Gerichtsverbundene Mediation in internationaler und vergleichender Perspektive
Identifier (Artikel)
Abstract
Der Text befasst sich mit der gerichtsnahen Mediation; sein Schwerpunkt liegt im Vergleich der verschiedenen Methoden, die die Mediation im Justizwesen einführen. Nach einem einleitenden Überblick über das Verfahren geht die Untersuchung von den zahlreichen amerikanischen Erfahrungen aus, wobei u. a. die Wechselbeziehungen der verschiedenen ADR-Verfahren und das Konzept, die Entwicklung und eine Bewertung des sog. „Multi-Door-Courthouses" erörtert werden. Danach wird der absolut andere Einsatz der gerichtsverbundenen Mediation in England und Holland analysiert. Schließlich werden ihr Gebrauch in Deutschland, insbesondere das obligatorische Streitbeilegungsvorverfahren (§15a EGZPO und Schlichtungsgesetze) und die Verweisungsmöglichkeit des § 278 Abs. 5 ZPO, behandelt. Das Fazit diskutiert vor allem den Teilnahmezwang an der Mediation und zeigt ihre Entwicklungsperspektiven auf.
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