https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/issue/feed Digital Classics Online 2020-03-23T14:12:27+01:00 Sylvia Kurowsky sylvia.kurowsky@uni-leipzig.de Open Journal Systems <p><a title="Link zur aktuellen Ausgabe" href="/index.php/dco/issue/current"><img id="titleImg" src="/public/journals/102/cover_issue_4134_de_DE.jpg" alt="Titelseite" width="300" height="425"></a></p> <p><strong>Digital Classics Online</strong> ist ein für Autoren und Nutzer kostenfreies E-Journal, das Beiträge aus dem Gebiet der Alten Geschichte und angrenzender Gebiete der Altertumswissenschaften in Verbindung mit der Anwendung oder Entwicklung von Methoden aus den Digital Humanities veröffentlicht.<br>Alle Artikel des E-Journals werden nach dem Open-Access-Prinzip unter eine von den Autoren selbst gewählte CC-BY Lizenz frei verfügbar bereitgestellt.&nbsp;Zum Einsatz kommt dabei die Software Open Journal Systems (OJS), welche im Rahmen von Propylaeum - Virtuelle Fachbibliothek Altertumswissenschaften von der UB Heidelberg dauerhaft betrieben und betreut wird.<br><br>Manuskripte (Sprachen: deutsch, englisch, französisch und italienisch) können über unser elektronisches Publikationssystem eingereicht werden. Auch Beiträge von Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen, Doktoranden und Doktorandinnen sowie Ergebnisse aus gemeinschaftlich unter der Leitung eines Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin durchgeführten Seminaren oder Workshops sind ausdrücklich erwünscht, ebenso Tagungs- und Konferenzbeiträge oder deren Erweiterung zu Aufsätzen. Die Qualität eingereichter Manuskripte wird nach dem Peer Review-Verfahren geprüft. Das Hosting übernimmt die Universitätsbibliothek Heidelberg im Kontext des Fachportals Propylaeum.&nbsp;Dies gewährleistet die nachhaltige zitierfähige Archivierung sowie die Erschließung und Verbreitung der Beiträge in nationalen und internationalen Kontexten.<br><br>Im Wege des hybriden Publizierens soll eine monographische Reihe „<strong><a title="Link zu Propylaeum eBooks" href="http://books.ub.uni-heidelberg.de/propylaeum/series/info/dcb">Digital Classics Books</a></strong>“ aufgebaut werden, in der die elektronische und gedruckte Publikation sich ergänzen. Einzelne Beiträge aus <strong>Digital Classics Online</strong>, die zu einer Monographie erweitert werden oder mehrere Beiträge, die einem inhaltlich zusammenhängenden Thema gewidmet sind und zu einem Themenband erweitert werden, können in diese Reihe aufgenommen werden. Ebenso können Qualifikationsschriften (Dissertationen, Habilitationen), die Methoden der Digital Humanities auf Fragestellungen der Altertumswissenschaften anwenden, dort publiziert werden. Auch für <strong>Digital Classics Books</strong> gilt die Qualitätsprüfung durch ein Peer Review-Verfahren.<br><br>Bitte beachten Sie das Style Sheet und die Hinweise zur Online Einreichung sowie die Open Access Einverständniserklärung im Bereich „Für Autoren“. Im Bereich Frequently Asked Questions geben wir Auskunft über den Begutachtungs- und Publikationsprozess, den lizenzrechtlichen Rahmen, Open Access, Qualitätssicherung und Termine.</p> https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/72004 Plädoyer für eine Fehlerkultur in den Digital Humanities 2020-03-23T14:06:05+01:00 Charlotte Schubert schubert@uni-leipzig.de 2020-03-18T11:05:16+01:00 Copyright (c) 2020 Digital Classics Online https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/72018 A Digital Analysis of Maritime Acts of Violence Committed by Alcibiades as Described by Thucydides, Xenophon, and Plutarch 2020-03-23T14:03:43+01:00 Werner Riess werner.riess@uni-hamburg.de <p>Beim Vergleich der Gewaltmuster, die von Alkibiades in den Werken von Thukydides, Plutarch und Xenophon ausgeübt wurden, treten signifikante Unterschiede im Fokus der drei Autoren zutage, die durch "Eris. Das Hamburger Informationssystem über die Darstellung griechischer und römischer Gewalt" visuell dargestellt werden können. Die Tatsache, dass die Interpretation der graphischen Befunde – also der Kategorien zweiter Ordnung – dennoch zu sehr plausiblen Ergebnissen führt, zeigt, dass dieser Proof of Concept erfolgreich war. Die plausiblen Ergebnisse legen auch nahe, dass wir durch die Verwendung von Eris bisher unentdeckte Gewaltmuster bei der Untersuchung der großen Daten antiker Texte finden werden. Die Grafiken werden somit als Inspirationsquellen dienen, die neue Fragen aufwerfen, die aufgrund der großen Datenmengen noch nicht in unser Denken eingedrungen sind.</p> 2020-03-18T11:08:12+01:00 Copyright (c) 2020 Digital Classics Online https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/64731 The Process of record linkage on Roman epigraphical sources 2020-03-23T14:09:22+01:00 Rada Varga radavarga@gmail.com Angela Lumezeanu angie.lumezeanu@gmail.com <p>The proposed paper explores the methodological and practical aspects of linking individuals extracted from ancient epigraphic sources. We are extracting our information from Romans1by1, a population database for persons attested in ancient epigraphy. Built as a MySQL relational database, it follows the best practice models for population databases, thus being distinct from the platforms focused on hosting and offering various types of repertoires of sources. R1by1 deals with people attested epigraphically in the Roman provinces and the architecture of the metadata was designed to facilitate research (mainly) pertaining to prosopography and SNA.</p> <p>As far as we know, record linkage has not been applied to people extracted from epigraphy so far. Record linkage is a procedure used for finding double data, standardization and data matching across different data sources (Hin <em>et al.</em> 2016). Many historical databases contain data entry errors such as misspellings, or the parameters for an individual change over time (moving to another place, changing occupation, gaining different titles, etc.). In order to have a successful linkage, data cleaning and standardization are important steps. A method used for record linkage is calculating the Jaro-Winkler distance: measuring the similarities between 2 strings (sequence of characters like names, places, occupations etc.), we get a 0 score for 0 matches, while a perfect match equals 1. In the end, a good record linkage will provide a base for analysing social mobility, mortality, migration and reconstructing population patterns.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> <p>The data extracted from epigraphical material is not very rich and the number of missing variables is large. So, in order to test the linkage possibilities, we are using a semi-automated method. Employing a series of procedures written in Sql language the computer is going to compile a file with the probable identifications of same individuals from the Romans1by1 database. As variables used for linking we include: <em>praenomen, nomen, cognomen, occupation</em>, <em>tribus</em>, <em>origo/domus</em> etc.<em>. </em>To verify if the individuals are correctly linked we are going to do a manual check (in this phase, relations and other people attested on the same monuments will be paramount). Thus, we are able to establish some basic rules for the linking process. We believe that the method of record linkage is very useful in identifying connections between individuals otherwise not visible, especially when working with “big data” (as for historical data, not the sociological big data).</p> <p>Our paper aims not merely at presenting preliminary results of these efforts, but more importantly at detailing the methodological and technical guidelines of the record linkage procedure.</p> 2020-03-18T11:11:41+01:00 Copyright (c) 2020 Digital Classics Online https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/68127 Simulation als Methode für die Altertumswissenschaften 2020-03-23T14:07:39+01:00 Leif Scheuermann Leif.scheuermann@uni-graz.at <p>Der folgende Beitrag verfolgt das Ziel computerbasierte Simulation als Methode für die digitalen Altertumswissenschaften einzuführen. Hierfür erfolgt methodologisch-theoretisch eine Klärung des modernen Begriffs Simulation und daran anschließend die Frage, in welchen methodologischen Mehrwert Simulationen für die Altertumswissenschaften besitzen können, und welche Grenzen dieser Herangehensweise an die Antike gesetzt sind.</p> 2020-03-18T11:13:56+01:00 Copyright (c) 2020 Digital Classics Online https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/63862 Isonomie als essentially contested concept 2020-03-23T14:12:27+01:00 Kelly Lancaster k.lancaster@web.de <p>‚Isonomie‘ war ein philosophisch geprägter und positiv konnotierter Begriff der politischen Sprache zu Ende der Archaik und der Antike. Es wird dahingehend untersucht, ob und inwieweit es sich bei ‚Isonomie‘ um ein sog. essentially contested concept handelt, also der Begriff konzeptuell vage, d. h. offen für Interpretationen, ist und sich als eine radial category fassen lässt. Ein notwendigerweise strittige Begriff besitzt einen unterkomplexen Kern und variierende Attribute, die dessen Subtypen definieren. Die verschiedenen zeitlichen und räumlichen Auslegungen und Widersprüche werden dargelegt. Anschließend wird durch einen kognititionstheoretischen Ansatz der Konzeptdefinition und Kategorisierung aufgezeigt, welche Frames die jeweiligen Subtypen systematisch generieren und den Status eines essentially contested concept für Isonomie untermauern.</p> 2020-03-18T11:17:36+01:00 Copyright (c) 2020 Digital Classics Online