Über die Zeitschrift

Mit der Zeitschrift 21: Inquiries into Art, History, and the Visual – Beiträge zur Kunstgeschichte und visuellen Kultur ist im September 2019 ein neues Forum für die Kunstgeschichte entstanden, das die Vielfalt von Gegenständen, Fragestellungen und Ansätzen im Fach abbilden und sich dafür der zukunftsweisenden Publikationsform des Open-Access-eJournals bedienen will.

Mit dem Titel der Zeitschrift möchten die Herausgeberinnen und Herausgeber – Beate Fricke, Ursula Frohne, Karen Lang, Karin Leonhard, Avinoam Shalem und Michael F. Zimmermann – deutlich machen, dass sie die traditionelle Kunstgeschichtsforschung zugleich pflegen und erweitern wollen. So sollen all jene Ansätze integriert werden, die Bilder sowie visuelle Phänomene und Praktiken jenseits der Kunst – und zwar aus allen Regionen der Welt – in den Blick nehmen. Veröffentlicht werden Beiträge, die methodisch und theoretisch reflektiert sind und über die Würdigung von exemplarischen Einzelfällen hinaus auch jenseits der jeweiligen Spezialgebiete Relevanz beanspruchen können.

Alle Texte (außer Rezensionen und Debattenbeiträgen) werden einem double-blind peer review unterzogen. Die Vielsprachigkeit des Faches wird in der Zeitschrift so weit wie möglich abgebildet: Beiträge in Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch sind gleichermaßen willkommen. Langfristig möchten wir unsere Zeitschrift auch für weitere Sprachen öffnen. Im Rezensionsteil der Zeitschrift werden Ausstellungen und Bücher möglichst in einer anderen als der Originalsprache besprochen.

21: Inquiries into Art, History, and the Visual — Beiträge zur Kunstgeschichte und visuellen Kultur wird ab dem Frühsommer 2020 als Open-Access-eJournal („Gold“) in Kooperation mit dem DFG-geförderten Fachinformationsdienst arthistoricum.net und mit technischer und organisatorischer Unterstützung der Universitätsbibliothek Heidelberg publiziert. Jährlich werden vier Hefte erscheinen, die über die eJournals-Plattform von arthistoricum.net kostenlos abrufbar sind. Ein Newsletter informiert über das Erscheinen der Einzelhefte. Parallel dazu werden die Hefte als Print-Ausgabe verfügbar sein. (Informationen zu Bestellmöglichkeiten und Abo-Preisen sind online zu finden.)

21: Inquiries wird herausgegeben von Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikern in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und den Vereinigten Staaten, beraten und aktiv unterstützt von Expertinnen und Experten des internationalen Beirats. In der Phase der Neugründung dieses Periodikums hat das Team der Herausgeberinnen und Herausgeber besondere Unterstützung erfahren – finanzieller, technischer, strategischer und intellektueller Art. Besonders dankbar sind wir für die Unterstützung von Maria Effinger, Frank Krabbes, Bettina Müller und Daniela Wolf (Universitätsbibliothek Heidelberg), Gerhard Wolf (Kunsthistorisches Institut in Florenz), der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern, Matthias Egger (Schweizerischer Nationalfond), Daniel Hürlimann (Universität St. Gallen) sowie der Ellen J. Beer-Stiftung (Bern).

Unsere Vision, für die Zeitschrift ein Layout mit einer eigenen Schrift zu entwerfen, die auf Bildschirmen von Computern, Tablets, Smartphones ebenso wie im Druck (Print-on-Demand) gut lesbar ist, hat Kaj Lehmann (https://kajlehmann.ch/, Zürich) umgesetzt – dafür möchten wir ihm unseren besonderen Dank aussprechen. Er hat sich für die Schrift, die er zusammen mit Malte Bentzen entwickelt hat, von Nicolas Jenson (gest. 1480 in Venedig) inspirieren lassen. Zusammen mit Kaj Lehmann und dem Team in Heidelberg haben wir darüber nachgedacht, was wir von der Erfindung des Buchdrucks und von der Einführung der beweglichen Lettern bei den Tanguten und im Europa des 15. Jahrhunderts lernen können. Der Blick zurück hat uns geholfen, Lösungen zu finden für die Herausforderungen durch den grundlegenden Wandel, den das Publikationswesen derzeit in unserem Fach, in den Kulturwissenschaften und weit darüber hinaus erfährt.

Unsere Redakteurin, Katharina Böhmer, hat seit September 2019 zusammen mit dem Team in Bern (Amélie Joller, Leonie Singer und Sasha Rossman) sowie unserem Copy-Editor Jonathan Hoare mit Präzision und voller energischer Vision an der Realisierung der neuen Zeitschrift gearbeitet. Wenn Sie an regelmäßigen Neuigkeiten interessiert sind, folgen Sie uns auf Twitter, auf unserer Webseite oder abonnieren Sie unseren Newsletter.

Die Herausgeberinnen und Herausgeber freuen sich über Unterstützung für ihr Anliegen, eine internationale, anspruchsvolle Open-Access-Zeitschrift für das Fach Kunstgeschichte zu etablieren: Schicken Sie uns Manuskripte, helfen Sie uns mit gutachterlichen Stellungnahmen und schenken Sie als Leserinnen und Leser Ihre kritische Aufmerksamkeit dem neuen Fachorgan 21: Inquiries into Art, History, and the Visual — Beiträge zur Kunstgeschichte und visuellen Kultur.

 

Die Herausgeberinnen und Herausgeber: Beate Fricke, Ursula Frohne, Karen Lang, Karin Leonhard, Avinoam Shalem und Michael F. Zimmermann.