Abbildende, kumulative und distraktive Sätze in Caesars Bellum Gallicum. Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Aspekte

  • Hans-Joachim Glücklich (Autor/in)

Abstract

Anhand konkreter Beispielsätze aus Caesars Bellum Gallicum – genauer gesagt aus dem bellum Helveticum – zeigt Glücklich, dass es analog zur abbildenden Wortstellung auch abbildende Sätze gibt (natürlich auch bei anderen Autoren wie Cicero oder bei Dichtern). Viele Schwierigkeiten moderner Leser, insbesondere Schüler, erklären sich durch diesen Satzbau, der der gezielten Leserbeeinflussung dient. Wird er hingegen berücksichtigt, kann man Caesars Sprachkunst würdigen, seine Darstellungsabsicht erkennen und die Texte (vor oder statt einer Übersetzung) leichter erschließen, wobei auch das kolometrische Gliedern, verbunden mit der Interpretation, hilft.

Es handelt sich um einen elektronischen Vorabdruck, dessen endgültige Fassung erscheinen wird in: Angela Hornung, Christian Jäkel, Werner Schubert (Hrsg.): Studia Humanitatis ac Litterarum Trifolio Heidelbergensi dedicata. Festschrift für Eckhard Christmann, Wilfried Edelmaier und Rudolf Kettemann, Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien 2004 (Studien zur klassischen Philologie), S. 83-106.

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Veröffentlicht
2017-03-06
Sprache
de