Neurobiologische, psychologische und kulturwissenschaftliche Aspekte des kreativen Prozesses und ihre praktischen Konsequenzen

  • Rainer M. Holm-Hadulla (Autor/in)
    Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg
  • Sven Barnow (Autor/in)
  • Andreas Draguhn (Autor/in)
  • Vera Nünning (Autor/in)
    Universität Heidelberg, Anglistisches Seminar

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Abstract

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts steht der Begriff Kreativität hoch im Kurs, und das Schöpferische wird sowohl für Individuen als auch Gesellschaften als lebensnotwendig angesehen. Es existieren viele Theorien und praktische Anwendungsvorschläge, die einzelwissenschaftlich unterschiedliche Aspekte herausgreifen, dann jedoch zu weitgreifenden Folgerungen kommen, die durch das verwendete wissenschaftliche Paradigma nicht zu begründen sind. Deswegen ist es notwendig, die Grenzen der Gültigkeit einzelner Beiträge zu bestimmen und festzustellen, an welchen Stellen Erkenntnisse anderer Wissenschaftsbereiche relevant werden.

Der vorliegende Beitrag versucht, die Potenziale und Begrenzungen neurobiologischer, psychologischer und kulturwissenschaftlicher Thesen auszuloten und Verbindungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dafür werden interdisziplinäre Leitbegriffe etabliert, die die einzelwissenschaftlichen Perspektiven erweitern und komplementieren könnten.

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Veröffentlicht
2013-06-18
Rubrik
Sprache
de
Akademisches Fachgebiet und Untergebiete
Medizin; Biologie; Psychologie; Literaturwissenschaft; Philosophie
Schlagworte
Kreativität; kreativer Prozess; Kohärenz; Inkohärenz; Stabilität; Labilität;