Das Brotopfer aus dem Ipweger Moor – oder warum die vorgeschichtlichen Wagen nicht abgebrannt sind

  • Erhard Cosack (Autor/in)

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Abstract

Im nordöstlich der Stadt Oldenburg gelegenen Ipweger Moor musste 1989 der Teilbereich eines von der Zerstörung bedrohten Bohlenweges untersucht werden, der in die Zeit um 713/712v. Chr. datiert. Dabei konnte direkt unter dessen Bohlen ein Fundobjekt geborgen werden, das wegen seiner Form und der sich in seiner Oberfläche abzeichnenden Getreidereste als Brot interpretiert worden ist. Bei weiteren Untersuchungen hat sich dessen Substanz dann als Bienenwachs erwiesen, worauf in diesem Fundstück ein Brotimitat als Opfer an die Götter gesehen wurde. Diese Interpretation ist in der vorliegenden Arbeit überprüft worden, wobei sich unter Abwägung aller Befunde eine gänzlich andere Deutung ergibt, die letztlich auf einem sehr realistischen Hintergrund beruht.

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Veröffentlicht
2016-02-18
Sprache
de
Schlagworte
Niedersachsen; vorrömische Eisenzeit; Hallstattzeit; Moor; Wagen; Bienenwachs; Wagenschmiere