Latènezeitliche Fundhorizonte auf den Höhen der »Niedersächsischen Mittelgebirge« und deren Interpretation vor dem historischen Hintergrund ihrer Zeit

  • Erhard Cosack (Autor/in)

Abstract

Im Laufe der letzten Jahre hat die Bezirksarchäologie Hannover die in ihrem Zuständigkeitsbereich gelegenen latènezeitlichen Befestigungsanlagen systematisch prospektiert, da diese zunehmend von Raubgräbern heimgesucht werden. In einem Fall konnten sogar mehrere hundert Objekte im Zuge einer polizeilichen Haus durchsuchung sichergestellt werden. Parallel zu den Befestigungsanlagen haben sich hier an drei Plätzen in offener Höhenlage latènezeitliche Fundhorizonte ergeben, die im Prinzip denen aus den Befestigungs anlagen entsprechen. In dem vorliegenden Beitrag wird nun die Frage diskutiert, ob diese als Niederschlag unbefestigter Höhensiedlungen zu interpretieren sind oder ob sich möglicherweise nicht eine gänzlich andere Ursache dahinter verbirgt.

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Veröffentlicht
2015-02-09
Sprache
de
Beitragende/r oder Sponsor
RGZM
Schlagworte
Eisenzeit, Latènezeit, Deutschland, Niedersachsen, Höhensiedlungen, Lesefunde, Waffen, Werkstattfunde, Materialvorlage