Auf dem Weg zur Open Access Transformation

Eine datenbasierte Analyse des DFG-Förderprogramms „Open Access Publizieren“

  • Irene Barbers (Autor/in)
    Forschungszentrum Jülich, Zentralbibliothek

    Irene Barbers, MALIS arbeitet seit 2013 in der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich. Sie ist seit 2017 Leiterin des Fachbereichs Literaturerwerbung und seit 2018 Projektleiterin im Open Access Monitor.

  • Sonja Rosenberger (Autor/in)

    Sonja Rosenberger M.A., M.A. LIS arbeitete von Oktober 2018 bis Februar 2020 in der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich im Projekt Synergien für Open Access - Open Access-Monitoring. Seit Februar 2020 ist sie in der Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum tätig.

  • Bernhard Mittermaier (Autor/in)
    Forschungszentrum Jülich, Zentralbibliothek

    Dr. Bernhard Mittermaier leitet seit 2008 die Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich. Er ist u.a. tätig im Projekt DEAL und beim Nationalen Open Access-Kontaktpunkt OA2020-DE.

Identifier (Artikel)

Identifier (Dateien)

Abstract

Seit 2010 stellt das DFG-Programm „Open Access Publizieren“ ein zentrales Instrument zur institutionellen Förderung von Open Access-Publikationen an deutschen Universitäten dar. Im Zuge einer DFG-Programmevaluation hat die Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich eine Datenanalyse erstellt, die den Publikationsoutput der geförderten Universitäten in den Jahren 2011-2017 beleuchtet. Die Ergebnisse der Studie führen unter anderem zu folgenden Erkenntnissen:

  1. Das DFG-Programm hat sich als strukturbildend für die geförderten Universitäten erwiesen, die so über einen an der Universitätsbibliothek angesiedelten Publikationsfonds verfügen.
  2. Das Open Access-Publizieren ist Trend an deutschen Hochschulen, wie die Verzehnfachung der Gold Open Access-Quote an den geförderten und nicht geförderten Universitäten zwischen 2006 und 2017 zeigt.
  3. Von einer vollständigen Open Access-Transformation ist das deutsche universitäre Publikationssystem noch weit entfernt, da der Anteil der Closed Access-Publikationen wenig zurückgegangen und die absolute Anzahl der Closed Access-Publikationen sogar gestiegen ist.
  4. Bis auf wenige Ausnahmen steigt die Höhe der APCs bei den betrachteten Verlagen deutlich und übersteigt im Mittel die Preissteigerungsraten bei Subskriptionszeitschriften.

Was geförderte Einrichtungen und Fördergeber bei künftigen Monitoring-Verfahren beachten sollten, zeigen Handlungsempfehlungen am Ende des Beitrags.

Statistiken

loading
Veröffentlicht
2020-08-02
Sprache
Deutsch
Quelle
https://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/zahlen_fakten/programm_evaluation/bericht_open_access_2020.pdf
Bereich
Open Access
Forschungsansatz, -methode oder -verfahren
text
Schlagworte
Open Access; Open Access Monitoring; DFG; Publikationsfonds; Article Processing Charge