Die Anfänge der digitalen Revolution: Der Einzug der Computertechnik in das wissenschaftliche Bibliothekswesen am Beispiel der baden-württembergischen Universitätsbibliotheken Konstanz und Ulm

  • Markus Schnalke (Autor/in)

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Abstract

Die in den 60er Jahren gegründeten Universitätsbibliotheken in Konstanz und Ulm waren die Vorreiter bei der Einführung der Bibliotheks-EDV in Baden-Württemberg. Den größten Bedarf an maschineller Unterstützung sah man bei der Monographienkatalogisierung. Daher entwickelte man dafür die ersten EDV-Systeme. Zuerst wurden die Daten allerdings nur in maschinenlesbare Lochkarten gestanzt, anhand derer von externen Dienstleistern Bandkataloge oder Katalogkarten gedruckt wurden. In den Folgejahren wurde die Verarbeitung schrittweise sowohl elektronischer als auch automatisierter und verlagerte sich zunehmend in die Universitätsrechenzentren, die erst zum Ende der 60er Jahre entstanden. Nachdem die Katalogisierung und Kataloggenerierung der Monographien und Zeitschriften mithilfe der EDV hinreichend unterstützt war, widmete man sich vermehrt der Ausleihverbuchung. Mit der EDV-Systemen für die Erwerbung und dem Aufkommen von OPACs vollzog sich schließlich die Zusammenführung zu den heute üblichen integrierten Bibliothekssystemen. Die Bibliotheks-EDV verbesserte sowohl die Arbeit innerhalb der Bibliotheken, die Kooperation zwischen ihnen als auch die Serviceleistung für die Nutzer. Gleichzeitig galt es bei der Einführung aber auch technische und soziale Schwierigkeiten zu überwinden, auch diese werden in dieser Arbeit behandelt.

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