Spätrömische Kleidungs- und Ausrüstungsbestandteile entlang der via Claudia Augusta in Nordtirol, Südtirol und im Trentino. Militarisierung der Alpen in der Spätantike?

Marcus Zagermann

Abstract


Zwiebelknopffibeln und spätrömische Gürtelteile sind in Nordtirol, Südtirol und im Trentino regelhaft verbreitet. Chronologisch streut das Material vom späten 3. bis in das mittlere Drittel des 5. Jahrhunderts. Häufig fällt ein Bezug zu wichtigen Punkten an Fernstraßen oder sekundären Verkehrswegen auf. Nur eine untergeordnete Rolle spielen in der betreffenden Zeit die befestigten Höhensiedlungen, die im Arbeitsgebiet vor allem durch die Überlieferung für das 6. Jahrhundert bekannt sind. Es ist in dieser alpinen Passregion mit je nach Art des Fundplatzes verschiedenen staatlich-/militärischen Aktivitäten zu rechnen. Nicht immer kann allerdings entschieden werden, wann es sich eindeutig um militärische Aktivitäten handelt.

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DOI: https://doi.org/10.11588/berrgk.2017.0.44445

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-berrgk-444456

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ISSN-Internet: 2364-6012

ISSN-Print: 0341-9312