Archäologische Informationen https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf <p>&nbsp;</p> <div id="journalDescription"><a title="Link zur aktuellen Ausgabe" href="/index.php/arch-inf/issue/current"><img id="titleImg" src="/public/journals/66/cover_issue_4066_de_DE.jpg" alt=""></a> <p>Die Archäologischen Informationen (Arch. Inf.) ist die wissenschaftliche Zeitschrift der&nbsp;<a href="http://www.dguf.de/index.php">Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V. (DGUF)</a>.</p> <p>Im Fokus der Archäologischen Informationen stehen:</p> <ul> <li class="show">neue Forschungen auf dem Gebiet der Ur- und Frühgeschichte und Mittelalter-Archäologie Europas, vor allem Synthesen, übergreifende historische Auswertungen und Forschungsbilanzen,</li> <li class="show">die offene Debatte aktueller fachlicher Kontroversen im "Forum",</li> <li class="show">interdisziplinäre Themen, insbesondere an der Schnittstelle zu den fachrelevanten Naturwissenschaften,</li> <li class="show">die Weiterentwicklung fachrelevanter Methoden und Theorien,</li> <li class="show">die Weiterentwicklung der fachlichen Ethik und fachpolitische Themen, inklusive Fragen des Studiums und der Ausbildung,</li> <li class="show">die Verbesserung des Kulturgüterschutzes und des Kulturlandschaftsschutzes, sowie die Einbindung des bürgerschaftlichen Interesses und des ehrenamtlichen Engagements in die Archäologie.</li> </ul> <p>Die Zeitschrift publiziert in deutscher und englischer Sprache. Die Druckauflage liegt bei 1.000 Exemplaren. Mit Hilfe der Universitätsbibliothek Heidelberg erscheinen die Archäologischen Informationen zusätzlich auch im Open Access. In die Online-Ausgabe können Ergänzende Materialien und Open Data eingebunden werden. Seit Jg. 40, 2017 erscheint die Zeitschrift (bis auf einzelne, explizit benannte Ausnahmen) in der <a href="http://www.dguf.de/416.html">Lizensierung CC BY 4.0</a>.</p> <p><strong><br><a href="http://www.dguf.de/416.html">Copyright und CC-Lizenz: Handreichung für die Lizenzierung wissenschaftlicher Publikationen</a><br></strong></p> <p><a href="http://www.dguf.de/index.php?id=37">Weitere Informationen</a> für Leser und Autoren über die Zeitschrift Archäologische Informationen.</p> <p><br>Alle älteren Jahrgänge sind retro-digitalisiert, Sie finden sie hier im Online-Archiv. Wenn gegenüber dem Inhaltsverzeichnis Aufsätze fehlen, fehlt den Herausgebern die Erlaubnis des Autors/der Autoren zur Online-Stellung. Das Lesen aller Beiträge ist ohne weitere Anmeldung möglich. Die Anmeldung (rechts unten) öffnet speziellen Nutzern, z. B. den Administratoren, den Zugriff auf Funktionen, die man zum Lesen der Aufsätze nicht benötigt.</p> <p>Zum kommenden Band der Zeitschrift "Archäologische Informationen" mit allen Beiträgen, die bereits online im Early View publiziert, aber noch nicht gedruckt sind: &gt;&gt; <a href="http://www.dguf.de/index.php?id=9">Early View</a></p> <p>&nbsp;</p> <p><a href="http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/oastats.cgi?repo=ojs&amp;id=arch-inf">Statistiken</a> für die Archäologischen Infomationen insgesamt.</p> </div> Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V. (DGUF) de-DE Archäologische Informationen 0341-2873 „The self-organization of archaeologists in Europe: roles and needs, responsibilities and legitimacy“ https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69352 <p>Der Beitrag berichtet in starker Zusammenfassung von einer Sektion auf der Jahrestagung 2018 der EAA in Barcelona, die europaweit die unterschiedlichen Arten von archäologischen Organisationen beleuchtete, darunter staatliche Archäologie, NGOs, Berufsverbände und Fachgesellschaften. Beabsichtigt war, Ziele, Rollen und besondere Potenziale der verschiedenen Modelle abzustecken und Erfahrungen auszutauschen. Die Sektion führte zu einer Reflexion über Bedürfnisse an die Selbstorganisation des Berufsfeldes Archäologie und die Frage "wer macht eigentlich was?".</p> Diane Scherzler Frank Siegmund Paul Belford Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 147 148 10.11588/ai.2019.0.69352 “The self-organisation of archaeologists in Europe: Roles and needs, responsibilities and legitimacy” https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69364 <p>Der Beitrag berichtet in starker Zusammenfassung von einer Sektion auf der Jahrestagung 2018 der EAA in Barcelona, die europaweit die unterschiedlichen Arten von archäologischen Organisationen beleuchtete, darunter staatliche Archäologie, NGOs, Berufsverbände und Fachgesellschaften. Beabsichtigt war, Ziele, Rollen und besondere Potenziale der verschiedenen Modelle abzustecken und Erfahrungen auszutauschen. Die Sektion führte zu einer Reflexion über Bedürfnisse an die Selbstorganisation des Berufsfeldes Archäologie und die Frage "wer macht eigentlich was?".</p> Diane Scherzler Frank Siegmund Paul Belford Ulrich Greb Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-09 2020-01-09 42 147 148 10.11588/ai.2019.0.69364 Listen To Me! Lobbying for archaeology https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69353 <p>Wie können Archäologen politischen Einfluss ausüben? In diesem Artikel werden verschiedene Ansätze eine Interessenvertretung für die Archäologie untersucht und miteinander verglichen, u.a. die&nbsp; bevorzugten Modelle der European Association of Archaeologists (EAA) und der Society for American Archaeology (SAA), sowie der des Lobbying. Lobbying (oder auch: Lobbyarbeit) ist ein technischer, spezifisch professioneller Ansatz zur Einflussnahme auf Politik und Politiker. Der Aufsatz stellt die Wege zur formellen Lobbyarbeit bei der Europäischen Kommission vor.</p> Kenneth Aitchison Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 149 152 10.11588/ai.2019.0.69353 Professional associations and international cooperation: the birth of CIfA Deutschland https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69354 <p>Eine für jeden Beruf wichtige Organisationsform ist der Berufsverband. Als führender Berufsverband für Großbritannien und einer der größten Berufsverbände weltweit tritt das Chartered Institute for Archaeologists (CIfA) für hohe fachliche Standards und starke ethische Regeln für die Archäologie ein, um den Nutzen der Archäologie für die Gesellschaft zu maximieren. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Aktivitäten von CIfA in den Jahren 2017 und 2018 zusammen. Ein besonderer Fokus lag in dieser Zeit auf der Entwicklung der geschützten Berufsbezeichnung des ‚Chartered Archaeologist‘. Von besonderem Interesse für Archäologen europa- und weltweit ist außerdem die Gründung von CIfA Deutschland. Deutsche Archäologen entschieden sich dafür, dass ein Berufsverband für Deutschland große Vorteile aus den Erfahrungen und dem existierenden System für Akkreditierung und Registrierung der bereits seit mehr als 30 Jahren bestehenden britischen Organisation ziehen könnte, auch wenn eine Anpassung an deutsche Bedürfnisse und Rechtsgrundlagen einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Der Text fasst kurz die ersten Schritte von CIfA Deutschland zusammen und gibt einen Ausblick auf die nächsten Schritte.</p> Michaela Schauer Pete Hinton Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 153 158 10.11588/ai.2019.0.69354 Connecting Archaeological Associations in Europe https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69355 <p>Über Europa hinweg gibt es viele archäologische Organisationen, mit unterschiedlichsten Geschichten, Funktionen, Aufgaben und Zielen. Einige von ihnen – wie beispielsweise die Society of Antiquaries in London oder die Ungarische Historische Gesellschaft (Magyar Történelmi Társulat) – sind seit dem 19. Jahrhundert etablierte und in ihren Ländern hoch renommierte Vereine. Andere Gesellschaften haben eine internationale Ausrichtung, oder z.B. eine bestimmte Periode der Urgeschichte im Fokus. Viele dieser Gesellschaften – vielleicht sogar die Mehrheit von ihnen – beschäftigen sich mit einem spezifischen Raum wie einem Staat, einer Region oder einer Stadt. Daneben gibt es Gesellschaften, die sich auch mit der Praxis der Archäologie beschäftigen, wie beispielsweise die DGUF in Deutschland oder CIfA in&nbsp; Großbritannien. Dabei kommt es unübersehbar zu Überschneidungen und auch Doppelungen im Aufwand, und nicht alle Gesellschaften kommunizieren wirksam miteinander. Dieser Beitrag skizziert einige dieser Themen und schlägt ein Projekt vor, das im Ergebnis eine bessere Vernetzung der archäologischen Gesellschaften in Europa erreichen könnte.</p> Paul Belford Gerry Wait Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 159 163 10.11588/ai.2019.0.69355 Schaffen Auswärtiges Amt und GroKo die Ratifizierung der UNESCOKonvention zum Schutz des Unterwasserkulturerbes im Jahr 2019? https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69426 <p class="Default">[nicht vorhanden / not available]</p> Anne-Kathrin Piele Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 305 309 10.11588/ai.2019.0.69426 Tagungsbericht „Unterwasserarchäologie in Bayern“, Bernried am Starnberger See, 13.-14.7.2019 https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69523 <p class="Default">[nicht vorhanden / not available]</p> Bernd Päffgen Tobias Pflederer Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-13 2020-01-13 42 311 313 10.11588/ai.2019.0.69523 Zur gegenwärtigen taxonomischen Krise in der Archäologie der frühesten Menschheitsgeschichte – Bericht zum 1. CLIOARCH Workshop auf Schloss Sandbjerg, Dänemark, 27.-29. November 2019 https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69427 <p>Die Archäologie der frühesten Menschheitsgeschichte befindet sich in einer taxonomischen Krise, die sich vor allem aus den Ansprüchen von Open Science und der Verfügbarkeit moderner quantitativer Analyseverfahren ergibt. Wir legen die Motivation sowie die vorläufigen Ergebnisse des ersten vom Europäischen Wissenschaftsrat geförderten CLIOARCH Workshops zu diesem Thema dar und erörtern die Dringlichkeit einer grundlegenden Revision archäologischer Kultureinheiten in der frühen Menschheitsgeschichte. Der Bericht endet mit einem kurzen Plädoyer für einen neuen Dialog zwischen Archäologie und Wissenschaftsphilosophie.</p> Shumon Tobias Hussain Felix Riede Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 315 318 10.11588/ai.2019.0.69427 Chartered Institute for Archaeologists (CIfA). Deutsche Gesellschaft für Ur‐ und Frühgeschichte (DGUF) https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69527 <p class="Default">[nicht vorhanden / not available]</p> Die Redaktion Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-13 2020-01-13 42 555 557 10.11588/ai.2019.0.69527 The European Association of Archaeologists (EAA) Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF) https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69526 <p class="Default">[nicht vorhanden / not available]</p> Die Redaktion Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-13 2020-01-13 42 558 560 10.11588/ai.2019.0.69526 Laudatio auf Dr. Maria Effinger und Dr. Katrin Bemmann (Universitätsbibliothek Heidelberg, Propylaeum) anlässlich der Verleihung des Deutschen Archäologiepreises 2019 https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69359 <p class="Default">[nicht vorhanden / not available]</p> Ulrich Herb Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 189 193 10.11588/ai.2019.0.69359 An undisturbed Early Mesolithic retooling station at Donich Park, Lochgoilhead, Argyll, Scotland – right-handed and left-handed knappers https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69360 <p>In diesem Aufsatz wird ein frühmesolithisches Steininventar aus dem Donich Park in Argyll (Schottland) vorgestellt. Momentan ist nur eine kleine Zahl solcher Inventare aus Schottland bekannt, die überdies durch mehr oder weniger intensive Vermischung chronologisch beeinträchtigt sind. Das Inventar vom Donich Park stammt von einer lediglich 2,5 m im Quadrat messenden Aretefaktverteilung und wird interpretiert als Hinterlassenschaft vom einmaligen Aufenthalt einer Gruppe von Jägern, bei der es möglicherweise einen rechts- und einen linkshändigen Steinschläger gab. Insofern repräsentiert das Artefaktensemble eine Momentaufnahme. Basierend auf einer eingehenden Darstellung der Funde, besonders der Mikrolithen, werden die Datierung und die Eigenschaft des Fundplatzes sowie die Möglichkeit einer weiteren Untergliederung des schottischen Frühmesolithikums (EM) und des frühesten Abschnitts des Spätmesolithikums (LM) diskutiert. Kernpunkt für die Diskussion der chronologischen Aspekte des Fundplatzes ist dabei der weit ins Mesolithikum reichende Nachweis der Existenz einer Landbrücke (Doggerland) zwischen Kontinental-Nordwest-Europa und Schottland. Dies gilt ebenfalls<br>für die allgemeine Diskussion der Chronologie des schottischen Mesolithikums zum Zeitpunkt des Übergangs vom frühen zum späten Mesolithikum. Da keine schottischen frühmesolithischen Fundplätze und Artefaktensembles radiokarbondatiert sind, beruht die Diskussion der Mesolith-Chronologie weitgehend auf typo-technologischen Merkmalen und dem Vergleich mit zeitgleichem&nbsp; kontinentaleuropäischem Material. In allererster Linie ist das die Abfolge ausgegrabener, gut datierter und unvermischter/nur schwach vermischter Artefaktinventare vom Moorfundplatz Duvensee in Schleswig-Holstein.</p> Torben Bjarke Ballin Clare Ellis Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 195 218 10.11588/ai.2019.0.69360 Die Unsichtbaren. Menschen mit Trisomie 21 in Archäologie und Anthropologie https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69361 <p>Menschen mit Trisomie 21 sind nur selten in der archäologischen Gräberfeldliteratur zu finden und die Zuschreibung der Chromosomenanomalie erfolgte bei der anthropologischen Untersuchung bislang ausschließlich über morphologische Merkmale an Schädeln. Im Zusammenhang mit der Ausstellung „Touchdown: Eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom“ der Bundeskunsthalle Bonn erfolgte 2016 weltweit erstmals eine Überprüfung von Verdachtsfällen an archäologischem Skelettmaterial auf Trisomie 21 mit einer aDNA-Analyse. Hierzu wurden zwei Individuen beprobt, bei denen aufgrund ihrer morphologischen Besonderheiten das Vorliegen dieser Chromosomenanomalie vermutet wurde. Die Untersuchung der aDNA erbrachte überraschende Ergebnisse, beide untersuchten Skelette wiesen keine Trisomie 21 auf.</p> Uta Halle Cathrin Hähn Swantje Krause Ben Krause-Kyora Michael Nothnagel Dmitriy Drichel Joachim Wahl Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 219 235 10.11588/ai.2019.0.69361 Der archäologische Grabungs-Kompetenz-Pass – ein Mittel zur Dokumentation durch Praxis erworbener archäologischer Fertigkeiten https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69362 <p>Bisher fehlten im deutschen Sprachraum probate Mittel zur Dokumentation praktisch erworbener archäologischer Fähigkeiten. Die nunmehr vorliegende Adaption des in Großbritannien bereits breit in Verwendung stehenden „Archaeology Skills Passport“ für den deutschen Sprachraum versucht ein solches Mittel zu bieten. Der Pass ist einfach anzuwenden und ist – wenn er vollständig ausgefüllt<br>ist – mit einer handlichen Sammlung von jeweils vier voneinander unabhängigen Miniatur-Referenzschreiben über die Kompetenz des Passinhabers in den im Pass enthaltenen praktischen archäologischen Fertigkeiten vergleichbar. Als solches erlaubt er Passinhabern selbst, ihre Kompetenz in den jeweiligen Fertigkeiten besser einzuschätzen, allfällige Fehlstellen bzw. Kompetenzmängel besser zu erkennen und strategisch ihre eigene praktische archäologische Fortbildung zu planen. Potenziellen Arbeitgebern erlaubt er hingegen eine verlässlichere Einschätzung der tatsächlichen Kompetenz der jeweils konkret für eine Mitarbeit in archäologischen Feldforschungen in Betracht gezogenen Person und damit eine bessere Planung ihres Betriebes und/oder ihrer archäologischen Grabungs- bzw.&nbsp; Feldforschungsprojekte. Auf diesem Weg soll eine Verbesserung der Dokumentation und des Erwerbs archäologischer Kompetenzen erreicht und durch gleichzeitige internationale Standardisierung die innerstaatliche und transnationale Mobilität archäologischer Arbeitskräfte gefördert werden.</p> Raimund Karl Katharina Möller David Connolly Tanja Trausmuth Karl R. Krierer Doug Rocks-Macqueen Kenneth Aitchison Mikel Edeso Alessandro Pintucci Arcadiusz Marciniak Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 237 249 10.11588/ai.2019.0.69362 Das Narrativ von Bernstorf: Wissenschaftliches und Postfaktisches zu den Gold- und Bernsteinfunden https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69363 <p>Die ungewöhnlichen Funde von Goldblechen, verzierten Bernsteinen und einem Bernsteinsiegel mit Linear B-Schrift im Bereich der großen bronzezeitlichen Befestigung auf dem Bernstorfer Berg in Oberbayern hat seit 1998 und insbesondere seit 2014 zum Vorwurf geführt, die Objekte seien gefälscht oder untergeschoben worden. Die Vorlage von naturwissenschaftlichen Daten, 14C-Datierungen, Goldanalysen und anorganischen Daten zu unterschiedlichen Materialien hat zu ungewöhnlichen Formen der fachlichen Auseinandersetzung geführt. Unterstellungen, Verzerrungen, Zerwürfnisse und Falschdarstellungen führten zu Narrativen und Gegennarrativen, die größtenteils die Ebene sachlicher Diskussionen verlassen haben und alternative Fakten geschaffen haben. Diese wieder aufzulösen, ist das Ziel der Autoren.</p> Rüdiger Krause Rupert Gebhard Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 251 265 10.11588/ai.2019.0.69363 Archäologie und die Pflicht zum Politischen: Die Berner Erklärung der 'European Association of Archaeologists' https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69518 <p>Dass Archäologie sich explizit politisch positioniert, ist in der deutschsprachigen Wissenschaft noch lange nicht widerspruchslos akzeptiert – nicht einmal die politische Wirkung archäologischer Narrative und denkmalpflegerischer Praktiken ist allgemein anerkannt. Auf europäischer Ebene ist die European Association of Archaeologists (EAA) nun einen entscheidenden Schritt weiter gegangen, indem sie in einer Erklärung herausstellt, dass Archäologinnen und Archäologen eine politische Verantwortung für die Zukunft friedlicher und stabiler Gesellschaften, die auf der Achtung der Menschenrechte, Demokratie,&nbsp; kultureller Vielfalt und Rechtsstaatlichkeit beruhen, zukommt. Durch ihre Praktiken im Umgang mit dem kulturellen Erbe kann Archäologie dazu beitragen, allen sozialen Gruppen und insbesondere auch Minderheiten die menschenrechtlich verbriefte kulturelle Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen – oder sie zu verweigern. Durch ihre Narrative naturalisiert oder dekonstruiert die Archäologie gesellschaftliche Annahmen über soziale, ethnische, kulturelle und andere (Un-)Gleichheiten und schafft heutiges und zukünftiges Handlungswissen gegenüber den Großen gesellschaftlichen Herausforderungen. Moderne Demokratie und Wissenschaft sind über das Prinzip der akademischen Freiheit direkt aneinander gekoppelt. Sie ist nicht nur Voraussetzung aller kritischen Reflektion als Inbegriff der aufgeklärten Vernunft und damit eines fundamentalen europäischen Werts, sondern sie ist zugleich Verpflichtung der Wissenschaft auf das Engagement für eine offene Zivilgesellschaft.</p> Thomas Meier Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-13 2020-01-13 42 267 275 10.11588/ai.2019.0.69518 Maes Howe (Orkney, Mainland) – Rekonstruktion der Planung einer jungsteinzeitlichen Grabanlage https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69424 <p>Auf der Insel Orkney nördlich von Schottland liegt ein neolithisches Megalithgrab (um 3000 v.Chr.), das im Folgenden in Bezug auf das maßlich-geometrische Konzept seiner Planung untersucht werden soll. Dass Bauwerke geplant worden sind und dass diese Planung in ihrer Art seit mehr als sechs Jahrtausenden besteht, ist neu für die Wissenschaft. „Planen“ heißt „eben machen“: Aufschneiden eines dreidimensionalen Baukörpers in drei Ebenen. Es entstehen zweidimensionale, „plane“ Rechtwinkel-Flächen, in denen die mathematischen Werkzeuge – Quadrate (Q) und pythagoreische Dreiecke (pD) – angesetzt werden können. Bisher hat die baugeschichtliche Forschung nur einen qualitativen Zugang gesucht, der aber die Bestimmtheit von Bemaßung in der physischen Welt des Bauens nicht trifft. Rechtwinkligkeit an einer oder beiden Seiten einer linearen Kante anzulegen ist die einfachste Lösung: Sie verlangt keine Definition eines schrägen Winkels, sondern wird über zwei gleich lange, in gleichem Abstand gehaltene Messstöcke als Hypothenusen angelegt. Neu ist hier die Vorstellung der „Standardsätze“ (StS) A1 und A2 (Quadrate und pythagoräische Dreiecke; Nr. 1) sowie B1 und B2 (nur&nbsp; pythagoräische Dreiecke; Nr. 2 u. Nr. 6) und zudem auch deren Umkehrung (Abb. 3b) – die durch die gesamte Baugeschichte nachgewiesen werden können. Die Darstellung hier setzt auf eine schrittweise Verstehbarkeit und lässt die Frage nach der ersten Festlegung der damaligen Planung offen. Abb. 4 zeigt den Plan der Anlage von Maes Howe mit einer Länge von 132 Hand und dem Standardsatz A2. Wichtig ist die Feststellung einer orientalisch-römischen 3-Hand-Teilung des 12-Zoll-Fußes statt einer griechischen Teilung des 16-Zoll-Fußes in 4 Hand (h). Mit dem obligaten Doppelquadrat (Abb. 8) ist gezeigt, dass die mittlere Kammer des Grabes zur anfänglichen Planung dazugehört. Die Gesamtmaße betragen 52 Fuß (156 Hand) auf 28 Fuß (84 Hand). Der systemische Aufbau des Grabes erfolgte auch in der Breite (Abb. 11). Die südliche Nebenkammer hat als größte Kammer mit pD 1-14, d.i. 1(13:84:85)1 eine Sonderstellung inne (Abb. 21); sie steht wahrscheinlich am Anfang der Planung.</p> Wolf Meyer-Christian Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 277 288 10.11588/ai.2019.0.69424 But what is it good for? – Experiences in Public Outreach of the Göbekli Tepe Project (DAI) https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69425 <p>Dank anhaltender öffentlicher Popularität archäologischer Forschung ist aktive Wissenschaftskommunikation als wichtiges Werkzeug zur Vermittlung aktueller Forschung und Korrektiv fehlerhafter Interpretation oder gar missbräuchlicher Instrumentalisierung archäologischer Daten heute weitgehend akzeptiert. Traditionelle Vermittlungsmethoden in Museen und durch populärwissenschaftliche Bücher oder Artikel sind in den letzten Jahren durch digitale Medien ergänzt worden. In einer Zeit, in der Fakten verhandelbar zu sein scheinen und ‚alternative Fakten’ geschaffen werden können, spielen auch in der öffentlichen Debatte archäologischer Forschung sog. pseudowissenschaftliche Darstellungen eine immer größere Rolle – insbesondere durch ihre leichte Verfügbarkeit in Online-Medien. Im Rahmen des Göbekli Tepe Projekts haben wir, mit zunehmend größerem öffentlichen Interesse und verstärkt auch pseudoarchäologischen Narrativen konfrontiert, ein Weblog ins Leben gerufen, um dort an der Debatte teilzuhaben, wo sie tatsächlich stattfindet: online. Dieser Aufsatz fasst die Erfahrungen aus gut drei Jahren wissenschaftlichen Bloggens zusammen.</p> Jens Notroff Oliver Dietrich Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 289 302 10.11588/ai.2019.0.69425 Inhalt https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69335 Die Redaktion Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 7 14 10.11588/ai.2019.0.69335 Titelei https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69332 Die Redaktion Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 10.11588/ai.2019.0.69332 Die derzeitige Wirtschaftslage in der privatwirtschaftlichen Archäologie Deutschlands – DGUF-Monitoring-Report privatwirtschaftliche Archäologie 2019 https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69349 <p>An einer Umfrage der Verf. im Sommer 2019 in der privatwirtschaftlichen Archäologie Deutschlands nahmen ca. 30 % der derzeit insgesamt ca. 120 in Deutschland tätigen Grabungsfirmen teil. Aus den erhobenen Daten lässt sich ableiten, dass die Anzahl der in der privatwirtschaftlichen Grabungsarchäologie Beschäftigten mit insgesamt etwa 1.860 bis 2.850 Mitarbeitern weitaus höher ist, als es ältere Studien bisher nahelegten, und personell die gleiche Größenordnung hat wie das Fachpersonal der staatlichen Bodendenkmalpflege,&nbsp; Museen und Forschung zusammengenommen. Die Grabungsfirmen geben im bundesweiten Mittel an, ihren Mitarbeiterstab in den zurückliegenden zwölf Monaten um 27 % aufgestockt zu haben und bis Sommer 2020 um weitere 6 % aufstocken zu wollen, was hochgerechnet zusätzlichen ca. 145 Neuanstellungen entspricht. Der für die nahe Zukunft geplante Mitarbeiterzuwachs findet vor allem in Baden-Württemberg und Niedersachsen statt. Insgesamt wächst der Arbeitsmarkt in der Grabungsarchäologie gegenüber Mitte 2018 innerhalb von zwei Jahren um mehr als ein Drittel. Der jährliche Gesamtumsatz der Branche kann auf um 90 Millionen Euro geschätzt werden. Weitere ca. 95 Büros und Dienstleister wie Berater, Zeichner oder Archäobiologen, die an der Befragung teilnahmen und jenseits des Grabungswesens mit archäologischen Angeboten am Markt tätig sind, haben zumeist wenige Mitarbeiter (im Mittel 1,6), der jährliche Gesamtumsatz in diesem Bereich dürfte an 10 Millionen Euro heranreichen. Eine mögliche&nbsp; Verhaltensänderung in jenen Bundesländern, die ihren gesetzlichen Aufgaben derzeit noch ohne den Einsatz einer privatwirtschaftlichen Archäologie nachkommen, würde – z. B. in geschätzt 30 bis 45 zusätzlichen Grabungsfirmen mittlerer Größe – sehr wahrscheinlich weitere 465 bis 710 Arbeitsplätze schaffen, davon gemäß den Daten unserer Erhebung zwischen 335 und 510 als unbefristet sozialversicherte Anstellungen. Die 41 Antworten, welche auf zwei Freitextfragen gegeben wurden, zeugen – ganz entgegen dem stattfindenden Wachstum – von einer insgesamt pessimistischen Stimmung in der privatwirtschaftlichen Archäologie. Die Firmen- bzw. Büroinhaber benennen als ihre dominanten Sorgenfelder vor allem das niedrige Preis- und Lohnniveau sowie die mangelnde grabungspraktische Qualifikation der Arbeit Suchenden; sie wünschen sich bessere Ausschreibungen und ein konsequenteres Qualitätsmanagement.</p> Frank Siegmund Diane Scherzler Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 79 98 10.11588/ai.2019.0.69349 Archäologie: Wenn ein Festvertrag nichts Festes ist https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69350 <p>Jenseits der Planstellen im öffentlichen Dienst gibt es in der deutschen Archäologie derzeit eine große Vielfalt an unterschiedlich ausgearbeiteten Arbeitsverträgen. Hierbei werden arbeitsrechtliche und -vertragliche Gesichtspunkte sehr verschieden berücksichtigt: Sachgründe für eine Befristung, Kündigungsschutz, Tätigkeitsbeschreibungen, Urlaubs- und Zahlungsmodalitäten können unterschiedlich detailliert ausgeführt sein. Ein besonders wichtiger Aspekt ist die Ausformulierung der Arbeitszeit: Die Angabe der Wochenarbeitszeit kann den Unterschied zwischen Teil- und Vollzeitstelle deutlich machen, gibt die Zahlungssätze für die Urlaubs- und Feiertage vor und begründet besondere Regelungen z.B. bei Studentenverträgen. Sowohl für den Arbeitnehmer, als auch für den Arbeitgeber gibt es zahlreiche gesetzliche Regelungen, die im gegenseitigen Vertragsverhältnis zu berücksichtigen sind: Angefangen vom BGB und Nachweisgesetz, welches die Mindestvereinbarungen eines Arbeitsvertrages vorschreibt und über die Gewerbeordnung, finden sich Hinweise und Anordnungen im Teilzeit- und Befristungsgesetz, Arbeitszeitgesetz, Bundesurlaubsgesetz, Entgeltfortzahlungsgesetz, die Schutzgesetze (Arbeits-, Jugendarbeits- und Mutterschutz) sowie europäische Richtlinien wie die DSGVO. Eine rechtliche Orientierung, was wie sinnvoll in einem Arbeitsvertrag zu berücksichtigen wäre, bieten ferner Urteilsveröffentlichungen des Bundesarbeits- und -sozialgerichtes. Alles weitere sollte eine Kombination aus gesundem Menschenverstand und vertrauensvollem Miteinander sein. Denn letztlich ersetzt keine gesetzliche Regelung das persönliche Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Der Arbeitsvertrag sollte eine Absicherung für alle Seiten darstellen, damit die Unsicherheiten des Beschäftigungsverhältnisses und das „Streitpotenzial“ von vornherein minimiert werden.</p> Falk Näth Ilka Näth Michaela Schauer Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 99 114 10.11588/ai.2019.0.69350 Archäologie zwischen Studium und Berufseinstieg: die ökonomische Seite der üblichen Wege https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69351 <p>Welche Wege lassen sich für den ersten Einstieg in archäologische Berufswelten, wissenschaftliche sowie berufsbezogene Weiterqualifikation einschlagen? Welche Fallstricke, Vorteile, Nachteile und selten Besprochenes gilt es zu beachten? Gerade die ökonomische Seite von Promotion, Volontariat oder erster Stelle steht nur selten im Fokus fachinterner Diskurse. Durch die in diesem Artikel vorgenommene Gegenüberstellung sollen Unterschiedlichkeiten potenzieller Beschäftigungsmodelle und Weiterqualifizierungsmöglichkeiten hervorgehoben und – mitunter vermeintliche – Vor- und Nachteile diskutiert werden. So lassen etwa die Promotionsstipendien teils deutliche Unterschiede in Vergütung und Förderungsdauer erkennen, oder stellt der Bereich der Selbstständigkeit in der Archäologie einen schnell wachsenden, bisher aber kaum reflektierten Markt dar. Einen Markt, der ebenso wie das Berufsfeld des öffentlichen Dienstes nicht mehr zwangsläufig eine Promotion voraussetzt.</p> Jasmin Rauhaus-Höpfer Sophie-Marie Rotermund Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 115 144 10.11588/ai.2019.0.69351 „Sharing Heritage – Die Teilhabe am kulturellen Erbe als Bürger- und Menschenrecht“ – Zur DGUF-Tagung 10.-13. Mai 2018 in München https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69337 <p>Der Beitrag berichtet zusammenfassend von der DGUF-Jahrestagung 2018. Die Vorträge und Tagungsteilnehmer haben im EU-Mottojahr „Sharing Heritage“ die Untiefen und Bedingtheiten der Forderung nach einer umfassenden Teilhabe der Bürger am kulturellen Erbe beleuchtet. Eine nachhaltig gelebte Einlösung von „Sharing Heritage“ sei – so das gemeinsame Ergebnis – nicht ohne Konflikte und ein Konfliktmanagement möglich, sie erfordere „im Fach“ eine zugewandte, respektvolle Haltung den Bürgern gegenüber, die von niederschwelliger Kommunikation geprägt sei. Vielfach agierten Archäologinnen und Archäologen noch nach alten Vorgehensweisen und Denkmustern, und Top-Down-Projekte seien kein „Sharing“. Zugleich sei der übliche Blick auf potenzielle Konflikte zwischen Fachwelt / staatlichen Denkmalpflegern einerseits und „Bürgern“ andererseits allzu sehr vereinfachend, denn auch innerhalb der Nicht-Fachleute könne es z. B. Nutzungskonflikte rund um das kulturelle Erbe geben, die auszuhalten und auszutragen seien. Die Fürsorge für das kulturelle Erbe sei daher eminent politisch.</p> Diane Scherzler Frank Siegmund Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 17 23 10.11588/ai.2019.0.69337 Aufklärung, Menschenrechte und Bürgerbeteiligung an der archäologischen Denkmalpflege https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69340 <p>Die Aufklärung ist die Grundlage der modernen Wissenschaft und des modernen Rechtsstaates, inklusive seines Verwaltungshandelns in der archäologischen Denkmalpflege. Untrennbar mit dem Grundgedanken der Aufklärung – der grundsätzlichen Gleichheit aller mündigen Menschen – sind die Menschenrechte verbunden: subjektive Individualrechte, die jedem Menschen zustehen. Zu den kulturellen Anspruchs- und Teilhaberechten, die vom Staat in Form von positiven Leistungen zu gewährleisten sind, gehören dabei auch die Rechte auf Teilhabe am kulturellen Leben und an der Wissenschaft. Die Wissenschaft wiederum beruht auf dem Prinzip der allgemeinen Nachvollziehbarkeit ihrer Ergebnisse, was ebenfalls voraussetzt, dass ein jeder auch selbst dazu im Stande sein muss, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen; also selbst wissenschaftliche Forschung betreiben kann und darf. Will man sich der Bürgerbeteiligung an der archäologischen Denkmalpflege verwehren, verletzt man also nicht nur bereits derzeit geltendes Menschenrecht. Man stellt (insbesondere, aber nicht nur, im deutschen Sprachraum) gleichzeitig auch unsere Wissenschaft und unserer&nbsp; Gesellschaftsordnung und somit die Grundlagen der modernen archäologischen Denkmalpflege in Frage.</p> Raimund Karl Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 25 35 10.11588/ai.2019.0.69340 Sharing Heritage in der Wikipedia: Das Internetlexikon und seine Schwesterprojekte als Global Player bei der weltweiten Dokumentation von Kulturgut https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69341 <p>Wikipedia und ihre Schwesterprojekte, insbesondere Wikimedia Commons und Wikidata, agieren aufgrund ihrer Struktur und Mitarbeiterzusammensetzung international. Seit Jahren ist einer der Schwerpunkte die Dokumentation von Kulturgütern, was in verschiedenen Formen geschieht. Hierbei haben sich verschiedene Formate herausgebildet, die das Sammeln und Verbreiten der Informationen erleichtern oder in sinnvolle Bahnen lenken, dazu gehören „Wiki Loves Monuments“, „GLAM on Tour“ sowie „Sum of all Paintings“. Vor allem in einer Verbindung der drei Projekte Wikipedia, Wikidata und Wikimedia Commons wird ein neuer Zugang für eine breite Öffentlichkeit geschaffen.</p> Marcus Cyron Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 37 48 10.11588/ai.2019.0.69341 „Die sitzen doch alle am Elfenbeinturm!“ – Oder: Spannungsfelder in der Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Forschern https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69343 <p>Dieser Aufsatz beschreibt die möglichen Spannungsfelder, die in der Zusammenarbeit zwischen BürgerInnen und ForscherInnen zu Tage treten können. Hierbei beruft sich die Autorin auf eigene Erfahrungen und aktuelle Projekte. In dieser Arbeit wird die Lebenswelt von Nicht-Wissenschaftlern aufgegriffen und die Sichtweise der nicht-akademischen Bevölkerung auf die Wissenschaft und Forschung dargestellt. Weiters wird das Interesse von Bürgern an Forschung beschrieben und auch Bezug auf die in der Wissenschaft vorherrschende Elfenbeinturm-Mentalität genommen. In weiterer Folge wird die Herausforderung der Wissenschaftsvermittlung aufgezeigt und wie diese mit Hilfe der Neuen Medien und neuen didaktischen Konzepten bewältigt werden kann. Abgerundet wird dieser Teil durch Hinweise auf Tätigkeiten, die BürgerInnen in Citizen-Science-Projekten übernehmen können. Anhand des Ansatzes Living History wird dargestellt, welchen gegenseitigen Nutzen die Einbindung von historischen Darstellern auf die archäologische Forschung hat. Schließlich wird auch der „Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen“ (GER) vorgestellt und erklärt. Abschließend wird als Bad Practice die Citizen Science Konferenz 2017 in Wien vorgestellt und es werden Verbesserungsvorschläge für zukünftige Veranstaltungen mit Bürgerwissenschaftlern gemacht. Abschließend stellt sich die Frage, welche Bedeutung Archäologie und Denkmalpflege für die Bevölkerung haben und wie die Wertigkeit dieser Forschungsrichtung im Ansehen der BürgerInnen gesteigert werden kann.</p> Sigrid Peter Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 49 58 10.11588/ai.2019.0.69343 „Lagerarchäologie“ zwischen Bürgerinitiativen und Denkmalpflege am Beispiel des KZ-Komplexes Natzweiler https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69346 <p>Innerhalb der sich in jüngerer Zeit entwickelnden Archäologie der Moderne haben sich Spuren von NS- Verbrechen, insbesondere an Standorten ehemaliger Zwangslager, als Schwerpunktthema etabliert, das neben zahlreichen methodischen und praktischen Herausforderungen für Forschung und Denkmalpflege in besonderer Weise eine Reflexion des Verhältnisses zwischen denkmalpflegerisch-archäologischer Praxis und gesellschaftlichen Diskursen erfordert. Als Manifestationen der NS-Terrorherrschaft und dem damit verbundenen Leid von Millionen von Menschen sind Orte von NS-Verbrechen höchst ambivalente Entitäten. Können sie einerseits als authentische und örtlich verankerte Überreste von Terror und Leid zu historischen Quellen für die verbrecherische Vergangenheit und Bestandteile von Erinnerungsdiskursen werden,&nbsp; ermöglicht ihre Negation andererseits das Vergessen einer schuld- und schmerzhaften Geschichte. Am konkreten Beispiel eines aktuellen Projekts am Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, das sich den materiellen Spuren der Außenlager des KZ Natzweiler in Baden-Württemberg widmet, befasst sich dieser Beitrag mit dem Verhältnis von staatlicher Denkmalpflege und bürgerlichen Initiativen, die sich an&nbsp; ehemaligen Außenlager-Standorten für Gedenken und Vermittlung engagieren.</p> Barbara Hausmair Christian Bollacher Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 59 70 10.11588/ai.2019.0.69346 Die Externsteine – Ein Natur- und Kulturdenkmal im Spannungsfeld von Esoterik, Neuheidentum und Wissenschaft https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69347 <p>Die Externsteine bei Horn-Bad Meinberg im südlichen Teutoburger Wald sind ein Natur- und Kulturdenkmal von hohem Rang und ein beliebtes Ausflugsziel. Die Anlagen an den Externsteinen werden von der Wissenschaft mehrheitlich als Relikte des christlichen Mittelalters gedeutet, in den 1920er- und 1930er-Jahren wurden sie allerdings von völkischer und nationalsozialistischer Seite als vorchristliche Kultstätte und Standort der altsächsischen Irminsul propagiert. Die Felsengruppe ist daher bis heute ein Symbolort rechter Gruppierungen. Der Ort zieht aber auch esoterisch und neuheidnisch orientierte Menschen an, die nicht dem rechten Spektrum zugeordnet werden können. Der Landesverband Lippe als Träger setzt auf Förderung und Vermittlung wissenschaftlicher Forschung zu den Externsteinen, respektiert aber auch die Interessen der alternativen Externsteine-Szene. Der Verfasser plädiert aus seiner ehrenamtlichen Erfahrung heraus für eine solche Koexistenz widersprüchlicher Deutungen an den Externsteinen.</p> Roland Linde Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 71 76 10.11588/ai.2019.0.69347 editorial https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69334 Frank Siegmund Diane Scherzler Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 3 6 10.11588/ai.2019.0.69334 „Jenseits von Palmyra – Kulturgüterschutz in der Lehre“: Tagungsbilanz der Organisatoren https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69356 <p>Spätestens seit den Verbrechen von Daesh in Syrien und im Irak und den damit verbundenen Zerstörungen bzw. Plünderungen antiker Stätten und Objekte hat das Thema Kulturgüterschutz auch in der breiten Öffentlichkeit Deutschlands Gehör gefunden (u.a. NDR, 2014). Die Folgen dieser Plünderungen sind verheerend: Laut UNESCO bildet der illegale Handel mit Antiken neben dem Drogen- und Waffenhandel einen der umsatzstärksten illegalen Märkte weltweit (UNESCO, o. j.; Wenk, 2018). Während letztgenannte Waren negativ konnotiert sind, werden Antiken eher mit den schönen Künsten sowie Abenteuer bzw. Schatzsuche verbunden. Wie kann also noch mehr Aufmerksamkeit für die Problematik dahinter und die weitreichenden negativen Folgen geschaffen werden? Sollte dies nicht auch als Teilaufgabe einer archäologischen Öffentlichkeitsarbeit verstanden werden? Wird den angehenden Fachleuten an den Universitäten überhaupt das nötige Rüstzeug dazu mit auf den Weg gegeben? Unter anderem mit diesen Fragen beschäftigte sich die Tagung „Jenseits von Palmyra“, die am 29. Oktober 2016 in Berlin stattfand und von Mitgliedern des Dachverbandes archäologischer Studierendenvertretungen e.V. (DASV) organisiert wurde (DASV, 2016; FU Berlin, 2016).</p> Christiane Ochs Philipp Tollkühn Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 167 171 10.11588/ai.2019.0.69356 Wie lassen sich neue Inhalte schnell in die Lehre in Bachelor- und Masterstudiengänge einbringen? https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69357 <p>Neue Themen in einen Studiengang einzuführen, oder die Themenzusammensetzung und Schwerpunkte in einem Studiengang zu ändern, erfordert nicht nur inhaltliche, sondern auch studiengangsorganisatorische und didaktische Überlegungen. Vor allem mit den letzten beiden Punkten beschäftigt sich der vorliegende Beitrag vor dem Hintergrund des Bologna-Prozesses und den aktuellen<br>Studiengangsstrukturen.</p> Doris Gutsmiedl-Schümann Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 173 178 10.11588/ai.2019.0.69357 Die Stiftung Otto Wohlberedt – Eine Fallstudie zum ambivalenten universitären Umgang mit antiken Objekten zur Zeit des Nationalsozialismus https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69358 <p>Am Beispiel von zwölf römischen Öllampen, die im Dezember 1940 als Privatstiftung an das Archäologische Museum der Friedrich-Schiller-Universität übergeben wurden, wurde in einem Forschungsprojekt geprüft, vor welchem politischen, rechtlichen und persönlichen Hintergrund die antiken Objekte nach Jena gelangten. Das sich hier aufspannende Netzwerk aus Möglichkeiten des Erwerbs von antikem Kulturgut in den 1930er Jahren, genutzten Chancen und der Funktion antiker Objekte als Mittel zur Steigerung persönlicher Anerkennung belegt, dass Provenienzrecherche im universitären Rahmen notwendig ist. Durch die Aufarbeitung solch‘ nebulöser Objektgeschichten in universitären Sammlungen können Studierende für die aktuelle und die historische Problematik im Kulturgüterschutz sensibilisiert werden.</p> Rita Horn Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-08 2020-01-08 42 179 185 10.11588/ai.2019.0.69358 Lesnik, J. J. (2018). Edible insects and human evolution https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69428 <p>Rezension zu: Lesnik, J. J. (2018). Edible insects and human evolution. Gainesville, FL: University Press of Florida. Hardcover, 208 p. ISBN 978-0-813056-99-9</p> Ferran Antolín Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 319 321 10.11588/ai.2019.0.69428 Araque Gonzalez, R. (2018).Inter-Cultural Communications and Iconography in the Western Mediterranean during the Late Bronze Age and the Early Iron Age https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69429 <p>Rezension zu: Araque Gonzalez, R. (2018).Inter-Cultural Communications and Iconography in the Western Mediterranean during the Late Bronze Age and the Early Iron Age. (Freiburger Archäologische Studien 9). Rahden /Westf.: Leidorf. 397 S., 214 Abb., 20 Tab. ISBN 978-3-89646-797-3</p> Ariane Ballmer Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 322 325 10.11588/ai.2019.0.69429 Crawford, S., Hadley, D. M. & Shepherd, G. (eds.) (2018). The Oxford Handbook of the Archaeology of Childhood https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69430 <p>Rezension zu: Crawford, S., Hadley, D. M. &amp; Shepherd, G. (eds.) (2018). The Oxford Handbook of the Archaeology of Childhood. Oxford: Oxford University Press. Hardback and ebook, 784 pages; ISBN&nbsp; 978-0-19-967069-7</p> Jane Eva Baxter Siân Halcrow Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 326 327 10.11588/ai.2019.0.69430 Brandherm, D., Heymans, E. & Hofmann, D. (2018) (eds.). Gifts, Goods and Money. Comparing currency and circulation systems in past societies https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69431 <p>Rezension zu: Brandherm, D., Heymans, E. &amp; Hofmann, D. (2018) (eds.). Gifts, Goods and Money. Comparing currency and circulation systems in past societies. Oxford: Archaeopress. 228 S., 73 Abb., 30 Farbtaf. ISBN 9781784918354 (Print), ISBN 9781784918361 (e-PDF; Open Access)</p> Nadine Becker Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 328 332 10.11588/ai.2019.0.69431 Erdman, K. M. (2019). Public Engagement and Education. Developing and fostering stewardship for an archaeological future https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69432 <p>Rezension zu: Erdman, K. M. (2019). Public Engagement and Education. Developing and fostering stewardship for an archaeological future. New York: Berghahn. 272 + xiv pages, 32 b/w illustrations. ISBN 978-1-78920-144-4</p> Paul Belford Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 333 334 10.11588/ai.2019.0.69432 Busby, D. & Rutland, C. (2019). The Horse. A Natural History https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69433 <p>Rezension zu: Busby, D. &amp; Rutland, C. (2019). The Horse. A Natural History. Brighton: Ivy Press. 224 pages, 225 figures (partly colour), hard cover. ISBN 978-1-78240-565-8</p> Helene Benkert Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 335 339 10.11588/ai.2019.0.69433 Hamilakis, Y. (ed.) (2018). The New Nomadic Age: Archaeologies of forced and undocumented migration https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69434 <p>Rezension zu: Hamilakis, Y. (ed.) (2018). The New Nomadic Age: Archaeologies of forced and undocumented migration. Sheffield: Equinox. Paperback and eBook, 268 pages, 89 illustrations. ISBN 9781781797112</p> Silje Evjenth Bentsen Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 340 341 10.11588/ai.2019.0.69434 Becker, N. (2018). Die goldenen Siegelringe der Ägäischen Bronzezeit https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69435 <p>Rezension zu: Becker, N. (2018). Die goldenen Siegelringe der Ägäischen Bronzezeit. Heidelberg: Heidelberg University Publishing. 666 S., 3 Taf., 49 Abb. u. 46 Tafeln. ISBN: 978-3947732128</p> Fritz Blakolmer Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 342 345 10.11588/ai.2019.0.69435 Ettel, P. (Hrsg.) (2017). Alter Gleisberg I. Eine Höhensiedlung der Bronze- und Eisenzeit bei Jena https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69436 <p>Rezension zu: Ettel, P. (Hrsg.) (2017). Alter Gleisberg I. Eine Höhensiedlung der Bronze- und Eisenzeit bei Jena. (Jenaer Schriften zur Vor- und Frühgeschichte, 7). Jena: Beier &amp; Beran. Hardcover, 255 Seiten, mit zahlr. Abb., Tabellen, Karten u. Tafeln. ISBN 978-3-95741-078-8</p> Hélène Blitte Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 346 348 10.11588/ai.2019.0.69436 Reich, D. (2018). Who We Are and How We Got Here. Ancient DNA and the new science of the human past https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69437 <p>Rezension zu: Reich, D. (2018). Who We Are and How We Got Here. Ancient DNA and the new science of the human past. Oxford: Oxford University Press 2018. xxviii, 340 S., 28 Abb. Hardcover: ISBN 978-0-19-882125-0; Paperback: ISBN 978-0-19-882126-7; auch als eBook</p> Stefan Burmeister Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 349 357 10.11588/ai.2019.0.69437 Monteleone, K. R. B. (2019). Uncovering submerged landscapes: Towards a GIS method for locating submerged archaeology in southeast Alaska https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69438 <p>Rezension zu: Monteleone, K. R. B. (2019). Uncovering submerged landscapes: Towards a GIS method for locating submerged archaeology in southeast Alaska (British Archaeological Reports Int. Series, 2917). Oxford: BAR. Paperback, 132 p., 49 figures (27 in colour), 11 tables. ISBN 978-1-4073-1656-7</p> Rachel Bynoe Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 358 360 10.11588/ai.2019.0.69438 Kohle, H. (2018). Museen digital. Eine Gedächtnisinstitution sucht den Anschluss an die Zukunft https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69439 <p>Rezension zu: Kohle, H. (2018). Museen digital. Eine Gedächtnisinstitution sucht den Anschluss an die Zukunft. Heidelberg: Heidelberg University Publishing. Taschenbuch, 210 Seiten, ISBN 978-3946054863; und Open Access: http://doi.org/10.17885/heiup.365.515</p> Heidrun Derks Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 361 364 10.11588/ai.2019.0.69439 Donat, P. (2018). Häuser der Bronze- und Eisenzeit im mittleren Europa. Eine vergleichende Untersuchung https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69441 <p>Rezension zu: Donat, P. (2018). Häuser der Bronze-und Eisenzeit im mittleren Europa. Eine vergleichende Untersuchung. (Weimarer Monographien zur Ur- und Frühgeschichte, 43). Langenweißbach: Beier &amp; Beran. 287 Seiten, 45 z.T. farbige Abb., 43 Tabellen. ISBN 978-3-95741-056-6</p> Norman Döhlert-Albani Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 365 370 10.11588/ai.2019.0.69441 Veling, A. (2018). Das spätantike Gräberfeld von Steinhaus bei Wels. Ein Beitrag zur Belegungsdauer spätantiker Gräberfelder in Noricum ripense https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69442 <p>Rezension zu: Veling, A. (2018). Das spätantike Gräberfeld von Steinhaus bei Wels. Ein Beitrag zur Belegungsdauer spätantiker Gräberfelder in Noricum ripense. (Universitätsforschungen zur Prähistorischen Archäologie, 310). Bonn: Habelt. Hardcover, 138 S., 70 Abb., 20 Taf. ISBN 978-3-7749-4106-9</p> Robin Dürr Copyright (c) 2020 Archäologische Informationen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2020-01-10 2020-01-10 42 371 373 10.11588/ai.2019.0.69442 Schreiber, St. (2018). Wandernde Dinge als Assemblagen. Neo-materialistische Perspektiven zum ‘römischen Import’ im ‘mitteldeutschen Barbaricum’ https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/69445 <p>Rezension zu: Schreiber, St. (2018). Wandernde Dinge als Assemblagen. Neo-materialistische Perspektiven zum ‘römischen Import’ im ‘mitteldeutschen Barbaricum’. 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