Digital Classics Online https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco <p><a title="Link zur aktuellen Ausgabe" href="https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/management/settings/context//index.php/dco/issue/current"><img id="titleImg" src="https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/management/settings/context//public/journals/102/cover_issue_4134_de_DE.jpg" alt="Titelseite" width="300" height="425" /></a></p> <p><strong>Digital Classics Online</strong> ist ein für Autoren und Nutzer kostenfreies E-Journal, das Beiträge aus dem Gebiet der Alten Geschichte und angrenzender Gebiete der Altertumswissenschaften in Verbindung mit der Anwendung oder Entwicklung von Methoden aus den Digital Humanities veröffentlicht.<br />Alle Artikel des E-Journals werden nach dem Open-Access-Prinzip unter eine von den Autoren selbst gewählte CC-BY Lizenz frei verfügbar bereitgestellt. Zum Einsatz kommt dabei die Software Open Journal Systems (OJS), welche im Rahmen von Propylaeum - Virtuelle Fachbibliothek Altertumswissenschaften von der UB Heidelberg dauerhaft betrieben und betreut wird.<br /><br />Manuskripte (Sprachen: deutsch, englisch, französisch und italienisch) können über unser elektronisches Publikationssystem eingereicht werden. Auch Beiträge von Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen, Doktoranden und Doktorandinnen sowie Ergebnisse aus gemeinschaftlich unter der Leitung eines Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin durchgeführten Seminaren oder Workshops sind ausdrücklich erwünscht, ebenso Tagungs- und Konferenzbeiträge oder deren Erweiterung zu Aufsätzen. Die Qualität eingereichter Manuskripte wird nach dem Peer Review-Verfahren geprüft. Das Hosting übernimmt die Universitätsbibliothek Heidelberg im Kontext des Fachportals Propylaeum. Dies gewährleistet die nachhaltige zitierfähige Archivierung sowie die Erschließung und Verbreitung der Beiträge in nationalen und internationalen Kontexten.<br /><br />Im Wege des hybriden Publizierens wurde die monographische Reihe „<a href="https://books.ub.uni-heidelberg.de/propylaeum/catalog/series/dcb"><strong>Digital Classics Books</strong></a>“ aufgebaut, in der die elektronische und gedruckte Publikation sich ergänzen. Einzelne Beiträge aus <strong>Digital Classics Online</strong>, die zu einer Monographie erweitert werden oder mehrere Beiträge, die einem inhaltlich zusammenhängenden Thema gewidmet sind und zu einem Themenband erweitert werden, können in diese Reihe aufgenommen werden. Ebenso können Qualifikationsschriften (Dissertationen, Habilitationen), die Methoden der Digital Humanities auf Fragestellungen der Altertumswissenschaften anwenden, dort publiziert werden. Auch für <strong>Digital Classics Books</strong> gilt die Qualitätsprüfung durch ein Peer Review-Verfahren.<br /><br />Bitte beachten Sie das Style Sheet und die Hinweise zur Online Einreichung sowie die Open Access Einverständniserklärung im Bereich „Für Autoren“. Im Bereich Frequently Asked Questions geben wir Auskunft über den Begutachtungs- und Publikationsprozess, den lizenzrechtlichen Rahmen, Open Access, Qualitätssicherung und Termine.</p> de-DE digitalclassicsonline@uni-leipzig.de (Alexander Plate) effinger@ub.uni-heidelberg.de (Dr. Maria Effinger) Mon, 09 Mar 2026 13:29:42 +0100 OJS 3.2.1.4 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss 60 Towards a Smart Edition of Apollodorus’ Library https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/114797 <p>Der Aufsatz dient einem doppelten Zweck. Erstens soll gezeigt werden, wie unabhängige Open-Data-Projekte in mehreren Ländern und immer ausgefeiltere automatisierte Systeme bereits die Komponenten bereitgestellt haben – darunter Übersetzungsabgleich, linguistische Analyse unter Verwendung von Baumdatenbanken, Open Data zu Namen von Personen, Orten und Gruppen, Textanmerkungen und Verknüpfungen zu Passagen in anderen Primärquellen und Bildern –, die zu einer ersten Annäherung an eine wirklich digital erstellte Smart Edition der <em>Bibliothek</em> des Apollodoros kombiniert werden können. Zweitens beleuchtet es einen Teilbereich des größeren Netzwerks der Open Science, das entstanden ist und hoffentlich im Laufe der Zeit weiter wachsen wird. Vor dem Hintergrund dieser Ziele untersucht dieser Beitrag die Möglichkeit einer digital erstellten intelligenten Ausgabe der <em>Bibliothek</em> des Apollodoros. Zunächst werden die Anforderungen an eine solche Ausgabe beschrieben und ihre Beweggründe dargelegt. Anschließend werden bereits vorhandene Komponenten vor dem Hintergrund dieser Anforderungen diskutiert und bewertet. Im abschließenden Abschnitt werden die Ergebnisse zusammengefasst.</p> Gregory Crane, Sergiusz Kazmierski, Alison Babeu, Farnoosh Shamsian Copyright (c) 2026 Digital Classics Online https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/114797 Mon, 09 Mar 2026 00:00:00 +0100 MANTO: A Born-Digital LOD Resource for Greek Myth https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/114382 <p><em>MANTO</em> ist eine LOD-Ressource, die sowohl die Interaktionen von Menschen, Orten und Objekten innerhalb der griechischen Mythologie als auch die Auswirkungen dieser mythischen Wesen auf die historische Landschaft des Mittelmeerraums modelliert. Die Daten basieren vollständig auf Aussagen aus antiken Quellen. In diesem Artikel stellen wir die Ziele und Erfolge dieses Projekts vor. Wir beschreiben die grundlegende Ontologie und die Methoden der Datenerhebung, einige Möglichkeiten, wie die resultierenden Daten abgefragt und visualisiert werden können, sowie die Beziehungen zu anderen digitalen Projekten im Bereich der Altertumswissenschaften. Außerdem stellen wir eine Fallstudie zur Verwendung der Daten bei der Visualisierung der Lage und Bewegung mythischer Relikte vor, die von Pausanias beschrieben wurden.</p> Greta Hawes, R. Scott Smith Copyright (c) 2026 Digital Classics Online https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/114382 Thu, 12 Mar 2026 00:00:00 +0100 Übersetzen von Latein und Altgriechisch mit ChatGPT – Reloaded https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/115118 <p>Aufbauend auf einer früheren explorativen Studie zur KI-gestützten Übersetzung aus dem Lateinischen und Altgriechischen untersucht der vorliegende Beitrag, wie aktuelle Versionen von ChatGPT Übersetzung als angeleiteten, dialogischen Arbeitsprozess neu strukturieren. Im Fokus stehen dabei sowohl die Rolle der Instruktion als auch die jeweilige Interaktionskonfiguration. Anhand derselben Testpassagen wie in der Erststudie werden eine textnahe und eine flüssige, leserorientierte Übersetzung über verschiedene Modellmodi hinweg miteinander verglichen. Die Fallstudien – aus antiken Texten (Cicero, Plutarch) sowie aus modernen wissenschaftlichen Texten in lateinischer und altgriechischer Sprache – zeigen ein stabiles Strukturmuster: Während textnahe Übersetzungen semantische Offenheit sichtbar halten, erhöhen leserorientierte Fassungen Kohärenz und Lesbarkeit, lösen dabei jedoch häufig Mehrdeutigkeiten auf und führen implizite interpretative Festlegungen ein. Unterschiede zwischen den Modellmodi betreffen vor allem den Grad semantischer Spezifizierung, ohne diese funktionale Grunddifferenz aufzuheben. KI-gestützte Übersetzung erweist sich damit als heuristisches Instrument, das philologische Kontrolle nicht ersetzt, sondern interpretative Entscheidungen bereits im Übersetzungsschritt verschiebt und neu konfiguriert.</p> Sylvia Kurowsky Copyright (c) 2026 Digital Classics Online https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/115118 Thu, 19 Mar 2026 00:00:00 +0100 Nullius addictus iurare in verba artificialis intelligentiae oder fide, sed cui, vide https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/115255 <p>Ausgehend von einer textnahen ChatGPT-Übersetzung von Cic. Mur. 51 überprüft die Miszelle exemplarisch die lexikographische Fundierung einzelner Bedeutungsentscheidungen. Im Fokus stehen die Verben <em data-start="2069" data-end="2078">purgare</em> und <em data-start="2083" data-end="2092">induere</em>, deren von ChatGPT angegebene Wörterbuchbelege im OLD, bei Lewis/Short und Georges kritisch nachgeprüft werden. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die KI teils Bedeutungen zuschreibt oder Autoritäten anführt, die sich in der behaupteten Form nicht belegen lassen. Damit verbindet sich eine grundsätzliche methodische Frage: In welchem Verhältnis stehen probabilistische Sprachmodelle zu traditionellen philologischen Standards der Belegführung und Bedeutungsabsicherung?</p> Reinhold Scholl Copyright (c) 2026 Digital Classics Online https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/115255 Thu, 19 Mar 2026 00:00:00 +0100 Eine Antwort auf den Glaubwürdigkeitsverlust durch den Einsatz von KI: Trustworthy AI? https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/114970 Charlotte Schubert Copyright (c) 2026 Digital Classics Online https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dco/article/view/114970 Mon, 09 Mar 2026 00:00:00 +0100