FAQ zu den Digital Classics Online

Digital Classics Online ist eine Open-Access-Zeitschrift, d.h. die Zugänglichkeit der in DCO veröffentlichten Beiträge ist nicht an Gebühren oder sonstige Kosten für AutorInnen und LeserInnen gebunden, sie können vielmehr weltweit frei von jedem Rechner mit Internetanschluss aus gelesen werden.
Um die Open-Access-Merkmale zu gewährleisten, erscheinen alle Beiträge unter einer von der AutorIn selbst gewählten Creative Commons 4.0 DE Lizenz.

Informationen zu den CC-Lizenzen sind hier zu finden: https://creativecommons.org/licenses/
 
Eine ausdrückliche Zustimmung der AutorInnen zu einer Open-Access-Publikation ist demnach erforderlich. Neue Beiträge werden nur angenommen, wenn AutorInnen diese Zustimmung vorab erteilen.

Die Open-Access-Einverständniserklärung [PDF] finden Sie hier.

Die eingereichten Beiträge werden nach ihrer förmlichen Annahme baldmöglichst online publiziert. Zur technischen Umsetzung benutzen wir für die Online‐Publikation die auch von der DFG unterstützte Open‐Source‐Software "Open Journal Systems" (OJS), die in diesem Bereich weltweit als Standardlösung eines Redaktionssystems gilt.

Für das Hosting, die praktische Unterstützung, für technische Updates, Beratung und vor allem die Herausforderung der sicheren Langzeitarchivierung arbeiten wir mit der Universitätsbibliothek Heidelberg zusammen. Im DFG‐geförderten Netzwerk der Sondersammelgebiete fallen die Altertumswissenschaften in den Bereich, der seit 1949 an der Bayerischen Staatsbibliothek in München, der UB Heidelberg und der UB Tübingen beheimatet ist. Die später dazu begleitend aufgebaute Virtuelle Bibliothek Altertumswissenschaften "Propylaeum" wird in wesentlichen Teilen von der UB Heidelberg und der Bayerischen Staatsbibliothek in München getragen, die für unser Vorhaben über alle nötige Technik und Erfahrung verfügen und nachhaltige starke Partner sind.

Vorteile der Neuerung für die Autoren

  • Ihr Beitrag ist deutlich schneller publiziert, er ist früher für Dritte zitierbar und zitierpflichtig.
  • Ihr Beitrag ist dank Open Access leichter und breiter verfügbar ‐ Sie erreichen mehr Leser, und das weltweit.
  • Ihr Beitrag kann in der Online‐Fassung durch zusätzliche Materialien ("supplemental material") bereichert werden.
  • Abbildungen, die aus technischen Gründen heute oft nicht in die Druckfassung übernommen werden können, sind in guter Auflösung und als Farbabbildungen möglich. Ihre Daten (z.B. als Tabellen) können über ein Datenrepositorium mit dem Artikel direkt verlinkt werden, so dass eine neue Form der Datentransparenz ermöglicht wird (s. dazu unter “Informationen zum Datenrepositorium“). Dazu ist es erforderlich, die Metadaten in dem Tabellenblatt unter “Informationen zum Datenrepositorium“ auszufüllen und die Daten in einem entsprechenden Format (s. “Informationen zum Datenrepositorium“) zur Verfügung zu stellen.
  • Ihr Beitrag ist besser für Suchmaschinen auffindbar, sie liefern exaktere Treffer auf Ihre Inhalte.
  • Andere können Ihren Beitrag direkt über Links verknüpfen.

Das alles ist für Sie mit keinen Kosten und keinem erhöhten Aufwand verbunden.

Antworten auf weitere häufige Fragen

Warum Online?

Wir wollen, dass Ihr Artikel gelesen wird, und dabei ist es für uns nachrangig, ob dies in einer gedruckten Zeitschrift geschieht, an einem PC oder mobil auf einem Tablet‐Computer. Es geht uns allein um Ihre wertvollen Inhalte, nicht um das Medium. Unsere Kernaufgabe ist nicht das Bedrucken von Papier, sondern das Publizieren hochwertiger wissenschaftlicher Inhalte. Und damit wollen wir schnell sein: Ihre Inhalte sind aktuell, sie sollen so früh wie möglich gelesen werden. Die Online Publikation entkoppelt uns von der notwendigerweise längeren Produktionszeit und den hohen Kosten des Druckprozesses. Das neue Tempo wird nicht zu Lasten der Qualität gehen, denn DIGITAL CLASSICS ONLINE sieht sich dem Prinzip des Peer Reviews verpflichtet.

Wie schnell erfolgt eine Publikation?

Die Online‐Publikation ändert nichts am Kern des gewohnten seriösen Publikationsverfahren der Qualitätssicherung: Die eingereichten Beiträge durchlaufen nach einer kurzen inhaltlichen und technischen Vorprüfung das Peer Review und werden lektoriert. Im Falle gut vorbereiteter Manuskripte und schneller Reviewer sind Bearbeitungszeiten von 3 Monaten möglich. Sobald ein Beitrag den Status "angenommen" ("accepted") erreicht hat, kann er lektoriert und gelayoutet und innerhalb von circa vier bis sechs Wochen online veröffentlicht werden.

Wann kann ein Beitrag für DIGITAL CLASSICS ONLINE eingereicht werden?

Durch das Redaktionssystem Open Journal Systems erübrigen sich für unsere Autoren feste Termine: Die Beiträge werden jeweils nach Eingang bei der Redaktion zu den Herausgebern geleitet und in den Prozess von Lektorat und Qualitätssicherung gegeben. Sie können nach dem erfolgreichen Durchlauf recht zeitnah auf die Website des Journals eingestellt werden bzw. werden ggf. zu einem Jahresband zusammengefaßt.

Bei den DIGITAL CLASSICS ONLINE kann man sich registrieren: Wozu ist das gut?

Die Online-Registrierung erlaubt es Nutzern ‐ ohne jeden Zwang ‐, sich bei unserer Online Zeitschrift zu registrieren: als Leser/in oder als Autor/in. Registrierte Leser/innen können sich z. B. via RSS‐Feed automatisch darüber informieren lassen, dass ein neuer Artikel erschienen ist. Nach einer Registrierung können Autoren/innen uns ihre Beiträge elektronisch über OJS einzureichen. Für das Lesen der Beiträge ist keine Anmeldung erforderlich.

Warum erhöht die Neuerung die Sichtbarkeit für Suchmaschinen?

Die Online‐Publikation in OJS umfasst die elektronische Erfassung von Autoren/innen, Titeln und bibliographischen Metadaten und darüber hinaus auch die Zusammenfassungen und Schlüsselwörter. Die Beiträge liegen nicht nur als Abbild des Gedruckten vor, sondern als vollständig elektronisch durchsuchbare Texte. Suchmaschinen können somit nicht nur Autoren/innen, Titel und bibliographische Daten erfassen, sondern die gesamten Texte. Dies erhöht die Auffindbarkeit Ihrer Werke wesentlich, weit über jene Verschlagwortung hinaus, die Sie als Autor vorgegeben haben und die bei der bibliographischen Erfassung ggf. ergänzt wurde. Durch die bei DIGITAL CLASSICS ONLINE üblichen englischsprachigen Schlüsselwörter und Abstracts gewinnen Ihre Beiträge nun eine ganz neue Reichweite und machen eine weltweite Leserschaft neugierig.

Die DIGITAL CLASSICS ONLINE erscheinen im Open Access: Keine Bezahlschranke bremst Suchmaschinen wie z. B. Google Scholar aus. Dadurch erreichen alle Publikationen auch ohne die in der Medizin und den Naturwissenschaften weit verbreiteten kommerziellen Datenbanken eine weltweit hohe Auffindbarkeit.

Copyright, Creative Commons

Die Autoren/Autorinnen veröffentlichen ihre Beiträge in DIGITAL CLASSICS ONLINE in der Regel unter einer Creative Commons Lizenz (CC BY-SA 3.0 DE), die auch von der EU empfohlen wird: (s. European Commission endorses CC licenses as best practice for public sector content and data: http://creativecommons.org/tag/european-commission).

Informationen unter: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

Diese Lizenz ermöglicht das Teilen und Adaptieren unter der Bedingung, daß damit die Namensnennung des Urhebers verbunden wird und die Weitergabe unter gleichen Bedingungen geschieht — Wenn jemand Ihren Beitrag remixen, verändern oder anderweitig direkt darauf aufbauen will, darf dies nur unter derselben Lizenz wie das Original verbreitet werden. Es müssen die Urheber- und Rechtsangaben Ihrem Beitrag beigefügt sein ebenso wie ein Link zur Lizenz und die Angabe, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht werden, allerdings nicht so, dass der Eindruck entsteht, der/die Lizenzgeber/in unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung besonders. Autoren/innen, die ihre Beiträge nicht unter einer CC-Lizenz veröffentlichen wollen oder weitergehende Einschränkungen der Nutzungsrechte möchten (z.B. CC BY-NC-ND), teilen dies den Herausgebern/innen schriftlich mit; dies wird im Artikel dokumentiert.

Wie steht es um das Self Archiving: Darf ich ein PDF meines Beitrags z. B. auf academia.edu oder ResearchGate.net einstellen?

Die allgemeingültige, juristische Antwort: Es gilt, was ausdrücklich vereinbart wurde. Bei vielen Zeitschriften gibt es explizite Regelungen, was die Urheber für wie lange dem Verlag übertragen. Bei DIGITAL CLASSICS ONLINE behalten die Autoren das Verwertungsrecht, d. h. Sie können als Urheber/in über den Text frei verfügen, d. h. das Self Archiving ist dann in jeder Form erlaubt.

Verdienen die UB Heidelberg oder die BSB München mit den DIGITAL CLASSICS ONLINE Geld, also mit meiner Arbeit?

Nein. Beide Einrichtungen übernehmen vielmehr neue Aufgaben, zu Gunsten der Autoren und Autorinnen, der Leser und Leserinnen sowie der breiten Öffentlichkeit. Der Mehrarbeit stehen keinerlei zusätzliche Einkünfte etwa aus Tantiemen gegenüber.

Wie steht es um Tantiemen seitens der VG Wort?

Tantiemen für die Online‐Fassung gibt es aktuell nicht, was vor allem mit dem derzeit prohibitiv komplexen Verfahren bei der VG Wort zusammenhängt. Sobald die VG Wort zeitgemäße Regelungen und technisch akzeptable Verfahren anbietet, werden die DIGITAL CLASSICS ONLINE ihre Autoren/innen darüber unterrichten. DIGITAL CLASSICS ONLINE wird sich jedoch bereits jetzt um die Bereitstellung der Zählmarke kümmern.

Wie steht es um Sonderdrucke?

Jede/r Autor/in kann seinen Beitrag selbständig aus den DIGITAL CLASSICS ONLINE herunterladen und weiter verbreiten. Doch wozu eigentlich noch PDFs verschicken? Da die DIGITAL CLASSICS ONLINE im Open Access erscheinen und eine nachhaltige Archivierung gewährleisten, bietet es sich an, einfach den Link auf Ihren Artikel zu versenden!

Erhalten die Beträge einen DOI?

Ja. Für die in den DIGITAL CLASSICS ONLINE gedruckten Beiträge werden auch die international üblichen DOIs (Document Identifiers) vergeben.

Müssen die Autoren/innen für diesen Mehrwert von Online und Open Access etwas bezahlen?

DIGITAL CLASSICS ONLINE werden kostenfrei für ihre Autoren/innen publizieren.

Warum ist eine besondere Open Access Einverständniserklärung der Autoren für die Online‐Publikation nötig?

Weil unser Partner, die UB Heidelberg, dies mit guten Gründen verlangt, und weil einige juristische Risiken für die DIGITAL CLASSICS ONLINE bei Online‐Publikationen wegen der größeren Sichtbarkeit und höheren Reichweite des Mediums Online größer sind, d. h. im Falle denkbarer gerichtlicher Auseinandersetzungen gegebenenfalls teurer werden. Dies betrifft insbesondere Plagiate und die Verletzung von Bildrechten. Einige Aspekte werden in den folgenden FAQs genauer erläutert.

Was heißt: "Zum Zweck der Langzeitarchivierung und unter Beibehaltung der inhaltlichen Integrität ist die Universitätsbibliothek Heidelberg zu technischen Veränderungen am Dokument berechtigt."?

Das von DIGITAL CLASSICS ONLINE eingesetzte System OJS ist ein für diesen Zweck optimiertes Content Management System, das im Grunde wie eine elektronische Pinnwand funktioniert, an der einzelne Beiträge als PDFs angeheftet sind.

Was geschieht mit Ihrem Beitrag, wenn z. B. in naher oder ferner Zukunft PDF als Standard‐Archivformat für Texte durch eine neue Technik abgelöst wird?

Ihr Text wird weiterhin in einer dann zeitgemäßen Weise verfügbar sein. Dazu werden ggf. Datenkonvertierungen u. a. nötig sein. Mit der oben zitierten Passage erklären Sie als Urheber ihr Einverständnis zur Durchführung solcher technischen Veränderungen an ihrem Werk.

Was heißt: "Der/die Unterzeichnende versichert ferner, dass er/sie für den Inhalt des zur Veröffentlichung bereitgestellten Werkes verantwortlich ist und dass mit einer derartigen Veröffentlichung keine gesetzlichen Vorschriften und keine Rechte Dritter (z. B. Urheberrechte) verletzt werden"?

Die Erklärung wird als Teil des Leitfadens zur Einreichung von Beiträgen in DIGITAL CLASSICS ONLINE ausgegeben. Damit übernimmt der Autor/die Autorin ausdrücklich die Verantwortung für sein/ihr Werk und erklärt, dass er/sie tatsächlich der Urheber ist und somit auch berechtigt, Verwertungsrechte an Andere wie z. B. DIGITAL CLASSICS ONLINE zu übertragen. Enthält ein Text z. B. ein trotz Redaktion und Peer‐Review unbemerkt gebliebenes Plagiat und klagen der/die tatsächlichen Urheber auf Ausgleich eines wirtschaftlichen Schadens, dann tragen die einreichenden Autoren dafür die Verantwortung, nicht die DIGITAL CLASSICS ONLINE oder die UB Heidelberg. Insbesondere bei der denkbaren Verwendung von Bildern, an denen die Bildrechte tatsächlich nicht bestanden, läge ohne eine solche Erklärung ein unkalkulierbares materielles Risiko bei DIGITAL CLASSICS ONLINE.

Was heißt: "Er/sie verpflichtet sich, die Universitätsbibliothek Heidelberg von allen Ansprüchen Dritter freizustellen, die auf einer von ihm/ihr zu vertretenden Inanspruchnahme beruhen sowie alle aufgrund der von ihm/ihr zu vertretenden Inanspruchnahme entstehenden Kosten zu ersetzen."?

An einem Beispiel in die Praxis übersetzt: Verstößt ein/e Autor/in gegen Bildrechte Dritter und klagt der/ die tatsächliche Rechteinhaber/in erfolgreich dagegen oder verlangt ein Honorar, steht der/die Autor/in in der Verantwortung, nicht DIGITAL CLASSICS ONLINE oder die UB Heidelberg. Auch diese Regelung ist nur die explizite Erklärung, die bereits bei bisher zum Druck eingereichten Beiträgen implizit bestand (vgl. Redaktionsrichtlinien Archäologische Informationen).

Haben Sie weitere Fragen?

Mit Fragen betreffs Open Access, OJS etc. wenden Sie sich bitte an die Herausgeber von DIGITAL CLASSICS ONLINE. Mit Fragen zur Abwicklung, zu den Arbeitsabläufen etc. bei der Manuskripteinreichung wenden Sie sich bitte an die Redaktion: digitalclassicsonline@uni-leipzig.de.