Fundberichte aus Baden-Württemberg


Die Fundberichte Baden-Württemberg sind eine überregionale Fachzeitschrift und erscheinen seit 1974 als Zusammenschluss der "Badischen Fundberichte" und der "Fundberichte aus Schwaben".

Es handelt sich um eine traditionsreiche, jährlich erscheinende Darstellung zur archäologischen Forschung in Baden-Württemberg (Aufsatzband) mit Bekanntgabe neuer Funde und Fundstellen (Fundchronik). Die Beiträge decken den gesamten Bereich von der Altsteinzeit bis in die Frühe Neuzeit ab und präsentieren Tätigkeiten und Forschungen auf Grundlage der Arbeit der Archäologischen Denkmalpflege. Die Reihe ist Spiegel der Landesarchäologie und wird national und international hoch angesehen. Die Zeitschrift publiziert in deutscher Sprache.

Die Fundberichte Baden-Württemberg erscheinen mit einer Druckauflage von 800 Exemplaren, die weltweit verbreitet wird. Die Anzahl der Tauschpartner beträgt 266, dabei entfallen 26 auf internationale Bibliotheken.

In Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Heidelberg werden seit 2015 die Fundberichte Baden-Württemberg der Forschung im Internet zur Verfügung gestellt, mit dem Ziel Verbreitung und Rezeption der Fundberichte zu fördern und die aktuellen Forschungsergebnisse der digitalisierten wissenschaftlichen Publikationswelt schneller zur Verfügung zu stellen. Die Zeitschriftenbände stehen mit einer Moving wall von drei Jahren online im Open Access zur Verfügung. Von den aktuellen Bänden finden sich deshalb nur das Inhaltsverzeichnis im Netz.

Die Fundberichte Baden-Württemberg haben kein Peer-Review-verfahren. Es wird überlegt, die Beiträge künftig durch ein Peer Review-Verfahren begutachten zu lassen, um damit die wissenschaftliche Anerkennung der Reihe weiter zu steigern.

Herausgegeben vom

Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart.

Kommission: Konrad Theiss Verlag. Erhältlich im Buchhandel.