Kleinkems patiniert

  • Frank Siegmund (Autor/in)

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Abstract

Der Abbau von Hornstein in Kleinkems kann in die Zeit um 4050 - 4250 v. Chr. datiert werden. Das aufwendig gewonnene und schlagtechnisch gut geeignete Kleinkemser Rohmaterial ist jedoch im Gegensatz zu Silices anderer nahegelegener Abbaustellen nur wenig verbreitet. Es werden Beobachtungen beschrieben, die eine erschwerte makroskopische Identifizierung von Kleinkemser Hornstein verursachen können. Hitzeeinwirkungen verändern die Knollen, sie verursachen eine andere Färbung und eine zusätzliche Zonierung. Kleinkemser Hornstein patiniert unter Humuseinfluss und erhält eine bräunliche Oberfläche, die makroskopisch nicht mehr an den bergfrischen, weißen bis hellgrauen Hornstein erinnert.

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Veröffentlicht
2013-04-16
Sprache
de
Schlagworte
Kleinkems, Neolithischer Silex-Bergbau, Hornstein, Hitzeeinwirkung, Patina