Erst seit etwa 20 Jahren hat sich der Diskurs gewandelt, und seit etwa zehn Jahren kann man von einem Paradigmenwechsel sprechen, d. h. neue chronologische Erkenntnisse, die mit einer Diskontinuität vereinbar sind, setzen sich allmählich durch. Der Kontinuitätsdiskurs in der Archäologie der Eisenzeit nach 1945 ist ein Beispiel, das sich auf viele Bereiche der Forschung übertragen ließe: ein Beispiel für wissenschaftliche Traditionen, die im Nationalsozialismus beschädigt wurden, aber wie alle derartigen Beschädigungen nach 1945 nie reflektiert worden sind und deshalb mit allen Mitteln disziplinärer Macht der alten Ordinarienuniversität verteidigt wurden; ein Beispiel für die Macht der Eliten, das ‚Sagbare und Denkbare‘ zu regeln, abweichendes Wissen mit Sanktionen zu belegen und auf diese Weise wissenschaftlichen Fortschritt zu verhindern. 2018-11-23T11:04:24+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56944 Spätlatènezeitliche Germanen in Süddeutschland 2018-11-23T11:07:11+01:00 Werner E. Stöckli martina.koch.hd@gmail.com Ziel des Aufsatzes ist es, die schriftliche Überlieferung zum Thema Kelten und Germanen im ersten Jahrhundert v. Chr. mit den archäologischen Funden und Befunden abzugleichen und zu deuten – ein Thema, das seit Jahrzehnten in der Forschung umstritten ist. Bei der Überprüfung der schriftlichen Überlieferung ergibt sich, dass vor allem der Nachweis von Kelten in Süddeutschland mager ist. Sie sind durch die Boios-Inschrift von Manching (Lt D1) (Abb. 4) am sichersten nachgewiesen. Für die Germanen sind die zeitgenössischen Aussagen Caesars grundlegend. Keltische Ortsnamen haben nur in den westlichen und südlichen Randgebieten Süddeutschlands überlebt. Für die Einordnung der archäologischen Funde und Befunde ist deren absolute Datierung entscheidend. Sie wird aufgrund der Dendrochronologie und von römischen republikanischen Münzen vorgenommen. Die Untersuchung der kulturellen Entwicklung auf dieser Basis ergibt in Südbayern einen Bruch zwischen Lt D1 (Oppida-Kultur) und Lt D2 (Südostbayerische Gruppe) um 80 v.Chr., der in seiner Intensität in der ganzen Urgeschichte Bayerns seinesgleichen sucht (Abb. 21). Südbayern orientiert sich damals neu nach Norden (d. h. Mitteldeutschland), wo eine kulturelle Kontinuität feststellbar ist. Umgekehrt ist im schweizerischen Mittelland eine Kontinuität der Oppida-Kultur von Lt D1 zu Lt D2 fassbar. Die Oppida-Kultur ist in Süddeutschland mit Ausnahme der Randgebiete nur bis Lt D1 vorhanden. In Baden-Württemberg besteht während Lt D2 eine weitgehende Fundlücke. Der Kulturbruch und die Fundlücke in Süddeutschland werden mit einem Wechsel der Bevölkerung von den Kelten zu den Germanen gedeutet. 2018-11-23T11:04:30+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56945 The procurement of Rhum bloodstone and the Rhum bloodstone exchange network – a social territory in the Scottish Inner Hebrides? 2018-11-28T12:05:27+01:00 Torben Bjarke Ballin martina.koch.hd@gmail.com <p>Der Zweck des vorliegenden Aufsatz ist die Diskussion von “Rhum bloodstone” und die Verbreitung archäologischer Artefakte aus ‘bloodstone’ auf den Schottischen Hebriden. Dabei richtet sich der Fokus besonders auf erkannte Verteilungsmuster, die Beschaffung und den Austausch von ‘bloodstone’ und das durch die Verbreitung von ‘bloodstone’ festgelegte Sozialterritorium.</p><p> </p><p>Ergänzende Materialien finden Sie <a href="https://doi.org/10.11588/data/N1ETCN">hier</a>.</p> 2018-11-23T11:04:33+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56946 Thinking outside the Box: Life beyond ‘House – Farmstead – Village’ in Neolithic Wetland Sites 2018-11-23T11:07:12+01:00 Eda Gross martina.koch.hd@gmail.com Renata Huber martina.koch.hd@gmail.com Aufgrund unserer Erfahrungen mit zirkumalpinen Ufersiedlungen stellen wir den Ansatz, Siedlungsstrukturen des Neolithikums auf der Skala ‘Haus – Hof – Dorf‘ untersuchen zu wollen, grundsätzlich in Frage. Nur schon die Ansprache und infolgedessen die Rekonstruktion einzelner Gebäude ist im Ufersiedlungsneolithikum problematischer als es ein erster Blick auf die Forschungslage suggerieren mag: Die Abgrenzung der architektonischen Einheiten zueinander, der Anteil datierter bzw. undatierter Pfähle, mangelhafte Informationen zur Gestaltung des Oberbaus bzw. dessen Bezug zum Grundriss – all diese Umstände erschweren die Lesbarkeit der Pfahlpläne. Viele der aktuellen Rekonstruktionen von Einzelhäusern sowie von gesamten Siedlungsplänen beruhen auf unbewiesenen Vorannahmen. Die taphonomischen Probleme in den Ufersiedlungen erweisen sich als derart komplex, dass ein Zusammenhang zwischen Schichteinheiten und architektonischen Strukturen nicht einfach und eindeutig hergestellt werden kann. Diese Skizze muss sich bezüglich der Grundthese und den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen auf die Diskussion der Fundverteilung im Kanton Zug (Schweiz) und hier auf zwei aktuelle Beispiele, nämlich die Ufersiedlungen Cham-Eslen und Zug-Riedmatt, beschränken. Die zum Teil hohe Dichte von (potentiell oder tatsächlich) gleichzeitigen und die Nachweise von spezialisierten (möglicherweise ausschliesslich oder schwergewichtig saisonal genutzten) Siedlungsplätzen an den Seeufern sprechen für komplex und grossräumig strukturierte Siedlungs-, Nutzungs- und Kommunikationsmuster und nicht für kleinräumig territorial organisierte, ökonomisch autarke, in sich abgeschlossene Dorfeinheiten. Deshalb möchten wir dem traditionell hierarchischen Modell (‘Haus – Hof – Dorf‘), das sich an uns naheliegenden historischen Analogien orientiert, ein relationales Netzwerk-Modell gegenüberstellen, das sich im Bereich der Gewässer als Lebensadern, als Verkehrs- und Kommunikationswege und als Quelle wichtiger Nahrungsressourcen besonders dicht knüpft. Dieser Ansatz öffnet den Interpretationsrahmen in Bezug auf die Untersuchungsergebnisse zahlreicher Disziplinen wie Wirtschaftsarchäologie, Demografie oder Siedlungsgeographie. 2018-11-23T11:04:35+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56947 Functional principles of early time measurement at Stonehenge and Nebra 2018-11-23T11:07:13+01:00 Friedel Herten martina.koch.hd@gmail.com Georg Waldmann martina.koch.hd@gmail.com Die weltberühmte neolithische Kreisanlage von Stonehenge könnte möglicherweise über Jahrtausende als ein präziser Lunisolarkalender genutzt worden sein. Die aus der Bronzezeit stammende Himmelsscheibe von Nebra, die 1500 Jahre jünger datiert ist, verfügt in erstaunlicher Weise über die gleichen Konstruktionsmerkmale und Charakteristiken. In dieser Studie wird vermutet, dass die Lunisolarkalender von Stonehenge und der Himmelsscheibe von Nebra auf einem 18,6-Jahreszyklus basierten und ausschließlich auf der Beobachtung der Bewegung der nördlichen Mondwenden beruhten. Mit beiden Systemen hätten bereits vor mehr als 5000 Jahren Sonnen- und Mondfinsternisse auf den Tag genau vorhergesagt werden können. Mit den Ergebnissen dieses Beitrags könnte das große Rätsel gelöst worden sein, über welche astronomischen und funktionellen Möglichkeiten die Henge-Architekturen auf den britischen Inseln verfügten. Die Funktionsprinzipien der Lunisolarkalender erinnern an einen modernen Computer: Der Mond fungiert als Taktgeber (Prozessor), die kreisförmig angeordneten Pfosten speichern Informationen und es wird mit einfachen Mitteln ein Algorithmus in Form einer Kalendersoftware ausgeführt. Die Himmelsscheibe von Nebra könnte – bildlich gesprochen – als portable und weiterentwickelte Laptop-Version dieses Computers angesehen werden. 2018-11-23T11:04:39+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56948 Führerschein oder Einzelfahrerlaubnis? Ein Vergleich von Genehmigungspflichten für Straßenverkehr und Nachforschungen 2018-11-23T11:07:14+01:00 Raimund Karl martina.koch.hd@gmail.com Vergleicht man die Genehmigungspflichten für das Autofahren und für archäologische Nachforschungen miteinander, erweist sich, dass Letztere weit restriktiver sind. Dies obgleich die Gefahren für Leben, Gesundheit und Eigentum, die vom privaten Autofahren ausgehen, sowohl gut dokumentiert und genau bekannt als auch die tatsächlich erzeugten Schäden nachweislich sowohl ernsthaft als auch bedeutend sind; während die durch Nachforschungen ausgehenden Gefahren für Bodendenkmale überwiegend hypothetisch, nicht systematisch dokumentiert und weder in Quantität noch Qualität auch nur einigermaßen abschätzbar sind. Es ist nicht einmal klar, ob durch die Verhinderung von Nachforschungen überhaupt irgendwelche ‚vermeidbaren‘ Schäden abgewendet werden, oder nicht vielmehr die unbemerkte Zerstörung von Denkmalsubstanz durch andere Schadensursachen gefördert wird. In diesem Beitrag wird argumentiert, dass statt der bisherigen Einzelgenehmigungspflicht für jede archäologische Nachforschung ein ‚Nachforschungsschein‘ vergleichbar dem Führerschein eingeführt werden sollte, der Inhaberinnen zur selbstbestimmten und selbstverantwortlichen Durchführung archäologischer Nachforschungen außer in konstitutiv geschützten ‚Grabungsschutzgebieten‘ berechtigt. 2018-11-23T11:04:43+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56949 A Study of the Mesolithic Handle Core Technology in Schleswig-Holstein 2018-11-28T12:04:11+01:00 Sandra Söderlind martina.koch.hd@gmail.com <p>Dieser Beitrag befasst sich mit drei Fundplätzen aus Schleswig-Holstein, die flinttechnologisch untersucht werden, um die lokale Ausprägung des so genannten „handle core concept“ zu bewerten. Dieses Konzept ist sowohl aus Skandinavien als auch Kontinentaleuropa als ein lithisches Abbaukonzept während des Mesolithikums bekannt. Handle cores (früher auch: „Handgriffschaber“ genannt) sind zwar aus Norddeutschland bekannt, aber nur wenige technologische Studien haben sich mit diesem Material auseinandergesetzt, weshalb wenig über ihre lokalen Ausprägungen und deren Verhältnis zu Fundkomplexen in anderen Teilen Europas bekannt ist. Die vorliegende Untersuchung ist eine lokale Fallstudie, die ‒ eingebettet in eine umfassende Betrachtung ‒ dazu beitragen kann, Wissenstransfer, soziale Interaktion und Mobilität in der Landschaft während des Mesolithikums zu ergründen. Für diese Studie wurden 3.735 Flintartefakte systematisch aufgenommen, die unter Verwendung deskriptiver Statistiken und Analysen in Bezug auf Kernpräparation und Klingenproduktion untersucht werden. Anschließend erfolgt ein Vergleich mit Studien aus Skandinavien. Die Ergebnisse zeigen, dass die Handle-Core-Technologie in Schleswig-Holstein zu großen Teilen mit dem etablierten Bild des Konzeptes in Skandinavien korrespondiert, hierbei besonders mit Südskandinavien. Dies weist darauf hin, dass Südskandinavien und Norddeutschland Teil einer gemeinsamen sozialen und kulturellen Sphäre während des Mesolithikums waren.</p><p> </p><p>Ergänzende Materialien finden Sie <a href="https://doi.org/10.11588/data/SVIO0P">hier</a>.</p> 2018-11-23T11:04:45+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56950 „Als ich einen Archäologen suchte“ – ein persönlicher Erfahrungsbericht 2018-11-23T11:07:15+01:00 Ralph Stephan martina.koch.hd@gmail.com Die Suche nach einer Archäologin oder einem Archäologen im Hegau-Museum der Stadt Singen offenbarte allen Beteiligten die schwierigen Verhältnisse für Bewerber auf dem archäologischen Arbeitsmarkt. Auch für die Arbeitgeber ist es nicht einfach. Die kommunalen Museen bieten in Deutschland die meisten festen Stellen für Historiker-Berufe an, für deren Bedürfnisse wird an den Universitäten jedoch kaum ausgebildet. Angesichts der seit letztem Jahr anzuwendenden Kriterien für die Stellenbewertung im Öffentlichen Dienst legt Museumsleiter Ralph Stephan hier in diesem bewusst subjektiv gefärbten Artikel die vermutliche Personalentwicklung im Bereich kommunaler Museen dar. Die steigende Akzeptanz des Bachelors Museologie bei kommunalen Museumsträgern ist bereits heute erkennbar – und das zu Ungunsten des archäologischen Fachstudiums. Die Ausschreibung einer unbefristeten Arbeitsstelle in Singen stellte sich als Ausnahme in der Branche dar. Die zahlreichen bei der Stadt eingegangenen Bewerbungen universitär hochgebildeter Menschen enthielten fast ausschließlich Lebensläufe, in denen sich regelhaft prekäre Beschäftigungsverhältnisse aneinanderreihten. Noch deutlicher wurde in diesem wahrscheinlich beispielhaften Besetzungsverfahren die Benachteiligung von Frauen in akademischen Berufen. Deren oft herausragende Qualifikationen stehen im krassen Gegensatz zum marginalen Frauenanteil in den Führungspositionen der Branche. 2018-11-23T11:04:47+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56951 Warum es einer archäologischen Berufsethik nicht nur um den Schutz von archäologischen Quellen gehen kann – Ergänzende Worte zu den Anmerkungen der Peer-Gutachter 2018-11-23T11:07:15+01:00 Raimund Karl martina.koch.hd@gmail.com Wie in der Danksagung des in diesem Band p. 85-98 publizierten Beitrags ausgeführt, war es dem Autor leider unmöglich, die sehr bedenkenswerten und wichtigen Anregungen und Denkanstöße der beiden anonymen Gutachter in ihren Reviews derart in den Artikel einzuarbeiten, dass es der Bedeutung der darin angesprochenen Themen hätte gerecht werden können, ohne dadurch von dem eigentlichen, im und mit dem Artikel verfolgten Argument und Anliegen abzuschweifen. Gleichzeitig will der Verf. aber auch nicht auf eine Berücksichtigung dieser Anregungen der beiden Gutachter gänzlich verzichten, denn dazu erscheinen sie als zu wichtig. Daher wird hier die Möglichkeit wahrgenommen, in einem separaten, nur elektronisch veröffentlichten Text etwas genauer auf die Anregungen der Gutachter einzugehen und diese ebenfalls in die fachliche Diskussion einfließen zu lassen. 2018-11-23T11:04:51+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56952 The search for collaborative partners to document and promote German-Cameroon heritage by the “German Monuments and African Cultures Association” (GEMAC Ass.) 2018-11-23T11:07:16+01:00 Christopher N. Galega martina.koch.hd@gmail.com The “German Monument and African Cultures Association” (GEMAC Ass.) was founded on 4 April 2007 and has its headquarters in Douala, a port and Cameroon’s largest city.* It has 15 members. Its objective is to protect and preserve the cultural heritage of Germans and Germany from the colonial era in Cameroon (1868/84-1919): to collect archive material such as historical photos, for example, to make buildings habitable again, to restore and preserve gravestones and grave monuments. Many sites of German-Cameroon heritage are located in parts of Cameroon where there is a lot of mineral mining and forestry activity. The GEMAC Ass. wants to recover these sites, compile reports and raise awareness about their protection. 2018-11-23T11:04:53+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56953 Die Gründung von CIfA Deutschland als Regionalgruppe des Chartered Institute for Archaeologists 2018-11-23T11:07:17+01:00 Michaela Schauer martina.koch.hd@gmail.com C. Sebastian Sommer martina.koch.hd@gmail.com Nach dem Auftakt am 4. Juli 2017 im Kontext des 9. Deutschen Archäologiekongresses und der DGUF-Tagung „Ein Berufsverband für die Archäologie?“ in Mainz hat das Chartered Institute for Archaeologists (CIfA) am 12. Februar 2018 die förmliche Gründung von CIfA Deutschland als Regionalgruppe (area group) bekannt gegeben. Damit ist in Deutschland ein Berufsverband für die Archäologie basierend auf einem klaren Regelwerk und einem strengen ethischen Kodex gegründet. Aus diesem Anlass schildern die beiden Gründungsvorstandsmitglieder M. Schauer und C. S. Sommer die Motive für die Gründung, den im Februar 2018 erreichten Sachstand sowie die Vorhaben von CIfA Deutschland für die nahe Zukunft. 2018-11-23T11:04:54+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/56954 Archäologie braucht Ethik! Ein Werkstattbericht als Diskussionsaufruf 2018-11-23T11:07:17+01:00 Stefan Schreiber martina.koch.hd@gmail.com Carolin Jauß martina.koch.hd@gmail.com Stephanie Merten martina.koch.hd@gmail.com Martin Renger martina.koch.hd@gmail.com Georg Cyrus martina.koch.hd@gmail.com Vera Egbers martina.koch.hd@gmail.com Dominik Bochatz martina.koch.hd@gmail.com Philipp Tollkühn martina.koch.hd@gmail.com Raimund Karl martina.koch.hd@gmail.com Trotz des Engagements einzelner Vereine, Arbeitsgemeinschaften und Forschender hat sich eine umfassende Diskussion zu einer Ethik der Archäologie noch nicht durchgesetzt. Zwar gibt es mittlerweile einige Ethikrichtlinien, diese fokussieren jedoch meist einseitig auf bestimmte ethische Themenfelder. Zudem neigen Ethikrichtlinien dazu, best practices anzubieten und dadurch die Grundsatzdiskussionen dahinter unsichtbar werden zu lassen. Ethik braucht aber gerade eine lebendige Diskussion, die nicht abreißen darf. Vom 6. bis 7. November 2015 fand daher in Kassel ein Workshop statt, um wichtige Diskussionslinien für eine Grundsatzdiskussion zu identifizieren und vor allem ein Verständnis für ethische Fragen und Probleme auch bereits beim wissenschaftlichen Nachwuchs zu verankern. Unser Paper trägt die qualitativ und quantitativ sehr unterschiedlichen Positionen zusammen und stellt sie damit für einen weiteren wissenschaftlichen Austausch zur Diskussion. 2018-11-23T11:04:56+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57053 Recker, U. & Davydov, D. (Hrsg.) (2018). Archäologie und Recht II. Wohin mit dem Bodendenkmal? 2018-11-23T11:07:18+01:00 Christoph Bazil Bemmann@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Recker, U. &amp; Davydov, D. (Hrsg.) (2018). Archäologie und Recht II. Wohin mit dem Bodendenkmal? (Fundberichte aus Hessen, Beiheft 11). Wiesbaden: Landesamt für Denkmalpflege. 193 Seiten, 1 Tabelle. ISBN 978-3-7749-4137-3 2018-11-23T11:04:58+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57054 Recker, U. & Davydov, D. (Hrsg.) (2018). Archäologie und Recht II. Wohin mit dem Bodendenkmal? 2018-11-23T11:07:19+01:00 Janbernd Oebbecke breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Recker, U. &amp; Davydov, D. (Hrsg.) (2018). Archäologie und Recht II. Wohin mit dem Bodendenkmal? (Fundberichte aus Hessen, Beiheft<br />11). Wiesbaden: Landesamt für Denkmalpflege. 193 Seiten, 1 Tabelle. ISBN 978-3-7749-4137-3 2018-11-23T11:04:59+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57055 Werner, A. & Dummer, J. (2018). Backen von der Steinzeit bis ins Mittelalter: Brot, Gebäck und Kuchen aus 8000 Jahren 2018-11-23T11:07:19+01:00 Jost Auler breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Werner, A. &amp; Dummer, J. (2018). Backen von der Steinzeit bis ins Mittelalter: Brot, Gebäck und Kuchen aus 8000 Jahren. Stuttgart: Ulmer. 187 S., zahlreiche farbige Abb. ISBN 978-3-8186-0560-5 2018-11-23T11:05:00+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57056 Wamser, L. (2016). Mauenheim und Bargen. Zwei Grabhügelfelder der Hallstatt- und Frühlatènezeit aus dem nördlichen Hegau 2018-11-23T11:07:20+01:00 Valeska Becker breitung@ub.uni-heidelberg.de Frank Siegmund breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Wamser, L. (2016). Mauenheim und Bargen. Zwei Grabhügelfelder der Hallstatt- und Frühlatènezeit aus dem nördlichen Hegau (Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg 2). Wiesbaden: Dr. Ludwig Reichert Verlag. ISBN 978-3-95490-216-3. 500 Seiten mit zahlr. Abb. 2018-11-23T11:05:01+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57057 Strien, H.-Chr. (2018). Westexpansion und Regionalisierung der Ältesten Bandkeramik 2018-11-23T11:07:21+01:00 Maria Cladders breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Strien, H.-Chr. (2018). Westexpansion und Regionalisierung der Ältesten Bandkeramik. (Kommunikation und Wandel 1). Kerpen-Loogh: Welt und Erde Verlag. 152 S., 56 (tw. farbige) Abb., 4 Tafeln, Softcover. ISBN 978-3-938078-18-1 2018-11-23T11:05:02+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57058 Furtmayr, H. (2017). München-Giesing. Ein frühmittelalterliches Gräberfeld vor der Stadt 2018-11-23T11:07:21+01:00 Brigitte Haas-Gebhard breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Furtmayr, H. (2017). München-Giesing. Ein frühmittelalterliches Gräberfeld vor der Stadt (Abhandlungen und Bestandskataloge der Archäologischen Staatssammlung, Digital Band 1) (München 2017). 111 S. mit 5 Abb. und 52 Taf. ISBN 978-3-927806-44-3 2018-11-23T11:05:03+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57059 Löw, L. S. (2016). Gottessohn und Mutter Erde auf bronzezeitlichen Felsbildern 2018-11-23T11:07:22+01:00 Uta Halle breitung@ub.uni-heidelberg.de Matthias Loeber breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Löw, L. S. (2016). Gottessohn und Mutter Erde auf bronzezeitlichen Felsbildern. Herman Wirth und die völkische Symbolforschung. Frankfurt a.M.: Peter Lang. 479 Seiten, 75 s/w Abb. ISBN 978-3631593318 2018-11-23T11:05:04+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57060 Heege, A., Kistler, A. & Naef Galuba, I (2017). Poteries décorées des Suisse alémanique, 17e-19e siécles / Horat, H. & Antonioz, St. (2017). Verre émaillé en Suisse, XVIIIe – XIXe siécles 2018-11-23T11:07:23+01:00 Nikolaus Hofer breitung@ub.uni-heidelberg.de <p>Rezension zu: Heege, A., Kistler, A. &amp; Naef Galuba, I (2017). Poteries décorées des Suisse alémanique, 17e-19e siécles (Collections du Musée Ariana à Genève. Keramik der Deutschschweiz, 17.–19. Jahrhundert. Die Sammlung des Musée Ariana, Genf). Genève: Musée Ariana. 535 Seiten, ISBN 978-88-7439-769-3.</p><p>Und zu: Horat, H. &amp; Antonioz, St. (2017). Verre émaillé en Suisse, XVIIIe – XIXe siécles (Collections du Musée Ariana à Genève. Emailliertes Glas aus der Schweiz, 18.–19. Jahrhundert. Die Sammlung des Musée Ariana, Genf). Genève: Musée Ariana. 317 Seiten, ISBN 978-88-7439-768-6</p> 2018-11-23T11:05:06+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57061 van der Vaart-Verschoof, S. (2017). Fragmenting the Chieftain Vol. 1: A practice-based study of Early Iron Age Hallstatt C elite burials in the Low Countries 2018-11-23T11:07:23+01:00 Christoph Huth breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: van der Vaart-Verschoof, S. (2017). Fragmenting the Chieftain Vol. 1: A practice-based study of Early Iron Age Hallstatt C elite burials in the Low Countries. Leiden: Sidestone Press (234 Seiten, 78 Illustrationen, Karten,<br />Diagramme); und: van der Vaart-Verschoof, S. (2017). Fragmenting the Chieftain Vol. 2: Late Bronze and Early Iron Age elite burials in the Low Countries. Leiden: Sidestone Press (282 Seiten, 163 Illustrationen, Karten, Diagramme) 2018-11-23T11:05:07+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57062 Feugère, M. (2018). Protocoles d’étude des objets archéologiques 2018-11-23T11:07:24+01:00 Ulf Ickerodt breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Feugère, M. (2018). Protocoles d’étude des objets archéologiques. Drémil-Lafage: Editions Mergoil. 85 Seiten, 18 Taf. m. teils farbigen Abbildungen, 21x12,7 cm, kartoniert 2018-11-23T11:05:08+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57063 Jannidis, F., Kohle, H. & Rehbein, M. (Hrsg.) (2017). Digital Humanities: Eine Einführung 2018-11-23T11:07:25+01:00 Anne Klammt breitung@ub.uni-heidelberg.de Lisa Kolodzie breitung@ub.uni-heidelberg.de Lea Müller-Dannhausen breitung@ub.uni-heidelberg.de Lars Nitzki breitung@ub.uni-heidelberg.de Magdalena Scherl breitung@ub.uni-heidelberg.de Julia Krüger breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Jannidis, F., Kohle, H. &amp; Rehbein, M. (Hrsg.) (2017). Digital Humanities: Eine Einführung. Stuttgart: J. B. Metzler. 370 Seiten, 75 Abb. ISBN 978-3-476-02622-4, E-Book 978-3-476-05446-3 2018-11-23T11:05:09+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57064 Scharl, S. & Gehlen, B. (2017). Mobility in Prehistoric Sedentary Societies. Papers of the CRC 806 Workshop in Cologne 26-27 June 2015 2018-11-23T11:07:25+01:00 Kristian Kristiansen breitung@ub.uni-heidelberg.de Review of: Scharl, S. &amp; Gehlen, B. (2017). Mobility in Prehistoric Sedentary Societies. Papers of the CRC 806 Workshop in Cologne 26-27 June 2015.<br />(Kölner Studien zur Prähistorischen Archäologie 8). Rahden /Westfalen: Marie Leidorf. 304 pages, 155 illustrations. ISBN 978-3-86757-368-9 2018-11-23T11:05:10+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57065 Engel, E.-M. (2017). Umm el-Qaab VI. Das Grab des Qa’a 2018-11-23T11:07:26+01:00 Robert Kuhn breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Engel, E.-M. (2017). Umm el-Qaab VI. Das Grab des Qa’a. Architektur und Inventar (Archäologische Veröffentlichungen 100). Wiesbaden: Harrassowitz. 552 Seiten, 48 Tafeln. ISBN 978-3-447-10876-8 2018-11-23T11:05:12+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57066 Köhler, E. Chr. (2017). Helwan IV. Excavations in Operation 4, Tombs 51-100 2018-11-23T11:07:27+01:00 Robert Kuhn breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Köhler, E. Chr. (2017). Helwan IV. Excavations in Operation 4, Tombs 51-100 (Studien zur Archäologie und Geschichte Altägyptens 28). Mit Beiträgen von C. Marshall, A. M. A. Ali, H. Böhm und M. Abd el Karem. Rahden: Leidorf. 424 Seiten, 145 Abb., 443 Tab., 68 s/w Tafeln. ISBN: 978-3-867575-973-5 2018-11-23T11:05:13+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57067 Fischer, P. M. & Bürge, T. (2017). “Sea Peoples” Up-to-Date. New Research on Transformations in the Eastern Mediterranean in the 13th-11th Centuries BCE 2018-11-23T11:07:28+01:00 Uroš Matić breitung@ub.uni-heidelberg.de Review of: Fischer, P. M. &amp; Bürge, T. (2017). “Sea Peoples” Up-to-Date. New Research on Transformations in the Eastern Mediterranean in the 13th-11th Centuries BCE (Denkschriften der Gesamtakademie LXXXI. Contributions to the Chronology of the Eastern Mediterranean XXXV). Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. 412 pages, 92 figures, € 149.00. ISBN 978-3-7001-7963-4 2018-11-23T11:05:14+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57068 Zeeb-Lanz, A. (ed.) (2016). Ritualised Destruction in the Early Neolithic – the Exceptional Site of Herxheim 2018-11-23T11:07:28+01:00 Doris Mischka breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Zeeb-Lanz, A. (ed.) (2016). Ritualised Destruction in the Early Neolithic – the Exceptional Site of Herxheim (Palatinate, Germany). (Forschungen zur Pfälzischen Archäologie 8.1). Speyer: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. 152 Seiten, 139 Tafeln, durchgängig farbig, ISBN 978-3-936113-09-9 2018-11-23T11:05:15+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57069 Samida, S. (2018). Die archäologische Entdeckung als Medienereignis. Heinrich Schliemann und seine Ausgrabungen im öffentlichen Diskurs, 1870-1890 2018-11-23T11:07:29+01:00 Kristin Oswald breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Samida, S. (2018). Die archäologische Entdeckung als Medienereignis. Heinrich Schliemann und seine Ausgrabungen im öffentlichen Diskurs, 1870-1890 (Edition Historische Kulturwissenschaften Band 3). Münster: Waxmann. Softcover, 336 Seiten. ISBN 978-3-8309-3789-0 2018-11-23T11:05:16+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57070 Eggenberger, P., Ulrich-Bochsler, S., Bossert, M., Siegmund, F., Tremblay, L. (2016). Vom spätantiken Mausoleum zur Pfarrkirche. Die archäologische Untersuchung der Kirche von Biel-Mett 2018-11-23T11:07:29+01:00 Maxi Maria Platz breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Eggenberger, P., Ulrich-Bochsler, S., Bossert, M., Siegmund, F., Tremblay, L. (2016). Vom spätantiken Mausoleum zur Pfarrkirche. Die archäologische Untersuchung der Kirche von Biel-Mett. Mit Beiträgen von D. Decrouez, S. Frey-Kupper, M. E. Fuchs, S. Fünfschilling, St. Nagel und B. Paz (Hefte zur Archäologie im Kanton Bern 1). Bern: Archäologischer Dienst. Softcover, 275 S., zahlreiche, teilw. farbige Abb. ISBN 978-3-9524659-1-2 2018-11-23T11:05:17+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57071 Pust, A. (2016). Slawische Siedlungen im Land Lebus. Untersuchungen zur Wirtschafts- und Landschaftsgeschichte zwischen Oder und Spree im frühen und hohen Mittelalter 2018-11-23T11:07:30+01:00 Daniel Scherf breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Pust, A. (2016). Slawische Siedlungen im Land Lebus. Untersuchungen zur Wirtschafts- und Landschaftsgeschichte zwischen Oder und Spree im frühen und hohen Mittelalter. (Studien zur Archäologie Europas 29). Bonn: Habelt. 342 S., 107 (tls. farb.) Abb., 66 (tls. farb.) Taf., 2 Tab., 5 Beil. ISBN 978-3-7749-3913-4 2018-11-23T11:05:18+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57072 Brooks, A. & Mehler, N. (eds.) (2017). The Country Where My Heart Is – Historical Archaeologies of Nationalism and National Identity 2018-11-23T11:07:31+01:00 Christoph Klaus Streb breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Brooks, A. &amp; Mehler, N. (eds.) (2017). The Country Where My Heart Is – Historical Archaeologies of Nationalism and National Identity. Gainsville: University Press of Florida. 356 pages, $ 89,95. ISBN 978-0813054339 2018-11-23T11:05:19+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57073 Friederich, S. (2017). Der linienbandkeramische Brunnen von Leipzig-Plaußig 2018-11-23T11:07:32+01:00 Hans-Christoph Strien breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Friederich, S. (2017). Der linienbandkeramische Brunnen von Leipzig-Plaußig. Mit Beiträgen von Henriette Baron, Michael Friedrich, Dietrich Hakelberg, Ursula Maier, Manfred Rösch, Edith Schmidt, Harald Stäuble und Christian Tinapp (Veröffentlichungen des Landesamtes für Archäologie Sachsen 62). Dresden: Landesamt für Archäologie Sachsen. 454 Seiten. ISBN 978-3-943770-28-5 2018-11-23T11:05:20+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57074 Nockemann, G. (2017). Die bandkeramische Siedlungsgruppe Weisweiler 107/ Weisweiler 108 im Schlangengrabental 2018-11-23T11:07:32+01:00 Hans-Christoph Strien breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Nockemann, G. (2017). Die bandkeramische Siedlungsgruppe Weisweiler 107/ Weisweiler 108 im Schlangengrabental. (Archäologische Berichte 28 u. 29). Kerpen-Loogh: DGUF-Verlag. 2 Bde.: 510 Seiten m. zahlreichen, teils farbigen Abb.; 452 Seiten mit 262 s/w-Tafeln.ISBN Printausgabe: 978-3-945663-12-7 u. 978-3-945663-13-4. Open Access (CC BY 4.0): https://doi.org/10.11588/propylaeum.295.403 u. DOI<br />https://doi.org/10.11588/propylaeum.296.404 2018-11-23T11:05:21+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57075 Zerres, J. (2017). Kapuzenmäntel in Italien und den Nordwestprovinzen des Römischen Reiches. Gebrauch – Bedeutung – Habitus 2018-11-23T11:07:33+01:00 Alexander Veling breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Zerres, J. (2017). Kapuzenmäntel in Italien und den Nordwestprovinzen des Römischen Reiches. Gebrauch – Bedeutung – Habitus (Archäologische Berichte 26). Kerpen-Loogh: DGUF-Verlag. 149 Seiten, 63 Abbildungen, 15 Tabellen. ISBN 978-3-945663-08-0 2018-11-23T11:05:22+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57076 Schuster, J. (2016). Masse – Klasse – Seltenheiten. Kaiserzeitliche und völkerwanderungszeitliche Detektorfunde der Jahre 2006 – 2014 aus Schleswig-Holstein 2018-11-23T11:07:34+01:00 Hans-Ulrich Voß breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Schuster, J. (2016). Masse – Klasse – Seltenheiten. Kaiserzeitliche und völkerwanderungszeitliche Detektorfunde der Jahre<br />2006 – 2014 aus Schleswig-Holstein. Mit einem Beitrag von Claus von Carnap-Bornheim, Ulf Ickerodt und Eicke Siegloff (Archäologische Nachrichten aus Schleswig-Holstein, Sonderheft). Schleswig: Archäologisches Landesamt<br />Schleswig-Holstein. 188 Seiten, 90 farbige Abb. ISBN 978-3-00-054675-4 2018-11-23T11:05:23+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57077 Badawi, F. A., Kuckertz, J., Rösing, Fr. W., Bergander, S. & Klug, St. (2016). Merimde - Benisalâme IV: Die Bestattungen 2018-11-23T11:07:34+01:00 Heike Wilde breitung@ub.uni-heidelberg.de Frank Siegmund breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Badawi, F. A., Kuckertz, J., Rösing, Fr. W., Bergander, S. &amp; Klug, St. (2016). Merimde - Benisalâme IV: Die Bestattungen (Archäologische<br />Veröffentlichungen 60). Wiesbaden: Harrassowitz. - 150 S. mit 76 Abb. und 12 Taf., durchweg schwarz-weiß. ISBN 978-3-447-10170-7 2018-11-23T11:05:25+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/57078 Fries, J. E., Gutsmiedl-Schümann, D., Matias, J. Z. & Rambuschek, U. (Hrsg.) (2017). Images of the Past. Gender and its Representations 2018-11-23T11:07:35+01:00 Katja Winger breitung@ub.uni-heidelberg.de Rezension zu: Fries, J. E., Gutsmiedl-Schümann, D., Matias, J. Z. &amp; Rambuschek, U. (Hrsg.) (2017). Images of the Past. Gender and its Representations (Frauen – Forschung – Archäologie 12). Münster: Waxmann. 220 Seiten. ISSN 1619-8328, ISBN 978-3-8309-3709-8, E-Book-ISBN 978-8309-8709-3 2018-11-23T11:05:26+01:00 ##submission.copyrightStatement##