Massendinghaltung: Wie aus einer Tagungsanmerkung ein ‚alter Archäologenwitz‘ wird

Stefan Schreiber

Abstract


Begriffe und Konzepte werden beständig neu gebildet. Oftmals ist deren Kreation und Etablierung retrospektiv schwer nachzuvollziehen. Der vorgelegte Fall der ‚Massendinghaltung‘ stellt insofern eine Ausnahme dar, da sich an diesem die interdisziplinären Verflechtungen sowohl durch die persönliche Eingebundenheit des Autors als auch durch die kurze Geschichte noch gut nachzeichnen lassen. In Bezug auf kulturwissenschaftliche Untersuchungen zu Travelling Concepts lässt sich beobachten, welche Wege, aber vor allem welche Bedeutungstransformationen der Neologismus ‚Massendinghaltung‘ in den letzten sieben Jahren genommen hat, bis er mittlerweile als „alter Archäologenwitz“ bezeichnet und damit zurückprojiziert wurde. Damit liefert der vorliegende Werkstattbericht einen wissenschaftsgeschichtlichen Einblick in die oftmals noch unbe(ob)achtete Entwicklung neuer Konzepte.

Schlagworte


Archäologie; Wissenschaftsgeschichte; Neologismus; Travelling Concepts; kulturelle Übersetzung; Interdisziplinarität

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DOI: https://doi.org/10.11588/ai.2017.1.42493

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-ai-424934

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