Friedrich Immanuel Niethammer und der bildungspolitische Streit des Philanthropinismus und Humanismus um 1800

  • Markus Schauer (Autor/in)

Abstract

Um 1800 hatten die alten Sprachen mit Legitimationsproblemen zu kämpfen, die den heutigen in mancher Hinsicht vergleichbar sind. Eine der Schlüsselfiguren des damaligen bildungspolitischen Disputs war Niethammer, der für das gesamte bayerische Schulwesen ein Reformprogramm durchführte. Niethammers Rolle in Bayern entspricht der Wilhelm von Humboldts in Preußen: Beide hatten etwa dieselbe ministeriale Stellung inne, beide initiierten eine Reform des Schulwesens, beide entwarfen bildungstheoretische Konzepte. In seiner Schrift Der Streit des Philanthropinismus und Humanismus legt Niethammer die theoretische Grundlage für seine Reformen vor. Der folgende Beitrag ist dem Reformer und Bildungspolitiker Niethammer gewidmet, der ein wenig im Schatten seines 'großen Bruders' Humboldt steht, obwohl seine Bildungstheorie gerade in heutiger Zeit wichtige Anregungen geben könnte.

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Veröffentlicht
2017-03-06
Sprache
de