Wunsch und Wirklichkeit – Was erwarten Studierende von einem Berufsverband?

Katharina Heiß, Michael Dittmann, Jan-Eric Schlicht

Abstract


In den Studierenden aller archäologischen Bereiche liegt die Zukunft des Faches Archäologie. Unter ihnen werden die Professoren, Landesarchäologen und Museumskuratoren von morgen sein, weshalb gerade sie es sind, denen in einer Diskussion und Umsetzung eines Berufsverbandes Gehör geschenkt werden muss. Es ist unverzichtbar, dass Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit haben, einem Berufsverband beizutreten und auch aktiv daran mitzuwirken. Zudem sollte ein Berufsverband entsprechend seiner Kräfte aktiv an die Universitäten gehen und dort Workshops und Vorstellungsveranstaltungen anbieten bzw. helfen, solche zu entwickeln, um die Ideale und Vorteile eines Berufsverbandes schon früh in den Köpfen der Studierenden zu verankern. Uns ist bewusst, dass kein Verband die universitäre Lehre grundlegend verändern kann. Was jedoch von einem Verband geändert werden kann, ist die Situation für studentische Praktikanten und Volontäre durch zielgerichtete fachpolitische Interventionen. Der Dachverband archäologischer Studierendenverbindungen e.V. (DASV) und seine Mitglieder wünschen sich von einem Berufsverband neben dem Eintreten für einen fairen Wettbewerb in allen archäologischen Bereichen auch ein Qualitätssiegel für Praktika anbietende Institutionen, welches durch seine ethischen Standards die Ausbeutung von Studierenden und anderen Archäologen verhindert und die Qualität der Ausbildung erhöht. Der DASV e.V. stellt sich als aktiver Kooperationspartner zur Konzeption und Umsetzung solcher Ansätze zur Verfügung.

Schlagworte


Archäologie; DASV; Studium; Studierendenvertretung; Studiensituation; Praktikum; Berufsverband

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DOI: https://doi.org/10.11588/ai.2018.0.56934

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-ai-569344

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