https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bibliothek/issue/feed Perspektive Bibliothek 2021-02-11T15:27:42+01:00 Martin Hermann und Jochen Apel apel@ub.uni-heidelberg.de Open Journal Systems <p>Perspektive Bibliothek ist eine Open Access-Zeitschrift für bibliothekarische und informationswissenschaftliche Themen. In den Beiträgen nehmen angehende wissenschaftliche Bibliothekare ihr neues Berufsfeld in den Blick und präsentieren dabei ihre Perspektive auf aktuelle Fragestellungen. Die veröffentlichten Artikel haben dabei in der Regel Überblickscharakter und unterstützen so die rasche Einarbeitung in neue Themenfelder.<br><br>Alle Autoren absolvieren die theoretische Referendarsausbildung an der Bibliotheksakademie Bayern. Grundlage für jeden Artikel ist eine schriftliche Arbeit, die im Rahmen der theoretischen Ausbildung erstellt wurde.</p> https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bibliothek/article/view/77555 Editorial: Perspektive Bibliothek - No more! (?) 2020-12-09T14:53:09+01:00 Martin Hermann apel@ub.uni-heidelberg.de Jochen Apel apel@ub.uni-heidelberg.de 2021-02-11T00:00:00+01:00 Copyright (c) 2020 Martin Hermann, Jochen Apel https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bibliothek/article/view/77850 Plan S in der Diskussion – Reaktionen aus der Wissenschaft auf die internationale Open-Access-Initiative 2021-01-29T09:36:18+01:00 Mona Alina Kirsch apel@ub.uni-heidelberg.de <p>Plan&nbsp;S und seine potenziellen Auswirkungen auf die wissenschaftliche Publikationskultur gehören aktuell zu den international intensiv diskutierten Themen, vor allem in der Open-Access-Community, aber auch im Bibliotheksbereich. Der folgende Beitrag greift diese Debatten aus der Sicht der internationalen Forschungsgemeinschaft auf und beleuchtet repräsentativ wichtige Akteure sowie grundlegende Positionen in der Auseinandersetzung mit der Open-Access-Initiative. Er skizziert ihre Entwicklung von der Ankündigung im September 2018 bis zum Erscheinen der überarbeiteten Version Ende Mai 2019 und untersucht, inwiefern die Wortmeldungen von Seiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie von Forschungszusammenschlüssen Eingang in die Überarbeitungen von Plan&nbsp;S fanden. Deren zunehmende Wichtigkeit – vor allem auch im Hinblick auf eine breitere Akzeptanz der Plan-S-Strategie bei den Forschenden – spiegelt sich in mehreren von der cOAlition&nbsp;S initiierten Feedback-Aktionen wider. Als eine der Folgen von Plan&nbsp;S ist somit eine Intensivierung der bereits seit längerem geführten Diskussionen über wissenschaftliche Publikationskulturen zu beobachten, die in zunehmendem Maße auch Bibliotheken als Ansprechpartner für Hochschulen und Wissenschaft fordern werden.</p> 2021-02-11T00:00:00+01:00 Copyright (c) 2021 Mona Alina Kirsch https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bibliothek/article/view/77851 Metadatenschemata für Forschungsdaten - Generische Standards und Spezifika in der Biologie und den Ingenieurwissenschaften 2021-01-29T09:37:17+01:00 Katharina Markus markus@zbmed.de <p>Forschungsdaten sind von zunehmender Wichtigkeit für die Wissenschaft, Forschungsförderer und schließlich auch für die Arbeit an Bibliotheken. Sie sollen nicht nur veröffentlicht werden, sondern nach ihrer Publikation auch auffindbar und nachnutzbar sein, wie von den FAIR-Prinzipien gefordert. Die beschreibenden Metadaten müssen daher in ausreichendem Detail vorliegen, sowie standardisiert und maschinenverwendbar sein, um den Datenaustausch zu ermöglichen. Im Zuge dieser Entwicklung haben sich verschiedene Metadatenschemata und weitere Metadatenstandards sowohl für eine generische Beschreibung von Forschungsdaten, als auch für fachspezifische Metadaten einer Wissenschaftsdisziplin oder -teildisziplin etabliert.</p> <p>In diesem Beitrag wird eine Auswahl von weitverbreiteten generischen Standards sowie exemplarisch einzelne fachspezifische Standards aus der Biologie und den Ingenieurwissenschaft vorgestellt. Dabei wird auch die Kultur des Datenaustausches in den behandelten Fachdisziplinen beleuchtet, in dessen Kontext sich die entsprechenden Metadatenschemata herausbildet haben. Weiterhin wird auch ein kurzer Ausblick auf die Plattformen, die den Austausch von Daten- und Metadatenstandards, sowie ihre Weiterentwicklung und ihre Referenz unterstützen einbezogen.</p> <p>Bei der Forschungsdokumentation und entsprechender Anwendung von Metadatenstandards im Forschungsalltag bestehen weiterhin Hürden aufgrund des Aufwandes. Softwareanwendungen die die Dokumentation erleichtern und in die Metadatenschemata integriert werden könnten werden kurz diskutiert.</p> <p>In all diesen Bereichen können sich Bibliotheken unterstützend oder gestaltend einbringen und ihre Expertise gewinnbringend in Kommunikation mit der Wissenschaft zur Verfügung stellen.</p> 2021-02-11T00:00:00+01:00 Copyright (c) 2021 Katharina Markus https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bibliothek/article/view/77852 Moderne Führungstheorien und ihre Bedeutung an Wissenschaftlichen Bibliotheken im Kontext Change Management 2021-01-29T09:37:52+01:00 Johannes Klein johannes.klein@uni-tuebingen.de <p>Wissenschaftliche Bibliotheken sehen sich heute mit Prozessen konstanter, meist (wenngleich keineswegs ausschließlich) technologieinduzierter Veränderungen konfrontiert, die Anpassungen auf allen Ebenen erfordern – von der Organisationsstruktur der Bibliothek bis hin zur Qualifikation des Personals. Gerade weil schwer abzusehen ist, wie sich Umweltbedingungen etwa in den Bereichen Publikationsmarkt oder IT weiterentwickeln, werden Flexibilität und die grundsätzliche Bereitschaft zur Veränderung zu einem entscheidenden strategischen Faktor. Der Artikel bietet einen Überblick über eine Auswahl neuerer Führungstheorien mit unterschiedlichen Ansätzen, die Führungskräften helfen können, bei Mitarbeitern die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Change Management zu fördern – aber auch allgemein eine zeitgemäße Führungspraxis für sich zu entwerfen. Diese reichen von der verstärkten Berücksichtigung emotionaler Aspekte über differenzierte Verhaltensanalysen bis hin zu einer kritischen Reflexion der eigenen Rolle(n) und Vorbildfunktion, namentlich in Hinblick auf Innovations- und Lernmotivation.</p> 2021-02-11T00:00:00+01:00 Copyright (c) 2021 Johannes Klein