Zunehmende Vulnerabilität und das Strafrecht – im Diskurs und anderswo
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Abstract
Vulnerabilität ist ein hochaktuelles Thema, dem man kaum mehr aus dem Weg gehen kann; ob beim Gang durch die Universität, in der Soziologie oder auf kriminalpolitischen Tagungen. Der Topos erlangte nicht zuletzt während der Pandemie den Status als „Modewort“. Im Diskurs war er aber bereits zuvor – insbesondere in der Soziologie und auch in rechtswissenschaftlichen Monographien – und die rege Diskussion hält bis heute an.
Aufbauend auf Prof. Dr. Hans Kudlichs rund einstündigem und gleichnamigem Vortrag im Rahmen des Symposiums beleuchtet dieser dazugehörige Beitrag die verschiedenen Seiten der Vulnerabilität. Er setzt sie in ihren gesellschaftlichen, historischen und schließlich auch rechtlichen Kontext: Wie korreliert Vulnerabilität mit Eigenverantwortlichkeit, dem Staat und der individuellen Freiheit? Weiterhin finden sich insbesondere im Strafrecht Anknüpfungspunkte; nicht zuletzt in den Fragen der „verhetzenden Beleidigung“, des Catcallings und der Suizidhilfe.
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