Der Gründungsprozess von CIfA Deutschland als Berufsverband – Anlass, Hintergründe und Zukunftsvision

Gerry Wait, Michaela Schauer

Abstract


Im Sommer 2017 machte das Chartered Institute for Archaeologists (CIfA) an deutsche Archäologen das Angebot, mit seinen Erfahrungen, einem ausgereiften Regelwerk und Verfahren sowie einer durch das CIfA finanzierten deutschen Koordinatoren-/ Geschäftsführerstelle bei der Etablierung eines tatkräftigen Berufsverbandes zu unterstützen. Das CIfA zeichnet sich neben seinen ethischen Verhaltensrichtlinien besonders durch sein Akkreditierungssystem für Individuen und Organisationen aus, welches für seine Mitglieder – aber auch die gegebenenfalls fachfremde Öffentlichkeit (Investoren, Ämter, Politiker etc.) – ein wertvoller Maßstab für archäologische Fähigkeiten und Kompetenzen ist. Ziel ist es, das Akkreditiert-Sein beim Berufsverband für Individuen wie Firmen als Qualitätsmerkmal durchzusetzen und damit die Qualität archäologischer Produkte und Prozesse zum Nutzen aller anzuheben. CIfA Deutschland arbeitet seit Sommer 2017 daran, das System des CIfA für die deutsche Archäologie zugänglich zu machen. Der Artikel beschreibt, was das CIfA als Berufsverband auszeichnet, wie die Umsetzung der Arbeit als Berufsverband funktioniert und welche Vorteile dieses System für die deutsche Archäologie – und jeden Archäologen persönlich oder eine Fachfirma – bringt.

Schlagworte


Archäologie; Akkreditierung; Chartered Institute for Archaeologist (CIfA); CIfA Deutschland; Berufsverband; Berufsethik; Professionalität

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DOI: https://doi.org/10.11588/ai.2018.0.56937

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-ai-569376

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