Fotobefragung in Bibliotheken – Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse wie „Gemütlichkeit“

Salome Zehnder

Abstract


Im Rahmen einer Bachelorarbeit wurden für eine kleine Schweizer Fachbibliothek die Nutzerbedürfnisse erhoben. Dabei kam neben gängigen Methoden wie einer Online-Umfrage auch die Fotobefragung zum Einsatz. Der vorliegende Beitrag zeigt die Entstehungsgeschichte und Anwendung der Methode im Bibliotheksbereich. Durch den Einsatz von Fotografien, die unter anderem auch durch den Nutzer selbst erstellt werden, können auf einfache Weise neben allgemeinen Infrastrukturbedürfnisse auch schwer operationalisierbare Nutzerbedürfnisse wie „Gemütlichkeit“ oder „angenehme Lernatmosphäre“ erhoben werden. 


 


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Literaturhinweise


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Bildquellen:

Abb. 1: Fotos aus der Befragung (2016): Zwei positive (links) und zwei negative (rechts) Details. Eigene Fotos.

Abb. 2: Fotos aus der Befragung (2016): Lieblingsarbeitsplatz eines Befragten. Eigene Fotos.

Abb. 3: Abbadie, Hervé (o.J.): Öffentliche Bibliothek Francois Villon. Verfügbar unter: http://www.schulzspeyer.de/projekte/projekte/frankreich/bourg-la-reine/offentliche-bibliothek-francois-villon [Zugriff am 20.10.2016].

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DOI: https://doi.org/10.11588/ip.2017.1.33575

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-ip-335756

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