https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/issue/feed Digital Classics Online 2019-06-24T13:03:38+02:00 Prof. Dr. Charlotte Schubert digitalclassicsonline@uni-leipzig.de Open Journal Systems <a title="Link zur aktuellen Ausgabe" href="/index.php/dco/issue/current"><img id="titleImg" src="/public/journals/102/cover_issue_4134_de_DE.jpg" alt="Titelseite" width="300" height="425" /></a><p><strong>Digital Classics Online</strong> ist ein für Autoren und Nutzer kostenfreies E-Journal, das Beiträge aus dem Gebiet der Alten Geschichte und angrenzender Gebiete der Altertumswissenschaften in Verbindung mit der Anwendung oder Entwicklung von Methoden aus den Digital Humanities veröffentlicht.<br />Alle Artikel des E-Journals werden nach dem Open-Access-Prinzip unter eine von den Autoren selbst gewählte CC-BY Lizenz frei verfügbar bereitgestellt. Zum Einsatz kommt dabei die Software Open Journal Systems (OJS), welche im Rahmen von Propylaeum - Virtuelle Fachbibliothek Altertumswissenschaften von der UB Heidelberg dauerhaft betrieben und betreut wird.<br /><br />Manuskripte (Sprachen: deutsch, englisch, französisch und italienisch) können über unser elektronisches Publikationssystem eingereicht werden. Auch Beiträge von Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen, Doktoranden und Doktorandinnen sowie Ergebnisse aus gemeinschaftlich unter der Leitung eines Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin durchgeführten Seminaren oder Workshops sind ausdrücklich erwünscht, ebenso Tagungs- und Konferenzbeiträge oder deren Erweiterung zu Aufsätzen. Die Qualität eingereichter Manuskripte wird nach dem Peer Review-Verfahren geprüft. Das Hosting übernimmt die Universitätsbibliothek Heidelberg im Kontext des Fachportals Propylaeum. <span>Dies gewährleistet die nachhaltige zitierfähige Archivierung sowie die Erschließung und Verbreitung der Beiträge in nationalen und internationalen Kontexten.</span><br /><br />Im Wege des hybriden Publizierens soll eine monographische Reihe „<strong><a title="Link zu Propylaeum eBooks" href="http://books.ub.uni-heidelberg.de/propylaeum/series/info/dcb">Digital Classics Books</a></strong>“ aufgebaut werden, in der die elektronische und gedruckte Publikation sich ergänzen. Einzelne Beiträge aus <strong>Digital Classics Online</strong>, die zu einer Monographie erweitert werden oder mehrere Beiträge, die einem inhaltlich zusammenhängenden Thema gewidmet sind und zu einem Themenband erweitert werden, können in diese Reihe aufgenommen werden. Ebenso können Qualifikationsschriften (Dissertationen, Habilitationen), die Methoden der Digital Humanities auf Fragestellungen der Altertumswissenschaften anwenden, dort publiziert werden. Auch für <strong>Digital Classics Books</strong> gilt die Qualitätsprüfung durch ein Peer Review-Verfahren.<br /><br />Bitte beachten Sie das Style Sheet und die Hinweise zur Online Einreichung sowie die Open Access Einverständniserklärung im Bereich „Für Autoren“. Im Bereich Frequently Asked Questions geben wir Auskunft über den Begutachtungs- und Publikationsprozess, den lizenzrechtlichen Rahmen, Open Access, Qualitätssicherung und Termine.</p> https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/63093 Editorial 2019-06-24T13:03:38+02:00 Roxana Kath rkath@posteo.de <p>-</p> 2019-06-19T17:22:39+02:00 Copyright (c) 2019 Digital Classics Online https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/59356 Visualisierung von Textdaten: Die Falle der Metadaten am Beispiel von Iamblichs Protreptikos 2019-06-24T13:03:37+02:00 Charlotte Schubert schubert@uni-leipzig.de <p>„Digital Humanities analysieren nicht nur Bilder, sondern produzieren auch neue Bilder“<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> – diese alltägliche Feststellung beleuchtet einen Prozeß, dessen Verlauf einerseits noch ganz offen ist, da diese neuen Repräsentationsmöglichkeiten epistemisch keineswegs erfaßt sind, geschweige denn, daß die Entwicklung in diesem Bereich zu stabilen Praktiken geführt hätte. Andererseits zeigt sich ein unhinterfragter Siegeslauf, der auch schon zu einem neuen Feld wie dem der Visualization Literacy geführt hat.</p> <p>Im vorliegenden Beitrag wird die Visualisierung anhand von Metadaten untersucht. Gerade die Metadaten sind heute im Kontext der großen Datenmengen, die als ‚Big Data‘ anfallen von größter Bedeutung. Die für die Analyse von Big Data notwendigen Aggregationen von Daten sind ohne Metadaten nicht effizient und leistungsstark durchzuführen. Über die normale Datenerfassung hinaus legen Metadaten Muster offen, die sonst nicht sichtbar wären. Dies wiederum wird über ‚Verbildlichung’ als einer heute gängigen Repräsentationsform ermöglicht: Gerade auch für Texte gilt, daß sie in praktischen Anwendungen auf der Grundlage ihrer Metadaten durch Visualisierung zu Bildern werden, die quantitativ ausgewertet können und so wiederum auch in den Forschungsdiskurs eingehen. Von diesen gängigen Vorgehen ausgehend, stellt sich die Frage, ob diese gegenwärtige Praxis wissenschaftlichen Ansprüchen genügt oder ob sich derzeit nicht vielmehr – in einer Zeit, in der Daten als das Öl oder Gold des 21. Jahrhunderts betrachtet werden – eine Art Goldgräberstimmung und ein entsprechend unkritisches Verhalten etablieren.</p> <p>&nbsp;</p> <p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Kwastek 2015; vgl. Kath et al. 2015.</p> 2019-06-19T17:26:54+02:00 Copyright (c) 2019 Digital Classics Online https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/60564 Die Kontrolle des Meeres: Alkibiades und die Sizilische Expedition 2019-06-24T13:03:36+02:00 Christoph Schäfer christoph.schaefer@uni-trier.de <p>Ausgehend von den modernen Seekriegstheorien, die die Kontrolle von Hotspots als entscheidend ansehen, soll die Frage gestellt werden, warum gerade Sizilien für Athen im Peloponnesischen Krieg so attraktiv war. Am Beispiel der Seeverbindungen soll demonstriert werden, dass es auch in der Antike (im Peloponnesischen Krieg ) um solche Hotspots ging (Straße v. Messina, Kamarina etc.), die für die Kontrolle der Seewege entscheidend und insbesondere Alkibiades bekannt waren. Alkibiades hat, im Unterschied zu Thukydides, der mehr vom Land her denkt, offenbar erkannt, welche Bedeutung den Hotspots für die Kontrolle des Meeres zukommt. D.h., dass eine Strategie, die auf Kontrolle der Handelsrouten als Grundlage des ökonomischen Mehrwertes aus ist, vom Meer her gedacht werden muss. Als Fazit ergibt sich, dass das Meer eine spezifische Strategie vorgibt, die zu einer Dynamik führt, die das Meer als einen eigenen Handlungsraum definiert, der ohne Grenze und offen ist.</p> 2019-06-19T17:29:21+02:00 Copyright (c) 2019 Digital Classics Online https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/61700 "DAS MEER ALS ZERSTÖRER" 2019-06-24T13:03:35+02:00 Michaela Rücker mruecker1@me.com <p>Dieser Beitrag zeigt die zerstörerische Kraft des Meeres am Beispiel des Untergangs von Atlantis anhand der zwei Dialoge von Platon: Timaeus und Critias.</p> 2019-06-19T17:30:55+02:00 Copyright (c) 2019 Digital Classics Online https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/61701 Das Meer in der Antike: Spaltung und Polarisierung – Kommentar 2019-06-24T13:03:34+02:00 Raimund Schulz raimund.schulz@uni-bielefeld.de <p>Die Sektion hat sich einem Thema gewidmet, dessen historische Relevanz unbestritten ist. Es ging ihr darum, die Rolle des Meeres als polarisierender und spaltender Wahrnehmungs- und Handlungsspielraum auch mit Hilfe moderner Informationstechnologien zu bestimmen. (Text- und Datamining). Der vorliegende Beitrag versucht zusammenfassend die Ergebnisse in einen größeren historischen Kontext zu stellen und wagt die ein oder andere Zusatzbemerkung.</p> 2019-06-19T17:33:18+02:00 Copyright (c) 2019 Digital Classics Online