„Die Arbeit, die hier gefordert wird, ist derart, dass sie von einer Dame geleistet werden kann.“
Frauen in der Provinzialrömischen Forschung im deutschsprachigen Raum
Identifier (Artikel)
Abstract
Dieser Artikel befasst sich mit in der einheimischen Römerforschung bzw. Provinzialrömischen Archäologie / Archäologie der römischen Provinzen tätigen
Frauen des deutschsprachigen Raumes. In kurzen Biogrammen werden 43 bereits verstorbene Akteurinnen (21 Deutsche, 17 Österreicherinnen und fünf Schweizerinnen) vorgestellt, angefangen von den adeligen Förderinnen und Mäzeninnen des späten 18. Jahrhundert bis hin zu professionellen Archäologinnen, deren Aktivitäten in Forschung, Lehre, Museum oder Denkmalpflege noch bis in das beginnende 21. Jahrhunderts reichten. Es handelt sich bei diesem Artikel um die erste Beschäftigung mit dem Thema des weiblichen Anteils an der Geschichte des Fachs. Er dient vor allem der Sensibilisierung für das Thema und er kann aufgrund der bislang unzureichenden Aufarbeitung der allgemeinen Fachgeschichte keine erschöpfende Auswertung präsentieren. Es steht vielmehr die Identifizierung von Akteurinnen und ihren Leistungen im Mittelpunkt, die mit einer ersten Einordnung in den sozial- und fachgeschichtlichen Kontext ergänzt wird.
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