Das Spätmesolithikum und die Neolithisierung in der Schweiz

  • Ebbe H. Nielsen (Autor/in)

Identifier (Artikel)

Identifier (Dateien)

Abstract

Seit der Birsmatten-Publikation 1963 sind zahlreiche weitere spätmesolithische Fundstellen dazu gekommen, was eine kritische Analyse der Ergebnisse heute möglich macht. Das Spätmesolithikum ist zwischen ca. 6700 und 5500 v. Chr (kalibriert) zu datieren. Ensembles mit sowohl früh- wie auch spätmesolithischen Formen werden als Mischkomplexe angesehen , eine eindeutige Übergangsphase ist nicht nachweisbar. Das Schweizer Spätmesolithikum nördlich des Alpenkamms gehört zu der ostfranzösischen Gruppe. Die einzige publizierte Fundstelle in der Südschweiz schließt sich an das Spätmesolithikum Norditaliens. Im ganzen Spätmesolithikum ist der Getreideanbau sowie kleine Waldrodungen in Pollenprofilen nachgewiesen. Die Neolithisierung fängt somit mit dem Beginn des Spätmesolithikums an. Das Frühneolithikum fußt eindeutig im lokalen Spätmesolithikum.

Statistiken

loading

Kommentare zu diesem Artikel

Veröffentlicht
2014-03-06
Sprache
de
Schlagworte
Schweiz; Spätmesolithikum; Neolithisierung; Steinartefakte; Pollenanalysen; 14C-Daten; MNT; Forum Neolithisierung