Auf dem Weg zu einem marxistisch-leninistischen Urgeschichtsbild. Die Ausstellung zur „Geschichte der Urgesellschaft" am Museum für Deutsche Geschichte Berlin in den 1950er-Jahren

  • Arne Lindemann (Autor/in)

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Abstract

Im Juli 1952 eröffnete in Berlin das Museum für Deutsche Geschichte (MfDG). Zu dieser Zeit strebte die SED danach, die historischen Wissenschaften unter ihre Kontrolle zu bringen und den Marxismus-Leninismus als herrschende Ideologie in der Gesellschaft durchzusetzen. Das MfDG war in diesen Planungen von zentraler Bedeutung. Es sollte zum einen als Zentrum der Geschichtswissenschaften der DDR fungieren und zum anderen als Propagandaschaufenster zur breitenwirksamen Vermittlung eines marxistisch-leninistischen Geschichtsbildes beitragen. Teil des MfDG war die Abteilung zur „Geschichte der Urgesellschaft“, die von einem kleinen Team um den Hallenser Prähistoriker Karl-Heinz Otto konzipiert wurde. Der Beitrag zeichnet die personellen, inhaltlichen und gestalterischen Planungen zur Urgeschichtsabteilung nach und wirft damit ein Schlaglicht auf eine frühe Phase der Entwicklung der ostdeutschen Urgeschichtsforschung hin zu einer sozialistischen Gesellschaftswissenschaft.

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Veröffentlicht
2016-10-26
Rubrik
Fokus: Forschungen zur Fachgeschichte
Sprache
de
Schlagworte
Archäologie; Museum; Ausstellung; Wissenschaftsgeschichte der Prähistorischen Archäologie; DDR; Marxismus- Leninismus; Karl-Heinz Otto; Museum für Deutsche Geschichte