Über die Zeitschrift

Konzept

Die Germania publiziert wissenschaftliche Beiträge zur Prähistorischen Archäologie, Provinzialrömischen Archäologie und zur Archäologie des Früh- und Hochmittelalters ebenso wie Beiträge zur Theorie und Methodik archäologischer Disziplinen. Forschungsergebnisse, aktuelle Vorberichte zu Grabungen, Diskussionsbeiträge sowie ein umfangreicher Teil mit Buchbesprechungen prägen die Zeitschrift bis heute. Die Themen spannen sich von fachgeschichtlichen bis naturwissenschaftlichen Untersuchungen und reichen von der Steinzeit bis ins Mittelalter. In der Regel erscheint die „Germania“ mit zwei Halbbänden pro Jahr.

Die Beiträge unterliegen dem peer review Verfahren durch auswärtige Gutachterinnen und Gutachter.

 

Zur Geschichte der Germania:

Zusätzlich zu den Berichten der RGK erschien ab 1917 die Zeitschrift Korrespondenzblatt der Römisch-Germanischen Kommission des kaiserlichen Archäologischen Instituts mit aktuellen Beiträgen von Ausgrabungen der älteren Steinzeit bis in das Mittelalter und Miszellen sowie einem Rezensionsteil und Nachrichten von Vereinen und Gesellschaften. Aus bibliothekarischen und formalen Gründen wurde der neuen Zeitschrift ab der zweiten Ausgabe im Jahr 1918 der Titel „Germania" verliehen.

Nachdem die Germania bis zum Jahrgang 27, 1943 in regelmäßiger Folge erschien, erfolgte eine siebenjährige Unterbrechung, bevor 1950 der Band  28 für die Jahre 1944–1950 veröffentlicht werden konnte. Seither gibt es eine regelmäßige Erscheinungsfolge in einem, zwei oder vier Teilbänden pro Jahrgang. Die Zeitschrift erschien in den Verlagen Baer in Frankfurt am Main (1917–1920), C. C. Buchner in Bamberg (1921–1931), Walter de Gruyter in Berlin (1932–1975) und Philipp von Zabern in Mainz (seit 1976) bzw. in Darmstadt (seit 2010). Seit 2014 ist Henrich Editionen in Frankfurt am Main der Kommissionsverlag für die Germania.

 

Peer-Review-Vorgang

Üblicherweise werden Manuskripte, die für die Germania eingereicht werden, von zwei auswärtigen Gutachterinnen bzw. Gutachtern begutachtet, die zum einen die angewandten Methoden und Konzepte und zum anderen die Durchdringung des archäologischen Materials der jeweiligen Epoche und Region beurteilen können. Eine Expertise zum Manuskript wird auch innerhalb der Redaktion der RGK erstellt bevor über Annahme oder Ablehnung entschieden wird. Autoren und Autorinnen erhalten schriftlich ausgearbeitete Kritiken, die die Bewertung erläutern und ihnen eine eventuelle Überarbeitung ermöglichen.

 

Open-Access-Richtlinie

Diese Zeitschrift bietet freien Zugang (Open Access) zu ihren Inhalten, entsprechend der Grundannahme, dass die freie öffentliche Verfügbarkeit von Forschung einem weltweiten Wissensaustausch zugute kommt.

 

Verlag

Gebr. Mann Verlag
Berliner Straße 53
D-10713 Berlin
Tel. +49 (0)30-700 13 88-36
vertrieb@reimer-verlag.de

Publikationsrichtlinien

Die Publikationsrichtlinien der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts finden Sie hier.