Zur Absolutdatierung der urnenfelderzeitlichen Kupfergewinnung im südöstlichen Niederösterreich

  • Peter Trebsche (Autor/in)

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Abstract

Erstmals wurde für das urnenfelderzeitliche Kupferbergbaugebiet Prein – Prigglitz – Sieding – Kulmberg (Bez. Neunkirchen) eine Serie von 14C-Proben gemessen, um Daten zur absoluten Chronologie zu erhalten. Bislang wurde vermutet, dass in dieser Gegend hauptsächlich während der Stufe Ha A Kupfer gewonnen wurde. Aus unterschiedlichen Gründen gelang es nur für vier Fundstellen geeignete Proben zu erhalten. Die mehrphasige Bergbausiedlung von Prigglitz-Gasteil begann demnach im Zeitraum 1063-961 BC und endete 957-857 BC, während eine Probe des Schmelzplatzes Prein P III in die Zeit 926-841 BC datiert (jeweils 1σ-Wahrscheinlichkeit). Diese Ergebnisse sind deutlich jünger als die traditionelle Datierung in die Stufe Ha A, weshalb auch die relativchronologische Einordnung der aussagekräftigen Bronzefunde diskutiert wird. Darüber hinaus lieferte die Probenserie vereinzelt Hinweise auf hoch- und spätmittelalterliche Nutzung der urnenfelderzeitlichen Fundstellen.

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Veröffentlicht
2016-12-14
Sprache
de
Beitragende/r oder Sponsor
RGZM
Schlagworte
Niederösterreich; Urnenfelderzeit; späte Bronzezeit; Mittelalter; Absolutchronologie; Kupfergewinnung