https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bibliothek/issue/feed Perspektive Bibliothek 2019-01-23T15:33:00+01:00 Martin Hermann und Jochen Apel apel@ub.uni-heidelberg.de Open Journal Systems <p>Die Open Access-Zeitschrift der Münchner Bibliotheksreferendare</p> https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bibliothek/article/view/57796 Editorial 2019-01-23T14:07:21+01:00 Martin Hermann apel@ub.uni-heidelberg.de Jochen Apel apel@ub.uni-heidelberg.de 2019-01-23T14:05:15+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bibliothek/article/view/57797 Methoden für das Ranking in Discovery-Systemen 2019-01-23T14:07:22+01:00 Manuel Hora apel@ub.uni-heidelberg.de Discovery-Systeme bieten meist als Standardeinstellung eine Sortierung nach Relevanz an. Wie die Relevanz ermittelt wird, ist häufig intransparent. Dabei wären Kenntnisse darüber aus Nutzersicht ein wichtiger Faktor in der Informationskompetenz, während Bibliotheken sicherstellen sollten, dass das Ranking zum eigenen Bestand und Publikum passt. In diesem Aufsatz wird dargestellt, wie Discovery-Systeme Treffer auswählen und bewerten. Dazu gehören Indexierung, Prozessierung, Text-Matching und weitere Relevanzkriterien, z. B. Popularität oder Verfügbarkeit. Schließlich müssen alle betrachteten Kriterien zu einem zentralen Score zusammengefasst werden. Ein besonderer Fokus wird auf das Ranking von EBSCO Discovery Service, Primo und Summon gelegt. 2019-01-23T14:05:17+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bibliothek/article/view/57798 Sichtbarkeit und Auffindbarkeit von wissenschaftlichen Artikeln in Repositorien 2019-01-23T14:07:22+01:00 Gerrit Grenzebach apel@ub.uni-heidelberg.de An vielen wissenschaftlichen Institutionen gibt es Dokumentenserver (Repositorien), auf welchen Forschungsarbeiten veröffentlicht werden können. Diese sind in der Regel im Internet frei zugänglich (Open Access). Allerdings existiert kein zentrales Verzeichnis für die Publikationen, die auf solchen Repositorien veröffentlicht sind, so dass nicht von vornherein klar ist, inwieweit diese Forschungsartikel bei einer Recherche aufgefunden werden können. Dieser Aufsatz enthält Grundsätzliches zum Datenaustausch zwischen Repositorien und Suchdiensten sowie eine exemplarische Untersuchung zur Auffindbarkeit wissenschaftlicher Artikel in Repositorien anhand einiger Beispiele. Ergänzend wird zum Vergleich in kleinerem Umfang die Auffindbarkeit von Artikeln aus wissenschaftlichen Zeitschriften betrachtet. 2019-01-23T14:05:20+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bibliothek/article/view/57799 Zwischen Unikalität und Sammlungsverbund - Sondersammlungen in Bibliotheken 2019-01-23T15:31:55+01:00 Rebecca Anna apel@ub.uni-heidelberg.de Bibliotheken sind seit jeher Aufbewahrungsort für Sammlungen und somit Teil des kulturellen Gedächtnisses. Mitunter kann der gesamte Bibliotheksbestand als Sammlung definiert werden. Dabei stehen die Einzeltitel in vielfältigen Beziehungen zueinander sowie zum komplexen Sammlungsgefüge. Nur ein Konglomerat an Einzeltiteln bildet überhaupt ein Sammlungsverbund, wohingegen die Sammlung den Wert eines einzelnen Titels bestimmt. So kann ein Reclam-Heft für die Forschung unvorstellbar wertvoll werden, wenn es in der Arbeitsbibliothek von Friedrich Nietzsche überliefert ist. Für die Bibliothekspraxis ist es dabei entscheidend, von welchem Sammlungsbegriff ausgegangen wird und ob nun die Zimelie oder der Sammlungsverbund im Fokus der bibliothekarischen Arbeit steht. Der vorliegende Beitrag nähert sich dieser Fragestellung unter Einbezug der möglichen Chancen einer virtuellen Sammlungszusammenführung an. Abschließend wird der Sammlungsbegriff hinsichtlich der Unikalität der Einzeltitel im Gesamtgefüge diskutiert. 2019-01-23T14:05:22+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bibliothek/article/view/57800 Nachlassausstellungen im historischen Wandel: Das Beispiel Graf Pocci an der Bayerischen Staatsbibliothek 2019-01-23T15:33:00+01:00 Ingold Zeisberger apel@ub.uni-heidelberg.de Ausstellungen an (wissenschaftlichen) Bibliotheken stellen heutzutage ein wichtiges Mittel zur Öffentlichkeitsarbeit dar, Einrichtungen wie die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) haben auf diesem Feld eine lange Tradition. Dabei stehen diese literarischen Kultureinrichtungen vor einem grundsätzlichen Problem: der doppelten Leseebene bei den Exponaten. Sowohl bei den Exponaten als auch bei den erklärenden Materialien handelt es sich in erster Linie um Schriftgut, das der Betrachtende lesen muss. Dies stellt eine besondere Herausforderung für die Konzeption dar. Der Aufsatz möchte am Beispiel von Graf Pocci und dessen drei Schauen an der BSB (1926, 1976, 2007) einen Einblick in Traditionslinien und Aspekte des Wandels von Nachlassausstellungen ermöglichen. Jede der Ausstellungen richtete sich nach den Gepflogenheiten ihrer Zeit, den Sehgewohnheiten ihrer Besucher und nutzte die damals modernen Kommunikationsmittel. Dabei geht die Entwicklung bei der inhaltlichen Orientierung weg von der Individualgeschichte hin zur Kulturgeschichte. Dies führt zu einem zunehmenden Bedürfnis nach historischer Einordnung. Deshalb nimmt sowohl der Anteil der Erläuterungen über die Exponate hinaus zu als auch werden Zusammenhänge und Hintergründe zum Thema zentral. Zudem wandeln sich die Sehgewohnheiten und Erwartungen des Publikums. Dadurch werden die Ausrichtungen der Ausstellungen immer spezifischer, gleichzeitig verringert sich die Zahl der Exponate und Bereiche jenseits der reinen Präsentation von Objekten werden zunehmend wichtiger. 2019-01-23T14:05:23+01:00 ##submission.copyrightStatement## https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bibliothek/article/view/57961 E-Tutorials zur Nutzerschulung in Bibliotheken: Stand der Technik und Trends 2019-01-23T14:07:24+01:00 Joachim Laczny apel@ub.uni-heidelberg.de Seit den 1990er Jahren stoßen Anwendungsmöglichkeiten von E-Tutorials zur Nutzerschulung an wissenschaftlichen Bibliotheken als Lehr-Lernumgebung auf das Interesse der Bibliothekswelt. Nicht nur wird in diesem Beitrag das Augenmerk auf die Auseinandersetzung mit der Begrifflichkeit E-Learning und deren didaktische Einordnung, sondern vor allem auf die Potentiale und Grenzen von technischen Lösungen zur Erstellung von E-Learning-Angeboten sowie von technischen Möglichkeiten zur Bereitstellung der E-Tutorials gelenkt. Eine Betrachtung von technischen Herausforderungen und Entwicklungstendenzen für E-Tutorials runden den Beitrag ab. 2019-01-23T14:05:24+01:00 ##submission.copyrightStatement##