Spielen an der Grenze – zu zwei römischen Spielbrettern aus dem Limeshinterland

  • Andreas A. Schaflitzl (Autor/in)

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Abstract

Das Spielbrett von Nassenfels (Lkr. Eichstätt) lässt sich mit dem ludus XII scriptorum in Verbindung bringen. Hinsichtlich der Ausführung mit Dreiecken auf dem Spielfeld ist dem Autor nur eine Parallele – eine Spieltafel in Autun (Sâone-et-Loire/F) – bekannt. Das Spielbrett wurde flüchtig, aber durchaus mit geübter Hand in einen zum Trocknen ausgelegten Ziegel eingeritzt und diente den Ziegeleiarbeitern zur kurzweiligen Entspannung, bis dieses als Bauziegel ausgeliefert wurde. In einer Villa in Möckenlohe (Lkr. Eichstätt) fanden sich rechteckige Felder für die Kleine Mühle in einen Teller eingeritzt. Beide Beispiele zeigen, dass man sich in der Antike gerne Zeit für ein Spielchen nahm und hierfür oftmals stante pede ein Spielfeld aus gerade vorhandenen Materialien herstellte. Nicht vergessen werden darf jedoch, dass diese Spiele häufig um Geld gespielt wurden, also nicht zwingend der heitere Zeitvertreib im Vordergrund stand

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Veröffentlicht
2016-02-18
Sprache
de
Schlagworte
Bayern; Raetien; römische Kaiserzeit; Graffiti; Spiel; Spielbrett